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Fremdwörter der deutschen Sprache

Wer kennt das nicht: Man befindet sich in einer anderen Region unseres schönen Landes und hört dort Begriffe, die sich irgendwie nicht richtig deutsch anhören, zumindest hat man sie noch nie zuvor gehört. Das liegt daran, dass wir in den verschiedenen Regionen Dialekte sprechen, die vom offiziellen Hochdeutsch mehr oder weniger stark abweichen. Das kann sich in leichten Abwandlungen eines Wortes (oder einer Wortkombination) äußern oder in ganz neuen Wortkreationen, die dann in anderen Landesteilen nicht bekannt sind und nicht verstanden werden.

Bei den Franken sagt man z. B. „A weng“ für „ein wenig“. Das hört sich noch so ähnlich an, dass man es als Nordlicht fast erraten könnte. Dass ein Blunzn im bayrischen Sprachgebrauch aber z. B. ein dicker Bauch oder ein Sack ist, wird man als Nicht-Bayer wohl nie erraten.

Bei uns im Rheinland wird Unsinn, Quatsch oft als Kappes bezeichnet. Und im Ruhrpott ist ein „Möppes“ ein Mensch, dem man, wenn überhaupt, nicht lange böse sein kann. „en fiesen Möpp“ ist demnach ein schlechter Mensch.

Und dann gibt es noch die Worte, die sich fremdartig anhören und die nicht unbedingt einem Dialekt zuzuordnen sind. Hiervon haben wir mal ein paar gesammelt.

Was z. B. bedeutet

  • Kokolores
  • Kladderadatsch
  • Verkasematuckeln?

Na, wisst ihr es?

Falls Ihr noch mehr solcher Begriffe habt, her damit.

6 wirklich gute Gründe für eine Markenbotschafter-Strategie

Wir werden immer wieder gefragt, ob man es zulassen soll, dass Mitarbeiter*innen die Postings in den Firmenaufritten privat teilen und damit weiter verbreiten. Die Antwort:  klar, warum nicht? Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Mitarbeiter*innen sind wertvolle Markenbotschafter für dein Unternehmen. Sie verfügen in der Regel über ein großes Netzwerk (online und offline). In diesem Kontext hat das Wort „Markenbotschafter“ erstmal nichts mit „Influencern“ zu tun, die mit einer gigantischen Sichtbarkeit und einer riesigen Community in sozialen Medien andere Menschen beeinflussen. Eine Wirkung besitzen aber auch deine Mitarbeiter*innen, denn sie teilen Informationen, die sie selbst für teilenswert und empfehlenswert halten. Die soziale Bindung zwischen Menschen, die in Social Media lebt und abgebildet wird, führt zu einer hohen Glaubwürdigkeit innerhalb des eigenen Netzwerks. Insofern sind deine Mitarbeiter*innen auch „Influencer“.

Allerdings solltest du vorher ein paar Dinge klären.

  1. Freiwilligkeit

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass die Mitarbeiter*innen die Postings nur freiwillig privat teilen, d.h. der Arbeitgeber kein Anrecht darauf hat. Manche Mitarbeiter*innen möchten eine strikte Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. Trotzdem versuchen Arbeitgeber immer wieder, auf ihre Mitarbeiter*innen Druck auszuüben.

  1. Strategie

Ist erstmal eine Verbindung zwischen deinen Mitarbeitern*innen und deinem Unternehmen hergestellt, ist diese nie mehr zu entfernen. Das passiert z.B. wenn deine Mitarbeiter*innen dein Unternehmen als ihren Arbeitgeber bei Facebook, LinkedIn oder XING eintragen. Und eben auch, wenn sie deine Beiträge teilen und kommentieren.

