Inbound Marketing

Inbound-Marketing (englisch inbound „ankommend“) ist eine Marketing-Methode, die darauf basiert, von Kunden gefunden zu werden. Es steht im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Nachrichten an Kunden gesendet werden, wie es per Postwurfsendung, Flyer, Telefonmarketing und klassischer Werbung üblich ist.

Kunden nutzen immer häufiger das Internet, um Informationen über Produkte zu erhalten und sind über klassische Werbebotschaften weniger erreichbar. Daher versucht Inbound-Marketing, mit Produktinformationen und relevanten Inhalten dort in Erscheinung zu treten, wo sich Kunden auf ihrer Suche befinden.

Im Mittelpunkt von Inbound Marketing steht der Inhalt, der über Blogs, Podcasts, Web-Videos, E-Books, White Paper, Gastartikeln etc. veröffentlicht und über Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing, E-Mail Newsletter, PR den potenziellen Kunden zugänglich gemacht wird, um sie im weiteren Verlauf als Kunden zu gewinnen.

Entscheidend für den Erfolg von Inbound-­‐Marketing sind die Definition der Wunschkunden nach dem Persona-­Konzept und die Erstellung von Inhalten, die für dieWunschkunden relevant, attraktiv und hilfreich sind.

Quelle: Wikipedia.org

Das Persona-Konzept kommt aus dem „Requirements Engineering“ (Anforderungsmanagement) z.B. bei der Erstellung von Software. Personas sind  fiktive Personen – quasi „Kunden-Modelle“, die stellvertretend für die großen Kerngruppen Ihrer Käuferschaft stehen. Sie geben dem abstrakten Konstrukt des „Kunden“ ein Gesicht.

Inbound Marketing ist in mehrerlei Hinsicht von Nutzen.

Zum einen ist diese Marketing-Strategie  langfristig weitaus günstiger als ständig Werbung zu schalten, Flyer zu drucken und aktiv Vertrieb zu machen. Gutes Inbound Marketing  sorgt dafür, dass Sie potenziellen Kunden sich für Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienstleistungen aktiv interessieren und auf Sie zukommen. Sie müssen die Interessenten dann nur zu Kunden konvertieren.

Zudem gewinnen Sie durch Inbound Marketing neue Kontakte, Fans und Fürsprecher, die als Multiplikatoren arbeiten. Außerdem stärkt Inbound Marketing Ihre Reputation und die Reputation Ihres Unternehmen und stärkt die eigene Marke.

Inbound Marketing gliedert sich in vier Bereiche

» Content Marketing
» Suchmaschinenoptimierung (SEO)
» Public Relations (PR)
» Social Media Marketing (SMM)

Dabei bildet das Content Marketing mit hochwertigen Inhalten die Grundlage. Die anderen Disziplinen Social Media Marketing, Public Relations und dSuchmaschinenoptimierung übernehmen das Seeding, also die Verbreitung.

Content Marketing

Content-Marketing ist eine Marketing-Technik, in dessen Mittelpunkt die Kreation und Verbreitung relevanter und wertvoller Inhalte steht.

Grundgedanke ist, den Personen innerhalb der Zielgruppe zum Zeitpunkt der Suche die Informationen, Lösungen, Hilfestellungen oder Antworten zu bieten, die sie in dem Moment suchen.

Die Inhalte sollen die Interessenten nicht nur Informieren und einen Bedarf befriedigen, sondern letztendlich auf das eigene Angebot aufmerksam machen und am Ende zu einer Conversion führen.

Die Kaufentscheidung beginnt heute mit der Informationsbeschaffung – egal ob im B2C- oder B2B-Bereich. Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, im Netz überzeugende Inhalte (Content) gezielt dort bereitzustellen, wo die potenziellen Kunden suchen und dabei auf Werbeslogans und Marketingsprache zu verzichten. Nur so werden bestehende Kunden gebunden und neue Kunden und Interessenten gewonnen.

Der Effekt ist einfach: Guter Content, der dem Interessenten hilft, ihn weiterbringt bei seinem Problem oder ihn unterhält, wird gerne angenommen und verbreitet. Einmal begeisterte Leser, Zuschauer oder Zuhörer kommen gerne auf Ihre Webseite. Dort können Sie zu Kunden konvertiert werden.

Für Definition von Zielen nutzen wir das „SMART“-Prinzip.

