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Der Fuß in der Tür: 7 Tipps für die perfekte Betreffzeile

Onlinemarketing, Sprache, Texttipp

Sie ist Teaser, Trailer, Kurzvorschau und Türöffner: die Betreffzeile. In einer Mail – vor allem in einer werblichen – gibt es nichts Wichtigeres. Wenn die Betreffzeile nicht stimmt, wird die Mail gar nicht erst geöffnet. Aber wie verfasst man eine gute Betreffzeile, die Leser animiert? Wir haben 7 unverzichtbare Tipps für dich zusammengestellt, die deine Öffnungsrate in die Höhe treiben.

  1. Das Wichtigste zuerst

Der Aufbau ist ganz simpel: Du fragst dich, was im Fokus deiner Mail steht. Das gehört an den Anfang. Bewirbst du eine Rabatt-Aktion auf Nachtwäsche, startest du beispielsweise mit „Nachtwäsche zum Träumen: Nur heute 20 % Rabatt.“ Dem Leser wird sofort klar, um was es geht und welchen Mehrwert er hat.

  1. Angst, was zu verpassen

Bleiben wir beim oben genannten „Nachtwäsche zum Träumen: Nur heute 20 % Rabatt.“. Neben dem Fokus (Nachtwäsche) und dem Mehrwert (Rabatt) ist das kleine bisschen Druck entscheidend, das durch die Worte „Nur heute“ aufgebaut wird. Guck mal in deine Nachrichten: Im Marketing macht man sich die sogenannte „Fear of missing out“ sehr häufig zunutze. Weil bewiesen ist, dass sie Menschen aktiviert, zu handeln.

  1. In der Kürze liegt die Würze

Dein Satz ist nun schon grob geschrieben. Jetzt streichst du jedes nicht unbedingt nötige Wort wieder raus. Kommt dir komisch vor und klang vorher besser? Kann sein, ist aber wichtig. Denn jeder Buchstabe jenseits der 50-Zeichen-Marke wird in einigen Browsern nicht mehr angezeigt. Mit mehr als 50 Zeichen verstümmelst du also deine Botschaft und reduzierst deine Chancen, gelesen zu werden.

  1. Rechtschreibung prüfen

Was deine Chancen ebenso verringert, sind Rechtschreibfehler in deiner Betreffzeile, denn sie fallen dort dramatisch verstärkt auf. Auch wenn es für ein paar Worte vielleicht lächerlich wirkt: Jage deine Betreffzeile durch eine kostenlose Online-Rechtschreibprüfung. Kostet nur ein bisschen Zeit und lohnt sich.

  1. Vermeide Spam-Wörter

Einmal im Spam-Ordner wird deine Mail garantiert nie gelesen. Vermeide also Wörter, die auf dem „Spam-Index“ stehen. Dazu gehören unter anderem: kostenlos, gratis, umsonst, geschenkt, hot, sexy, Casino, Spielbank, dringend, Wörter in GROSSBUCHSTABEN und mehrere aufeinanderfolgende Sonderzeichen wie „!!!“, „€€€“ und „$$$“.

  1. Persönlich kommt besser

Wenn möglich, ist eine persönliche Ansprache das Optimum. Wenn man den Namen des Mailempfängers nicht kennt, gibt es zumindest etwas persönlichere Alternativen. Die findest du, wenn du dir kurz über die Zielgruppe konkrete Gedanken machst. Dann kommst du auf „Lieber Angel-Freund“, „Hallo Fashion-Victim“, „Guten Morgen Weihnachts-Fan“ oder „Lieber Bücherwurm“. Der Leser fühlt sich erkannt und zugehörig.

  1. Zu guter Letzt mit Witz an den Anfang

Der letzte Tipp sind eigentlich zwei, sie gehören aber zusammen. Dass du die Betreffzeile deines Newsletters erst schreibst, wenn du mit dem Newsletter selbst fertig bist, ist eh schon klar.

Wir aber empfehlen dir, den ganzen Betreff noch mal zu verwerfen. Wenn du fertig bist, überlegst du: Wie könnte ich meine Leser zum Schmunzeln bringen? Gibt es vielleicht ein Wortspiel mit den Begriffen in meiner Betreffzeile oder könnte ich ein Sprichwort oder einen Songtitel abwandeln? Erfinde ich vielleicht einfach eine neue Wortkombination, die lächeln lässt? Zugegeben, das klappt nicht immer und sollte auch sparsam eingesetzt werden. Wenn es aber gelungen ist, hat es einen enormen Wert für das Image der Marke. Hier ein paar Beispiele:

„Angel dir die dicksten Fische: heute 20 % auf Köder.“

„Designer-Bettwäsche von JOOP! – traumhaft günstig.“

„When doves cry – 10 ultimative Tipps gegen Vogelkot.“

„Weihnachts-Deko-Desaster? 5 unverzichtbare Tipps.“

29. Oktober 2021/von Nicole Busch
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