Das ist das Erfolgsrezept eines guten Blogs

Das ist das Erfolgsrezept eines guten Blogs

Bloggen gehört zum Handwerkszeug des Content Marketeers. Doch das Verhalten der Leser stellt manche Blogger vor große Herausforderungen: Kaum einer liest einen Text noch Wort für Wort durch. Wir überfliegen einen Text, scannen Bild und Überschrift und hervorgehobene Unterüberschriften. Selbst wenn der Inhalt eines Artikels von großem Potenzial ist, heißt es noch lange nicht, dass er auch wirklich gelesen wird. Erst wenn uns alles „Überflogene“ anspricht und fesselt, lesen wir weiter. Und dann muss uns der Text Absatz für Absatz weiter fesseln, damit wir ihn auch wirklich bis ganz zum Ende lesen.

Gute Texte, ehrliche Versprechen, keine Werbung, Mehrwert und Einzigartigkeit

GetApp hat eine Umfrage veröffentlicht, in der festgehalten wird, was Leser an Blogs am meisten nervt.

  1. Schlechte Texte:
    Dazu zählen Tipp- und Grammatikfehler, aber auch verschachtelte und schlecht lesbare Sätze. Aber auch inhaltlich sollte der Leser fasziniert werden: Blogger sollten sich viel Mühe mit der Wahl der Überschrift nehmen. Diese muss den Leser reizen und interessieren. Bilder ziehen Blicke an – und sollten zum Thema passen: Bei der Bildauswahl sollten Blogger ein gutes Gespür beweisen.
  2. Texte die nicht halten
    …was in der Überschrift versprochen wird. Wir alle kennen die Sensationsschlagzeilen, die uns zum klicken bewegen, dann aber doch nicht liefern, was sie versprechen. Nervig, oder?
  3. Einzigartigkeit:
    Den 29. Artikel zum Thema „Wie ich mich gesund ernähre“ liest niemand, wenn er nur umgeschrieben wurde. Liefern sie neue Erkenntnisse.
  4. Mehrwert:
    Bieten Sie ihren Lesern einen Mehrwert und schreiben Sie neue Fakten, gute und einfach umsetzbare Tipps o. ä. in den Artikel. So halten Sie garantiert ihre Leser und gewinnen Neue hinzu.
  5. Keine Werbung:
    Pure Werbetexte sind nicht erfolgreich. Ein Leser möchte seine Meinung selber bilden, nicht von der Meinung des Bloggers überzeugt werden.

Die 4 S: Grundregeln für lesenswerte Blogartikel

Daraus haben meine Bloggerkollegen Sascha Tobias von Hirschfeld und Tanja Josche die Vier S für gute Online-Texte zusammengestellt:

  1. S wie Sprache
    Klare, leicht verständliche Formulierung ohne Verwendung von zu viel Fachjargon, Fremdwörter und Anglizismen
  2. S wie Substanz
    Mehrwert ist das Zauberwort (s. oben)
  3. S wie Schrift
    Schlagworte wie Schriftart, Schriftfarbe, Schriftgröße, Hintergrund, Zeilenabstände und Hervorhebungen – achten Sie auf Lesbarkeit
  4. S wie Sorgfalt
    Korrekturlesen sollte immer am Ende eines Artikels stehen: Niemand liest gerne Texte die von Tipp- und Grammatikfehler, aber auch von verschachtelten und schlecht lesbaren Sätzen wimmeln.

Wer als Blogger also diese Regeln befolgt, sollte seine Leser nicht langweilen.

Ueber den Autor

Frank Bärmann ist seit vielen Jahren als Social Media Experte, PR-Berater, Community Manager, Trainer, Dozent und Buchautor tätig. Er berät und unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigem Content neue Kunden zu gewinnen.


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