SMART (Specific Measurable Accepted Realistic Timely) bedeutet, dass Ihre Ziele spezifischmessbarakzeptabelrealistisch und termininierbar sein müssen. Durch „SMART“ ergeben sich klare, mess- und überprüfbare Ziele.

Im Content-Marketing ist das Hauptziel, dem Konsumenten/Kunden über Inhalte einen konkreten Nutzen zu bieten. Das sind in der Regel folgende Elemente:

» Information: Der Nutzer erhält interessante Inhalte, die ihm weiterhelfen.
» Bildung: Der Nutzer bekommt Anleitungen über Technologien und Prozesse, die für ihn einen Vorteil bringen.
» Unterhaltung: Der Nutzer wird durch diverse Inhalte einfach nur positiv eingestellt.
» Inspiration: Der Nutzer wird mit Ideen versorgt, die ihn persönlich oder beruflich weiterentwickeln können.

6 Ziele für Ihr Content-Marketing

Konkrete Unternehmensziele für Sie könnten beispielsweise sein:

» Brand Awareness/Markenbekanntheit
» Traffic Steigerung
» Leadgenerierung
» Customer Conversion
» Kundenbindung
» Aufbau einer Gruppe von Fürsprechern und Fans (Community)

Content gilt als relevant wenn er

» auf die Informations-Bedürfnisse der Personas eingeht.
» genau zur richtigen Phase des Kaufzyklus auftaucht.
» für vorhandene Probleme konkrete Lösungen bietet.
» die Fragen des Lesers/Zuhörers/Zuschauers beantwortet.
» erkennbaren Mehrwert bietet (Downloads, Angebote, Links, etc.).
» nicht subjektiv ist und auf nachprüfbaren Quellen basiert.
» inspiriert und zum Teilen anregt.

Public Relations

Public Relations (oder Kurz PR) wird im Deutschen mit Öffentlichkeitsarbeit gleich gesetzt. Im Grunde geht es generell um den Aufbau und die Pflege von Beziehungen mit der Öffentlichkeit.

PR zielen meisten auf ein generelles positives Image und eine gute Reputation ab und weniger auf konkrete Verkaufsabsichten. Es geht darum, in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild, Image zu prägen.

Eine Möglichkeit, Botschaften in die Öffentlichkeit zu transportieren, sind die Medien. Hier spricht man dann von Media Relations oder Pressearbeit. Allerdings ist es falsch, PR mit Pressearbeit gleich zu setzen. Denn die Kommunikation mit der Öffentlichkeit läuft heute neben der Medienarbeit über das Internet ab. Deshalb gehören zur PR auch das Internet als Kanal und die Online-Medien als Multiplikatoren dazu. Viel leichter und schneller kann man im Internet gezielt ein Image und eine Reputation aufbauen.

Neben Public Relations kennen wir die Investor Relations, also die Beziehungen zu Investoren (z.B. bei AGs) und die Internal Relations, also die Beziehungen zu Mitarbeitern im Unternehmen.

Public Relations allgemein und Pressearbeit bzw. Media Relations konkret übernehmen im Inbound Marketing das Verbreiten der Informationen. Der erstelle Content wird medienspezifisch aufbereitet und den Print- und Online-Medien als nutzwertige Beiträge angeboten. Werden die Inhalte veröffentlicht, werden diese von den Lesern, Zuschauern und Zuhörern wahrgenommen und prägen das Bild des Unternehmens. Oft besuchen die Leser, Zuschauer und Zuhörer dann die Webseite.

Wir bedienen alle sinnvollen Medien, in denen Ihre Zielgruppe nach Informationen suchen. Das sind

» Printmedien – Von der Tageszeitung über die großen Wirtschaftszeitungen und -magazine bis zum Special Interest (Fach-)-Magazin.
» Onlinemedien – Die allermeisten Verlage führen heute eigenständige Onlineausgaben. Die werden ebenfalls individuell mit Content versorgt.
» Weblogs – Heute gehören Weblogs zum Repertoire einer guten PR-Agentur. Blogger haben eine hohe Wertigkeit und verdienen eine individuelle Content-Lieferung.
» Online-Presseportale – Immer wieder als nutzlos belächelt sorgen Online-Presseportale für einen hohen Verbreitungsgrad und eine Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung von Texten und Keywords.

