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Bedroht generative KI die PR-Branche? Studie spricht von „Identitätskrise“.

PR-Branche, Strategie

Die Public Relations (PR)-Branche steht vor einem Wandel. Generative künstliche Intelligenz (KI) hat nicht nur den Arbeitsalltag revolutioniert, sondern auch viele PR-Fachleute ins Zweifeln gebracht.

Eine aktuelle Studie des Dienstleisters Mynewsdesk zeigt: 57 Prozent der befragten PR-Beauftragten sind der Meinung, dass die Entwicklung von generativer KI die Kommunikationsbranche in eine „Identitätskrise“ gestürzt hat. Aber ist das wirklich so?

Das schauen wir uns gerne genauer an.

KI und die Identitätskrise in der PR

Die rasante Entwicklung der generativen KI stellt die PR-Branche vor große Herausforderungen. Diese Technologien können Texte schreiben, Inhalte analysieren und sogar komplexe Kommunikationsstrategien entwickeln. Für viele PR-Fachleute bedeutet das eine grundlegende Veränderung ihrer beruflichen Identität.

Die Angst vor dem Verlust der beruflichen Rolle

Mehr als 60 Prozent (61 %) der Befragten fühlen sich gestresst, weil sie mit der schnellen Entwicklung von KI-Tools Schritt halten müssen. 56 Prozent haben Angst, dass ihre Kollegen im Umgang mit KI besser werden und sie selbst ins Hintertreffen geraten könnten. Dieser Druck führt dazu, dass fast 60 Prozent (58 %) der PR-Beauftragten darüber nachdenken, ihren Job zu wechseln.

Wie Du mit der KI-Entwicklung umgehen kannst

Die Identitätskrise muss jedoch nicht zwangsläufig zu einem Karrierewechsel führen. Hier sind einige Strategien, wie du die Herausforderungen der generativen KI meistern und deine berufliche Identität stärken kannst:

  1. Bildung und Weiterbildung

Kontinuierliche Weiterbildung ist der Schlüssel, um mit den Entwicklungen in der KI Schritt zu halten. Nimm an Schulungen und Workshops teil, die speziell auf den Einsatz von KI in der PR abzielen. Je besser du die Tools verstehst und beherrschst, desto sicherer wirst du dich in deiner beruflichen Rolle fühlen.

  1. KI als Ergänzung, nicht als Ersatz

Betrachte KI nicht als Bedrohung, sondern als Ergänzung deiner Arbeit. KI-Tools können repetitive Aufgaben übernehmen und dir mehr Zeit für kreative und strategische Tätigkeiten verschaffen. Nutze die Technologie, um effizienter zu arbeiten und deinen Mehrwert als PR-Fachkraft zu erhöhen.

Bereits heute setzen PR-Fachleute die KI für Recherche und Analyse, Datenanalytik/Visualisierung, Erstellen von Content und Bildmaterial sowie Überprüfen von Content eingesetzt.

Erwartet werden u.a. diese Hauptvorteile durch generative KI erwartet:

  • Verbesserte Überwachung und Analyse der Medien
  • Geldeinsparungen
  • Schnellere und einfachere Recherche
  • Ideenfindung
  • Mehr Zeit für kreative Arbeiten

  1. Klare Rollen und Aufgabenverteilung

Die Studie zeigt, dass viele PR-Fachleute unsicher über ihre beruflichen Rollen und Aufgaben sind. Definiere deine Rolle im Unternehmen klar und setze dich aktiv dafür ein, dass deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar kommuniziert und respektiert werden. Dies hilft, Stress abzubauen und deine berufliche Identität zu festigen.

Die Zukunft der PR-Branche

57 Prozent der befragten PR-Fachleute sehen die generative KI als Wendepunkt, der die Branche in eine Identitätskrise gestürzt hat. Wir finden, diese Sorgen sind unbegründet, denn die KI bringt nicht nur Herausforderungen, sondern auch immense Chancen für die PR-Branche. Sie ermöglicht eine tiefere Analyse von Daten, präzisere Zielgruppenansprache und effizientere Kommunikationsstrategien. Um die Vorteile dieser Technologie voll auszuschöpfen, ist es wichtig, den Wandel aktiv mitzugestalten.

31. Mai 2024/von Frank Bärmann
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https://www.conpublica.de/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild-KI-und-PR-Branche.jpg 400 1053 Frank Bärmann https://www.conpublica.de/wp-content/uploads/2025/11/conpublica_Logo_neu_rgb_horizontal.svg Frank Bärmann2024-05-31 14:00:182024-06-12 11:10:46Bedroht generative KI die PR-Branche? Studie spricht von „Identitätskrise“.
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