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Komm auf den Punkt! Kurze Texte in der Kundenkommunikation

Wie lang oder kurz ein guter Text sein sollte, dafür gibt es keine Regel. Während man bei Twitter in 280 Zeichen vermitteln muss, was man zu sagen hat, gilt für viele Texte im Rahmen des Content Marketing: Je länger desto besser, um in Sachen Suchmaschinenoptimierung möglichst weit vorn zu sein. Somit bestimmt das Medium häufig die Textlänge.

In der Kundenkommunikation aber gilt ganz unabhängig vom Medium: Fasse dich kurz! Warum? Das hat vor allem einen Grund: Die allerwenigsten deiner Kunden werden bereit sein, mehr Text von dir zu lesen, als auf einer Postkarte Platz hat. Schließlich warten sie nicht darauf, von dir zu hören. Daher ist es so wichtig, dass du es schaffst, in wenigen Worten dein Anliegen zu vermitteln.

Kurze Texte zu formulieren, ist allerdings viel schwieriger als lange. Daher geben wir dir ganz konkrete Tipps, wie du mit deinen Kunden (und solchen, die es werden sollen) kurz und knapp kommunizierst. Und dabei trotzdem überzeugst.

Schreibe nicht von dir

Wenn es darum geht, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu beschreiben, ist es ganz besonders schwierig, sich kurz zu fassen. Schließlich gäbe es sooo viel zu erzählen. Daher schreib am besten gar nicht von dir – oder zumindest fast gar nicht. Stelle stattdessen deinen Kunden in den Fokus: Welche Probleme hat er? Was braucht er? Wie fühlt er sich? Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen wird es dir hierbei leichter fallen, dich kurz zu fassen. Zum anderen erreichst du deinen Kunden besser, wenn du von ihm sprichst, als wenn du nur von deinem Unternehmen sprichst. Denn deine Kunden sind nicht an DEINEM Produkt interessiert, sondern an einer Lösung IHRES Problems.

Benutze Umgangssprache

“Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Initiative ergreifen über die untenstehenden Kontaktmöglichkeiten mit uns ins Gespräch zu kommen.” Zu solchen Sätzen lädt die deutsche Sprache leider ein und gerade im Geschäftsumfeld wird häufig so geschrieben – weil man besonders höflich und professionell rüberkommen will. Das macht einen Text aber nicht nur lang, sondern auch langweilig. Ohne jetzt die Grammatik-Fibel herauszuholen und vom Nominalstil abzuraten, machen wir es lieber praktisch: Wenn du deinen Kunden schreibst, dann formulier deinen Text so, als würdest du einem Bekannten schreiben. Denn wie dein Bekannter ist auch dein Kunde vor allem ein Mensch.

Kurze Sätze für kurze Texte

Wenn du dich kurz fassen willst, dann nimm dir nicht den ganzen Text auf einmal vor, sondern jeden Satz einzeln. Und dann überlege, wie du ihn kürzen kannst. Setze möglichst viele Punkte. Nutze möglichst wenig Kommas. Und: Nicht jeder Satz muss vollständig sein. Ehrlich. Wenn du das ganz bewusst so einsetzt.

Kurze Sätze erreichst du auch dadurch, dass du Füllwörter streichst. Gehe nachträglich mit dem Rotstift über deinen Text und streiche Füllwörter wie als, ganz, ziemlich, auch, sozusagen etc. Das fällt schwer. Aber wenn du danach noch einmal den Text liest, merkst du, dass es ihm gut getan hat.

Mehr Emotionen, weniger Fakten

In persönlichen Gesprächen habe ich schon häufiger die Erfahrung gemacht: Ich erzähle von einem Thema und liefere Fakten. Aus meinem Lebenslauf beispielsweise oder von den Funktionen einer Software. Und im Laufe des Gesprächs fragt mein Gegenüber dann nach genau diesen Fakten. Obwohl ich die bereits erwähnt habe. Wenn ich hingegen erzähle, wie ich mich bei einem Vorstellungsgespräch gefühlt habe oder welchen Erfolg ein Kunde hatte, der eine Funktion meiner Software genutzt hat, dann bleibt das hängen.