Content Formate

Gemeinsam mit unseren Partnern im Content-Network bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Content-Formaten, aus denen wir die für Ihre Zielgruppe passenden auswählen. Aktuell werden folgende Formate von uns genutzt:

» Anwenderberichte (Case-Studies)
» Blogs + Blogartikel
» Checklisten
» Comics
» Erklärvideos
» Fachbeiträge
» How-Tos
» Infografiken
» Interviews
» E-Mail Newsletter
» Online-Newspaper
» Podcasts/Videocast
» Tutorials
» Sekundenfilme / Minifilme
» Whitepaper / E-Paper
» Wikipedia
» Wissenskarten

Anwenderberichte sind Empfehlungen Ihrer Kunden. Die berichten mit eigenen Worten, wie SIE ihnen bei ihren Problemen geholfen haben. Ein Beweis von Kompetenz, Expertise und Vertrauen. Die auch Case-Study oder Success-Stories bezeichneten Artikel sind hochgradig authentisch, weil Kunden sich heute nicht mehr kaufen lassen.

Wichtig ist, dass Sie den Anwenderbericht tatsächlich als Geschichte erzählen und Ihre Kunden wirklich zu Wort kommen lassen. Diese Geschichten sind ein klassisches Format der Pressearbeit und kommen durch Content-Marketing zu neuer Popularität.

Während Ihre Worte oft als Marketinggewäsch abgetan werden, glaubt man dem Wort von Kunden sicherlich.

Blogs haben sich zu wichtigen Informationsportalen für alle möglichen Themen und Zielgruppen entwickelt. Corporate Blogs eignen sich sowohl für die Veröffentlichung von aktuellen Informationen aus dem Unternehmen, von Fachbeiträgen und Tipps, als auch für persönliche Stellungnahmen oder Gedanken zu aktuellen Themen. Sie stellen damit ein ganz wichtiger Kanal für das Content-Marketing dar.

Einzelne hochwertige Blogbeiträge, die sich viral schnell verbreiten, sind besonders für Expertenwissen passende Formate.

Blogs spielen heute aber noch eine andere Rolle: Die Online-Tagebücher sind beliebte Medien zum Kuratieren von Content (Content-Curation). Damit ist das Sammeln, Strukturieren, Kombinieren und Kommentieren von relevanten Inhalte zu einem bestimmten Thema gemeint. Genau das ist die tägliche Arbeit eines Bloggers.

Sie müssen aber nicht unbedingt ein eigens Blog führen, um Content in Blogs zu verbreiten. Hochwertige und interessante Blogartikel zu einem bestimmten Thema von einem Experten verfasst sind auch bei anderen Bloggern immer gerne gesehen.

Sie kennen Checklisten aus Ihre Alltag. 1, 2, 3, usw. Auch im Content-Marketing kann man sehr gut Checklisten einsetzen, um den Nutzer anhand von mehreren Punkten, sozusagen Anweisungen, zum Ziel zu führen.

Checklisten könnten sein: 10 Punkte, die Sie beim Kauf eines Fernsehers beachten sollten. Dann folgt eine Aufzählung, oft mit Feld zum Abhaken.

Klar funktionieren Comics auch im Business-Bereich.

Comics sind eine ganz besondere und ausgefallene Form der Informationsbereitstellung. Sicher kennen Sie Comics bisher nur aus dem privaten Bereich. Aber die lustig und unterhaltsam gezeichneten Geschichten werden auch immer mehr im Marketing eingesetzt.

Lassen Sie Ihre Kunden doch die Person sein, die von dem Helden (Sie) gerettet wird. Oft reichen drei oder viel Sequenzen aus, um eine komplette Kurzgeschichte zu erzählen.

Die Comics können Sie dann mehrfach verwenden: In Social Networks wie Facebook oder Pinterest als Geschichte mit mehreren Folgen oder als Bild für die Presse. Denn gerade Fachmedien haben heute immer wieder damit zu kämpfen, trockene Themen mit unterhaltsamem Content aufzulockern. Und da kommt eine gut gemachte Comicgeschichte gerade recht.