Deshalb braucht du aus folgenden sechs Gründen eine Strategie im Umgang mit Mitarbeiter*innen als Markenbotschafter:

  1. Private Beiträge von Mitarbeitern in sozialen Medien sind jederzeit dem Arbeitgeber zuzuordnen, wenn die Info einmal im Profil hinterlegt wurde.
  1. Die meisten deiner Mitarbeiter sind sich über ihre Wirkung in der Öffentlichkeit und der Prägung eines Firmenbildes nicht bewusst.
  1. Digitale Äußerungen lassen sich speichern, man kann Screenshots davon machen, sie an andere Personen weiterleiten oder veröffentlichen. Das ist ein entscheidender Unterschied zu mündlichem Smalltalk.
  1. Die Verbreitung von Informationen erfolgt viel schneller und viel weiter als früher und kann so viral gehen, bevor du es stoppen kannst.
  1. Alle Mitarbeiter, die sich in sozialen Medien bewegen, sind für die Öffentlichkeit sichtbar. Was früher nur der PR-Abteilung und der Geschäftsführung vorbehalten war, ist nun für alle möglich. Das Unternehmensbild wird daher auch durch all diese Personen geprägt, auch wenn sich diese gar nicht darüber bewusst sind.
  1. Verhaltensregeln des Unternehmens (wie Geheimhaltungspflichten) werden oft nicht auf soziale Medien übertragen.

Es wird also Zeit, Social Media Guidelines zu erstellen, die du verantworten kannst, mit denen deine Mitarbeiter leben können und die deine Marke schützen. Mache deinen Mitarbeitern bewusst, dass sie eine potenzielle Schnittstelle zur Öffentlichkeit darstellen. Oft verändert dieses Bewusstsein schon vieles. Niemand will in seinem Privatleben reglementiert werden und das ist auch gut so. Einige Grundregeln für den Zusammenhang mit deinem Unternehmen sollte es aber geben. Wer darf worüber öffentlich sprechen? Unterstütze deine Mitarbeiter, indem du ihnen Hilfe bei unklaren Fragen anbietest und Regeln für den Umgang mit Unternehmensfragen auf privaten Kanälen anbietest.

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Wie du deine Inhalte wirklich gut verbreitest

Du machst tolle Postings, Videos oder Beiträge, aber niemand sieht sie? Denn Inhalte zu gestalten ist beim Social-Media-Marketing nur die halbe Arbeit. Dein Content bringt dir nur etwas, wenn er auch gesehen wird. Wie aber bringst du deine Aussagen unters Volk? Wir haben ein paar Tipps zur Content Distribution für dich.

  1. Kenne deine Zielgruppe und richte deine Inhalte danach aus

Wenn du weißt, was deine Zielgruppe interessiert, solltest du deinen Content im Bezug auf die Themenwahl und die Content-Form danach gestalten. Eher Kurzvideo oder Whitepaper? Entscheide nicht nach deinen Vorlieben, sondern nach denen deiner Zielgruppe.

  1. Du brauchst eine optimierte Homebase

Mache dich unabhängig von Plattformen, die du nicht kontrollieren kannst, und veröffentliche deine Inhalte grundsätzlich immer auf deinem Content Hub – zum Beispiel deiner Webseite. Sie ist die zentrale Anlaufstelle für alle deine Inhalte – egal wo du sonst noch postest. Deinen Hub kannst du so gestalten, wie du es willst. Du solltest aber selbstverständlich auf SEO-Optimierung achten und entsprechende Keywords etc. in deine Inhalte einbauen. Deine Webseite sollte auch mobil gut aussehen, lange Ladezeiten vermeiden etc. So stehen deine Inhalte auch dann noch, wenn Facebook und Co. mal nicht erreichbar sind.

  1. Dein Inhalt muss einen Mehrwert haben, damit er geteilt wird

Die sogenannte „Sharability“ ist nicht einfach zu erreichen. Damit sich dein Content wie von selbst verbreitet, muss er begeistern und einen Mehrwert bieten. Er muss sich unterscheiden, weil er besonders witzig oder rührend ist, weil er etwas verspricht, das andere nicht haben. Wenn du die Sprache deiner Zielgruppe kennst, ist das gar nicht mehr so schwer. Berücksichtige dabei unbedingt auch die speziellen Vorlieben der einzelnen Kanäle (Instagram, Facebook, Twitter, TikTok etc.) Fordere zum Teilen auf, wenn das in deinem bevorzugten Kanal so üblich ist (z.B. bei YouTube).