Fakt ist: Geschichten und Emotionen kann man sich besser merken als Fakten. Daher gehe mit der Auflistung von Features und Produkteigenschaften sehr sparsam um. Du glaubst ja gar nicht, wie sehr das dabei hilft, einen Text zu kürzen 🙂 Wenn du erst einmal mit Emotionen die Aufmerksamkeit deiner Kunden gewonnen hast, kannst du im zweiten Schritt dann immer noch diese Details liefern.

Unterschiedliche Texte für unterschiedliche Kunden

Wenn du einen Text schreibst, solltest du ganz genau im Kopf haben, für wen du ihn schreibst. Für eine 60-jährige Hausfrau oder einen 25jährigen Hipster? Für eine Abteilungsleiterin oder einen Solo-Selbstständigen? Je mehr Menschen du mit deinem Text erreichen willst, desto länger wird er. Warum? Weil du versuchst, dass sich jeder einzelne wiederfinden kann, in einem Beispiel oder einer Beschreibung. Daher richte dich mit deinem Texte an EINE spitze Zielgruppe. Und schreibe einen anderen Text für eine andere Zielgruppe. Die Mittel im modernen Marketing lassen es heute zu, Kunden ganz individuell anzusprechen. Also Finger weg von dem einen Newsletter der an alle Kunden verschickt wird.

Bau einen CTA ein

Auf vielen Webseiten werden Texte veröffentlicht, die gar kein Ende nehmen wollen. Schließlich hat man Platz ohne Ende. Wir können von Webseiten aber auch lernen, wie man sich kurz fasst. Und zwar beim CTA-Button. Das ist der Button auf einer Webseite, der uns weiterbringt. Zu mehr Informationen, zum Kaufen eines Produktes o.ä. Und da ein Button nicht groß ist, kann darauf auch nicht viel Text stehen. Beim Schreiben von Texten solltest du den CTA-Button immer im Hinterkopf haben: Was willst du mit deinem Text erreichen? Was ist der nächste Schritt, den dein Leser gehen soll? Und genau wie beim CTA-Button auf einer Webseite solltest du dieses Ziel in deinem Text auch benennen. Formuliere also eine ganz konkrete Aufforderung, was dein Leser als nächstes tun soll. So kurz und knapp wie beim CTA-Button.

Lass Bilder sprechen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte heißt es so schön. Und da ist was dran. Bilder helfen dir dabei etwas zu veranschaulichen, was sonst in vielen Sätzen beschrieben werden müsste. Bilder transportieren eine Stimmung und helfen all die gestrichenen Füllwörter zu ersetzen. Und deine Leser erfassen ein Bild viel schneller als einen Text. Bilder helfen dir also, dich im Text kurz zu fassen und dieses Hilfsmittel solltest du auf jeden Fall einsetzen. Ganz egal, ob du deinen Kunden einen Newsletter schickst oder eine Postkarte.

Autorin

Anne Buch gehört zum Gründerteam von EchtPost, einer Online-Plattform, über die Unternehmen Postkarten-Mailings an Ihre Kunden verschicken können. Der begrenzte Platz auf der Postkarte zwingt Unternehmen zu Ihrem Glück: Sie müssen Ihr Anliegen kurz und knapp vermitteln.

Das Textergeheimnis: 3 wirklich wirksame Überschriften, die jeder Blogger kennen sollte

Hast du dich auch schon mal gefragt, was uns dazu bringt, bestimmte Texte zu lesen und andere nicht? Zuerst stoßen wir immer auf die Überschrift, ganz klar. Ist die nicht interessant genug, machen wir hier erst mal Schluss. Das wissen natürlich auch die Journalisten und Medien, weshalb oft sehr reißerische Headline veröffentlicht werden.

Doch welche Überschriften ziehen (fast) immer? Gibt es eine Wunderformel für Überschriften, die uns reizen, speziell bei Online-Medien, die man meist zwischen Tür und Angel konsumiert? Ja, die gibt es. Zumindest unserer Erfahrung nach.

Typ 1: Der Cliffhanger

Man trifft eine Aussage – und dann schränkt man sie wieder ein. Also ungefähr so: „Überschriften, die immer funktionieren – aber auf das Medium kommt es an“. Damit erzeugt man Neugier, die unbedingt vom Leser gestillt werden will. Der Text wird gelesen, weil unsere Spürnase, wissen will, warum. Hier ein Praxisbeispiel aus der Presse:

Überschrift Cliffhanger

 

Typ 2: Die „sollte jeder“-Überschrift

Wir kennen Sie alle, lesen sie zuhauf und doch funktionieren sie immer wieder gut – Überschriften die ein „sollte jeder“ enthalten. Ganz nach dem Motto „Diese 3 Überschriften-Typen sollte jeder Blogger kennen“. Hier ein brandaktuelles Beispiel:

Überschrift mit sollte jeder

Bei dem Wort „jeder“ wollen wir selbstverständlich dazu gehören und nichts verpassen. Der Gruppenzwang verpflichtet quasi zum Lesen.