Erklärvideos, auch How-to-Videos genannt, bieten eine witzige und unterhaltsame Art, komplexe Sachverhalte, Technologien und Dienstleistungen einfach zu erklären.
Sie kennen die Erklärfilme aus der „Sendung mit der Maus“. Auch dort dienen die kurzen Filme dazu, komplizierte Dinge so aufzubereiten, dass Kinder sie verstehen.
Unsere Erklärvideos sind bis zu drei Minuten lang und werden vorrangig für das Web produziert. Es handelt sich um Zeichnungen und Grafiken, die z.B. mit der Legetechnik oder als Whiteboard-Zeichnung animiert werden. Sie können dann über Videokanäle wie Youtube und Vimeo, aber auch via Facebook, Twitter verbreitet sowie auf der Webseite und in Präsentationen eingesetzt werden. Selbst Printmedien greifen Abbildungen aus unterhaltsamen Videos auf.

Für Unternehmen besteht der Nutzen von Erklärvideos darin, der Zielgruppe den Kundennutzen und die Funktionsweisen des Sachverhalts, der Technologie und der Dienstleistung zu vermitteln und ihn nicht mit Produktdetails oder Werbesprüchen zu langweilen.

Wir arbeiten bei der Erstellung von Erklärfilme mit Explainr zusammen, die für Sie von der Beratung über die Erstellung des Storyboards bis zur Produktion der Filme gerne alles übernehmen. Die Verbreitung und Nutzung der Filme innerhalb Ihrer Content-Marketing-Strategie liegt dabei in unserer Hand.

Sehen Sie ein Beispiel unseres Kunden cubos Internet GmbH zum Thema Webentwicklung.

Sie sind EXPERTE für ein bestimmtes Thema! Dann sollten Sie als Experte auch zu Wort kommen in den Medien, im Internet und in Blogs. Wir schreiben mit Ihrer Hilfe sogenannte Expertenbeiträge, Artikel zu Ihrem Thema und platzieren es in den Medien und/oder als Whitepaper.

Ein How-to bedeutet sinngemäß „Wie mache ich …“ oder „So wird es gemacht“ und ist eine kurze Anleitung zur Lösung eines komplexen Problems oder eines technischen Sachverhalts. In einfacher Sprache und für den Laien verständlich wird versucht, den Sachverhalt zu erklären bzw. Tipps zur Lösung zu geben.

Im Content-Marketing sind How-tos beliebt, weil sie dem Leser/Zuschauer einen echten Nutzen bringen. Erstellen Sie How-tos, um Ihrer Zielgruppe zu zeigen, dass Sie der Experte für X pder Y sind und den Menschen bei ihren kleinen Problem in diesem Bereich helfen kann. Das funktioniert sowohl im B2C als auch im B2B Bereich. Denn auch Einkäufer sind auf der Suche nach einem Problemlöser.

Unsere How-tos sind oft Checklisten oder „10 Argumente für…“ oder „10 Tipps, um…“. Man kann How-tos auch als Videoanleitung oder FAQs erstellen.

Lesen Sie das Beispiel eine How-tos von cubos Internet zum Thema „10 Faktoren für erfolgreichen E-Commerce“

Infografiken sind eine visuelle Veranschaulichung von Zahlen und Fakten in einer Abbildung. Die Vorteile von Infografiken liegen darin, dass sie dem menschlichen Gehirn Sachinformationen in vorbereiteter Form servieren. Texte hingegen müssen erst verstanden und danach inhaltlich eingeordnet werden. Infografiken folgen demnach zu 100% dem Sprichwort: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Inhalte sind immer klar abgrenzbare Sachinformationen wie Zahlenreihen, Größenverhältnisse, Ortslagen, Aufbau und Beteiligungen von Organisationen oder Konzernen, Entscheidungsabläufe, technische, biologische oder chemische Funktionsweisen, Anordnungen von Teilen oder Schichten und Ähnliches.

Die wichtigsten infografischen Elemente sind Diagramme wie Säulen-, Balken-, Kreis-, oder Kurvendiagramme, geografische thematische Karten bzw. Pläne aller Art (z.B. Straßenkarte oder Geschichtskarte), Organigramme und Struktogramme oder schematische Darstellungen wie Explosionszeichnung (z.B. Querschnitte zur Veranschaulichung der Funktionsweise eines Verbrennungsmotors oder zur Darstellung von Gesteinsschichten).

Quelle: de.wikipedia.org

Was ein Interview ist, müssen wir Ihnen nicht erklären. Vielmehr geht es darum, wie man Interviews gezielt im Content Marketing einsetzt.

Interviews sind das klassische Frage-Antwort-Spiel und können schriftlich, am Telefon mit Aufzeichnung, als Video oder persönlich z,B. im Rahmen von Messen und Kongressen erfolgen. Auch bei Interviews sind SIE der EXPERTE, der gerne Wissen preis gibt.