  1. Nutze die kostenlosen Kanäle

Nur die wenigsten Videos gehen viral, ohne dass man etwas dafür tut. Du musst deinen Content aktiv verbreiten, auf allen Plattformen, die passen und dir kostenlos zur Verfügung stehen. Das kostet etwas Zeit und Mühe, lohnt sich aber. Neben deiner Webseite hast du vielleicht auch noch einen Newsletter oder eine E-Mail-Signatur, die angepasst werden können. Daneben postest du im Idealfall auf allen Social Media, die du betreibst: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, LinkedIn, Xing – was auch immer für deine Zielgruppe Sinn macht, solltest du auch nutzen. Poste gerne an mehreren Tagen, aber nie gleich, sondern etwas abgewandelt mit der gleichen Grundinformation. Hier brauchst du etwas Geduld und Fleiß. Denn du solltest die Inhalte für jeden Kanal optimiert gestalten.

  1. Motiviere Personen die multiplizieren

Wenn du Personen dazu bekommst, deine Inhalte zu teilen oder zu empfehlen, hast du gewonnen. Dann ist der wichtigste Grundstein gelegt. Beginne mit dir selbst, deinen Freunden, Kollegen, guten Kunden oder Partnern. Wenn du die ersten „Markenbotschafter“ oder „Corporate Influencer“ gefunden hast, erweiterst du deinen Bekanntheitsgrad oft rasend schnell. Überlege, wen du ansprechen und zu deinem Multiplikator machen kannst. Erfahrungsgemäß kann man oft diesen Gefallen erwidern und damit den eigenen Multiplikatoren ebenfalls auf die Sprünge helfen. Vielleicht sind deine Influencer Relations besser, als du denkst.

  1. Investiere in Werbung

Manchmal nützen die schönsten Inhalte, die beste Strategie und die tollsten Kontakte nichts. Dann bleibt dir immer noch die Option, deinen Content zu bewerben. Gerade am Anfang macht es oft Sinn, eine Anzeige auf Facebook zu schalten und Aufmerksamkeit einzukaufen. Setze dir ein Budget und überprüfe die Wirksamkeit deiner Maßnahmen.

  1. Kenne deine Ziele

All deine Maßnahmen hängen immer von deinen Zielen ab. Willst du Menschen mit konkreten Fragen erreichen, bieten sich Google Ads an. Wenn du Personen mit speziellen Interessen ansprechen willst, lohnen sich Facebook Ads. Wenn niemand nach deinem Keyword sucht, bringt dir ein Platz ganz oben im Google Ranking nichts. In manchen Geschäftsbereichen werden sich Social Media Post-Erfolge nicht in Kundenzahlen messen lassen. Überdenke die Suchwege deiner Zielgruppe ebenso wie deine Ziele und plane danach.

Die berühmte 5-3-2 Regel für Content kurz erklärt

Wer sich mit Content-Marketing und Social Media beschäftigt, stolpert unweigerlich irgendwann über die sogenannte “5-3-2 Regel”. Kurz gesagt beschreibt diese Regel, in welchem Verhältnis verschiedene Content-Arten zueinander stehen sollten. Content Arten?

Die verschiedenen Content-Arten

Ja, es gibt verschiedene Content-Arten. Im Februar 2020 haben wir zum Beispiel verschiedene Blogartikel-Typen vorgestellt. Unter anderem wurden diese Blogartikel-Typen vorgestellt: Tactical, Deep Tactical, Editorial, TOFU, Syndications, Infographic/SlideShare, Promo und Team Initiatives.

Heute geht es aber um die Content-Arten für Social Media. Hier unterscheidet man eigentlich nur die drei Arten

  1. Fremde Inhalte mit hohem Mehrwert, sog. kuratierte Inhalte
  2. Eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen
  3. Persönliche oder unterhaltende Inhalte

Die Content-Arten im Detail

  1. Fremde Inhalte mit hohem Mehrwert, sog. kuratierte Inhalte

Die Grundidee des Social Web war und ist, Inhalte mit anderen Menschen zu teilen. Das hat gar nichts mit Content klauen oder „mit fremden Federn schmücken“ zu tun. Denn ALLE Social Media Plattformen bieten eine Funktion an, mit deren Hilfe Beiträge anderer im eigenen Netzwerk verbreitet werden können. Das ist erwünscht.

