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Die spinnen, die Texte – Article Spinning kurz erklärt

Texttipp

Jede/r Marketingfachmann /-fachfrau weiß mittlerweile, dass es heute im Onlinemarketing auf guten, relevanten Content ankommt. Wer zu seinem Thema beständig neuen Content, in Form von z. B. neuen Artikeln produziert, wird über kurz oder lang sehr gute und viele Positionierungen in Suchmaschinen, wie Google oder Bing erlangen und dementsprechend neue Besucher generieren, aus denen er dann Interessenten und anschließend Kunden machen kann.
Jeder weiß auch, dass der Content „unique“, also einzigartig und nicht irgendwoher kopiert sein muss. Google will den Suchenden nur die besten Ergebnisse in Form von qualitativ hohem und einzigartigen Content liefern.
Andererseits predigen die Content Marketing Experten, Content mehrfach zu verwenden, um mit einem Thema an mehreren Stellen im Web Touchpoints zu erzielen. Das nennt man Republishing und Repurposing.

Doch es gibt noch eine andere Methode, Content mehrfach zu verwenden, ohne dass Google eine Kopie wittert. Diese Methode ist speziell auf Texte ausgerichtet und nennt sich Text-Spinning, Article-Spinning oder zu Deutsch „Texte spinnen“.

Was bedeutet Texte zu „spinnen“?
Beim Spinning von Texten handelt es sich um die Vervielfältigung eines einzigen Textes. Spinning kann manuell durchgeführt werden, was aber sehr zeitintensiv ist, oder mit einer speziellen Software. Das Ziel ist es, über Synonyme den Ursprungstext so zu verändern, dass der Inhalt der Gleiche ist, aber dieser anders vermittelt wird.

Die Grundlage für das Spinning ist die Text-Vorlage
Damit ein Text überhaupt „gespinnt“ werden kann, wird ein Ursprungstext benötigt. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser Text frei von Rechten Dritter ist. Auch wenn der Text durch die Verwendung von Synonymen verändert wird, kann es Probleme mit den Urheberrechten geben.
Ideal ist, wenn der Ursprungstext aus deiner eigenen „Feder“ stammt und dann „gespinnt“ wird. So gibt es keine Ursprungsfragen und es werden Rechtsstreitigkeiten von vorneherein vermieden.

Spinning mit einer speziellen Software
Beim Spinning von Texten mit einer entsprechenden Software wird jeder Satz und später jedes Wort durch die Verwendung von Synonymen verändert. Wichtig ist, dass der Inhalt, die Aussage des Satzes, nicht verändert wird. Alles muss später einen Sinn ergeben und zueinander passen. Durch die Verwendung von vielen, verschiedenen Synonymen ergeben sich aus einem Ursprungstext mehrere Texte mit gleichen Inhalt.
Das Spinnen von Texten ist für ungeübte Zeitaufwendig, da sinnvolle/passende Synonyme gefunden werden und zueinander passen müssen. Nur ein gut „gespinnter“ Text, wird von Google angenommen.

Nicht alle Synonyme passen
Die spezielle Spinning Software bietet meistens Synonyme zur Auswahl an, doch es ist Vorsicht geboten, nicht immer passen diese. Beim Bearbeiten des Grundlagentextes sollte man sich nicht nur auf die vorgeschlagenen oder angezeigten Synonyme verlassen. Eigene Ideen oder eigenes Wissen sind wichtig und sollten genutzt werden.
Natürlich lassen sich auch nicht alles Satzbausteine/Wörter spinnen, es gibt auch beim Spinning von Texten Grenzen.

Einsatzbereiche für Spinning von Texten
Das Spinning von Texten wird oft für den Bereich Linkmarketing oder auch für Produktbeschreibungen verwendet. Die Texte, die sich aus dem Spinning ergeben, können unter anderen in verschiedenen Blogs, Presseportalen, Homepages usw. veröffentlicht werden.
Gerade bei Produkten, die sich sehr ähnlich sind, macht das Spinning Sinn. Mit nur einem Grundlagentext können die verschiedenen Produkte z.B. in einem Webshop beschrieben werden, ohne das für jedes Produkt ein eigener Text geschrieben werden muss.

Wie reagiert Google?
Beim Spinning von Texten muss unbedingt auf eine hohe Qualität geachtet werden und natürlich dürfen keine Urheberrechte verletzt werden.
Wenn nur einzelne Wörter verändert werden, sprich durch Synonyme ersetzt werden, kann es passieren, dass Google deinen Text als „Duplicate Content“ einstuft. Eine solche Einstufung verhindert natürlich ein gutes Ranking. Es ist daher wichtig, das ganze Sätze verändert werden und auch der Satzbau. Durch die Veränderung oder durch eine andere Verbindung der Sätze, mithilfe von sinnvollen/passenden Synonymen werden die „gespinnten“ Texte auch von Google akzeptiert.
Tipp: Wenn du mal das Textspinning probieren möchtest, kannst du das unter http://www.text-spinning.de/kostenloses-text-spinning/ tun. Professionelles Spinning von Texten ist aber anspruchsvoller und wird von Experten mit professioneller Software angeboten.

29. Oktober 2018/von Frank Bärmann
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