Machen Sie doch aus Ihren News, Tipps und Tricks gleich eine ganze Online-Zeitung. Mit dem Werkzeug link-icon paper.li werden beispielsweise bestimmte Tweets Ihres Twitterkonten zu einer ansprechenden Online-Ausgabe zusammengestellt, die Sie wiederum als Newsletter zu Abonnement anbieten, teilen und verbreiten und in Ihre Webseite einbinden können.

Ein Beispiel ist die link-icon Online-Zeitung über Tipps & Tricks rund um Office, IT und Mobile.

Sicher funktioniert der elektronische Newsletter noch. Er ist ein klassisches Informationsinstrument für Interessenten, Kunden und Geschäftspartner. Der E-Newsletter eignet sich, um in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen über aktuelle Entwicklungen, neue Produkte oder interessante Informationen aus der Branche zu berichten.

Im Content-Marketing sorgt er als Push-Dienst für die Auslieferung von interessantem Content beim Leser.

Besonders effektiv wird der E-Mail Newsletter im Zusammenspiel mit anderen Kanälen für Dokumenten-Sharing, Social Media und Blogs.

Podcasts sind über das Internet abonnierbare Mediendateien (Audio oder Video). Das Wort setzt sich aus den Begriffen Broadcast und iPod zusammen, einer der ersten Player für solche Dateien. Apples iTunes gehört auch heute noch zu den größten und erfolgreichsten Podcast-Verbreitern.

Im Prinzip sind Podcast speziell aufbereitete Audiofiles, in denen jemand erzählt, Wissen vermittelt und andere interviewt. Viele Radiosendungen können heute nach der Ausstrahlung als Podcasts runtergeladen und damit auf eine Gerät archiviert werden.

Videocasts sind das gleiche, nur als Video. Sie sind eine Stufe anspruchsvoller.

7-6-5-4-3-2-1-Aus. So schnell sind 7 Sekunden vorbei. Sekundenvideos liegen seit Vine voll im Trend. Auch andere Anbieter setzen auf das Format der Kurzvideos, so z.B. Instagram. Dabei haben die Produzenten nur wenige Sekunden Zeit, um eine Information zu vermitteln, die dem Betrachter einen Nutzen bringt. Das besonders Kreative daran ist, dass diese Videos ausschließlich mit einer mobilen App erstellt werden können. Sie wirken dadurch eher laienhaft als professionell und geben so dem Betrachter den besonderen Kick an Authentizität.

Kurzvideos werden heute z.B. mit Instagram oder Vine produziert. Längere Videos können entweder mit einer Videokamera erstellt oder aus mehreren Kurzvideos zusammen geschnitten werden.

Whitepaper sind Dokumente, die kurz und prägnant relevante Informationen vermitteln und dabei ausdrücklich auf werbliche Elemente verzichten. In der Regeln schreibt ein Autor (oder Unternehmen als Herausgeber) über ein spezifisches Thema und stellt sich selbst und die Produkte und Dienstleistungen in Hintergrund. Für den Leser bieten Whitepaper durch ihre kompakte Darstellung von Wissen einen konkreten Informations- und Nutzwert.

Whitepaper werden fast durchweg als PDF-Dokument veröffentlicht und zwar im Internet auf der Unternehmens-Website ebenso wie in speziellen Dokumentenportalen. Man nennt sie deshalb auch E-Paper. Ein solches ist rund 10 bis 30 Seiten lang, selten mehr. Das muss reichen, um selbst komplexe Sachverhalte darzustellen. Schließlich soll der Leser das Dokument trotz geballter Informationsdichte gut lesen können – und im besten Fall auch gerne weitergeben.

Das Wort Tutorial kommt von dem lat. Begriff Tutor (Vormund‘, ‚Beschütze) und bezeichnet eine Gebrauchsanleitung, in denen die Bedienung und die Funktionen anhand von Beispielen Schritt für Schritt erklärt werden.

Gerade komplexe Sachverhalte können mit Hilfe von Tutorials vereinfacht werden. Heute sind Video-Tutorials sehr beliebt.

Wikipedia ist die Content-Plattform schlechthin. Ihren Content bei Wikipedia zu platzieren versuchen viele Unternehmen. Grundsätzlich sind die Hürden sehr hoch und die Relevanzkriterien streng. Doch mit den richtigen Inhalten hat man durchaus eine Chance.