Nehmen wir an, jemand schreibt ein Posting zu einem bestimmten Thema, das einen neuen Aspekt in einen Sachverhalt bringt. Wenn sich deine Zielgruppe auch dafür interessiert, wäre es passend, wünschenswert und sogar zuvorkommend, wenn du deine Freunde, Fans, Follower und Abonnenten auch an dem Wissen des anderen teilhaben lässt. Du lässt deine Follower und Fans über den Tellerrand des Unternehmens hinausblicken. Damit klar ist, dass der Beitrag von dem anderen kommt, nutzt man die „Teilen-Funktion“, statt den Beitrag zu kopieren und unter deinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Das wäre dann wirklich Content-Klau.

Idealerweise teilst du den Beitrag nicht einfach, sondern sagst ein paar Worte dazu. Du gibst deinen Senf dazu ab. Das nennt man dann kuratieren, weil der Content ergänzt, beleuchtet, kommentiert wird.

Warum solltest du das tun?

Mit dem Teilen fremder Inhalte zeigst du, dass du dir über die Bedürfnisse und Probleme deiner Zielgruppe Gedanken machst und ihr themenrelevante Informationen fremder Urheber nicht vorenthalten möchtest.

  1. Eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen

Jetzt kommt die Content-Art, die die meisten als die wichtigste ansehen. Die Inhalte über das eigene Unternehmen oder die eigene Person. Böse könnte man diese Inhalte als „Eigenlob“ bezeichnen. Ganz so böse ist das aber gar nicht, denn diese Inhalte bieten dir die Chance,  Einblick in dein Unternehmen gewähren.

Es ist legitim, dein Unternehmen zu präsentieren, allerdings bitte ohne dabei allzu werblich zu klingen. Ein Unternehmensblog ist eine gute Plattform, um interessante und informative Beiträge zu veröffentlichen und damit die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu gewinnen. Im Idealfall platzierst du diese Blogbeiträge nicht nur auf deiner Website, sondern auch in den sozialen Medien, in denen du vertreten bist.

Außerdem bieten gut gemachte Inhalte den Fans und Followern die Möglichkeit, dein Unternehmen und die dahinterstehenden Menschen kennenzulernen. Du kannst ihnen zudem einen Einblick in euren Unternehmensalltag gewähren. Für diesen Zweck eignen sich Fotostrecken, Videobeiträge, Stories besonders.

  1. Persönliche oder unterhaltende Inhalte

Nicht zu verwechseln mit den eigenen Inhalten sind die persönlichen Inhalte. Sie repräsentieren die menschliche Seite deines Unternehmens.

Hier darf ruhig ein wenig Humor mitspielen. Ihr müsst euch dabei nicht ganz so ernst nehmen. Denn Unterhaltung und Schmunzeln regt die Empfänger zum Teilen an. Beispiele können lustige Fotos von einer Kaffeepause deiner Mitarbeiter sein, aber auch der Hund im Büro oder ein witziges Selfie kommen gut an. Hauptsache, es „menschelt“ ordentlich.

Das perfekte Social Media Content-Verhältnis

Die oben genannte “5-3-2 Regel” besagt nun, dass das perfekte Verhältnis so aussieht.

Von 10 Posts, z.B. auf Facebook, sollten nach dieser Regel:

  • 5 fremde Inhalte von anderen Nutzern mit hohem Mehrwert
  • 3 eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen
  • 2 eher persönliche oder unterhaltende Inhalte

Dieser Mix ist ein Sinnbild dafür, dass man generell eher auf die Nutzer fokussiert sein soll, anstatt nur aus einer reinen Ich-Perspektive zu werben

Es ist übrigens nur eine Faustregel und kein Gesetz.