Wissenskarten sind eine einfache und oft grafisch aufbereitete Darstellung von oft komplexem Wissen. Ziel ist es, Informationen und Geschichten im Internet und auch offline als Post-oder Klappkarten leicht und schnell auffindbar zu machen und in übersichtlicher und verständlicher Form anzubieten. Wichtig ist, dass die Wissenskarten keine Werbeinhalte, sondern nur faktisches Wissen beinhalten.

Content Kanäle

Unter Seeding versteht man das gezielte Säen/Platzieren einer relevanten Botschaft in relevanten Netzwerken. Das kann aktiv und passiv geschehen – aus Sicht der Säer betrachtet.

Beim passiven Seeding werden Informationen nur in unterschiedliche, für die mutmaßliche Zielgruppe relevanten Kanäle gestreut (Presse, soziale Netzwerke, Blogs, RSS-Feeds, Newsletter). Man hofft, dass die Informationen angenommen und viral verbreitet werden. Manchmal gelingt das, meistens nicht. Eine gute Analyse und Kenntnis der Zielgruppe (Personas) und deren Informationsbedürfnis ist hier von Bedeutung.

Beim aktiven Seeding sollen Influencer, also Meinungsbildner und Multiplikatoren,  mithilfe von Inhalten überzeugt werden, die Informationen  in ihre Netzwerke teilen. Die Information kann via Mail, Nachricht bei Facebook oder Twitter, im Brief , telefonisch oder im persönlichen Gespräch übermittelt werden. Durch Multiplikatoren erlangt man mehr Reichweite, Inhalte mit hohem Nutzwert für die Zielgruppe möglichst breit zu streuen.

Die Verbreitung Ihres Content richtet ausschließlich danach, wo Ihre Zielgruppe nach Informationen sucht. Wir bedienen alle sinnvollen Kanäle

» Medien – Print, Radio, TV
» Online-Medien, Internet-Portale, Weblogs
» Social Media – insbesondere Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Youtube usw.
» Messen, Kongresse, Veranstaltungen, Netzwerktreffen

Je nachdem, welche Kanäle bedient werden, werden auch die Content-Formate erstellt.

Für „klassische“ Medien und Online-Medien bieten sich Content-Formate wie Pressemeldungen, Expertenartikel, aber insbesondere Anwenderberichte.
Immer beliebter bei Journalisten werden Formate wie How-tos, Checklisten oder Interviews. Aber auch grafische Content-Träger wie Infografiken und selbst Ausschnitte aus Comics oder druckfähige Sequenzen aus Erklärvideos finden ihren Weg in die klassischen Medien.

Für soziale Netzwerke sind die Formate sehr unterschiedlich.
Videoportale wie Youtube und Vimeo benötigen Videos, also z.B. Erklärfilme, Tutorials, Kurzvideos
Präsentationen werden bei Slidehare eingestellt, Whitepaper, eBooks etc. als PDF gehören in Scribd, Issuu etc.

Für andere Weblogs müssen eigene Blogbeiträge verfasst werden.

Twitter, Facebook und Google+ benötigen kurze und knackige Meldungen, idealerweise mit Bild oder Video.

Im Grunde nicht. Es ist allerdings immer besser, wenn Ihr Unternehmen selbst aktiv ist in den sozialen Netzwerken. Das hat mehrere Gründe:

1. Sie können damit vorhandene Netzwerke, Kontakte nutzen und Ihre Kanäle ausbauen.
2. Es wirkt grundsätzlich authentischer, wenn der Content in den Kanälen des betreffenden Unternehmens auftaucht und verbreitet wird (z.B. bei Facebook, Twitter, Slideshare, Youtube).

Falls Sie keine eigenen Kanäle und Profile haben, können Sie zunächst unserer nutzen, es wäre allerdings sehr ratsam, die eigenen Kanäle Schritt für Schritt aufzubauen. Wir helfen Ihnen gerne dabei und übernehmen das Community Management und die Pflege.

Corporate Blogs sind Weblogs (Blogs), die offiziell von Unternehmen herausgegeben und/oder von Mitarbeitern eines Unternehmens geführt werden.

Corporate Blogs eignen sich wie Blogs generell zum Aufbau eines Expertenstatus bzw. einer Reputation. Zudem sorgen sie für exzellente Positionierung in Suchmaschinen.

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