Typ 3: Die „wirklich“-Überschrift

Wenn das Zauberwörtchen „wirklich“ in einer Überschrift enthalten ist, weckt das in uns Vertrauen. Wir glauben daran, dass dieser Blog „wirklich“ wichtig ist, und sind dankbar, dass diese Überschrift uns bei unserem Schubladendenken hilft. Denn im Wust von Blogs und Infos auf Facebook, Pinterest und Co. fällt es auch unserem zum Sortieren gemachten Hirn manchmal nicht leicht, auszufiltern. Wenn wir also lesen „3 wirklich wirksame Überschriften für Blogs“ glauben wir instinktiv an die Priorität dieses Beitrags. Bei euch hat es doch auch funktioniert, oder? Ansonsten hättet ihr ja nicht bis zu dieser Stelle gelesen 😉 .

Hier wieder ein aktuelles Beispiel aus der Presse:

Überschrift mit wirklich

In diesem Sinne: fröhliches Texten.

Foto von Sound On von Pexels

So schreibst Du einen hervorragenden Essay!

Wer oder was ist eigentlich dieser Essay? Das Wort „Essay“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet zum einen „Abwiegen“, aber auch „Abwägen“. Bei der Textform des Essays handelt es sich daher um eine gedankliche Abhandlung von wenigsten drei und maximal fünfzehn Seiten, in denen Du Deine Theorien und Thesen gegeneinander abwägen kannst. Dabei ist das Essay zwar eine wissenschaftliche Textform, kann zum Beispiel Fußnoten enthalten und gliedert sich nach einer klassischen Struktur in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil, muss aber stilistisch nicht so strengen wissenschaftlichen Formalien entsprechen.

Das Essay stellt Argumente und Fragen des Verfassers in den Vordergrund.

Jeder Essay sollte sich als Versuch verstehen, seine eigenen Auseinandersetzungen mit einem Thema in den Fokus zu rücken. Es ist die Probe oder ein Experiment gedanklicher Natur, sich einem Themenfeld zu nähern. Du solltest den Leser Deines Essays also an Deinen Überlegungen und Deiner Vorgehensweise, an ein Thema heranzutreten, teilnehmen lassen und ihm gleichzeitig Einblicke in Deine Fortschritte Deiner Entwicklung gewähren. Dabei darfst Du jederzeit in einem kritischen Modus bleiben, Diskussionen eröffnen oder gar schriftlich abhandeln, Vergleiche ziehen, Fakten prüfen oder bereits begründen.

Essays sind faktisch eine sehr subjektive Textform.

Zwar gibt es formale Kriterien, an denen Du dich orientieren kannst. Inhaltlich hingegen bist Du ganz auf dich alleine gestellt.
Oftmals kommst Du erst zum Beispiel während des Studiums mit dieser Art Aufsatz in Berührung. In der Schule und während der Ausbildung ist er eher selten gefragt.

Was Du beachten solltest, um einen guten Essay zu schreiben.

Da es sich beim Essay um eine höchst individuelle Textform handelt, kann als grundsätzlicher Leitfaden zunächst nur die Gliederung dienen: Es gibt immer eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schlussteil. Darüber hinaus gibt es jedoch keine allgemein gültigen Regeln, die Du beim Verfassen eines Essays beachten musst. Es sind vielmehr Vorschläge oder Ideen, die Du umsetzen kannst, aber nicht musst. Einige Leitgedanken sollen Dir im Folgenden als Anleitung dienen.

Einige Tipps, worauf es bei Verfassen eines Essays ankommt

  1. Der Essay ist eine Mischform einer wissenschaftlichen Abhandlung.

Zum einen ist ein Essay eine klassische wissenschaftliche Arbeit. Zum anderen aber hält er sich nicht an die traditionellen wissenschaftlichen Gepflogenheiten. Er ist ein Mischwesen aus wissenschaftlicher und nicht wissenschaftlicher Arbeit. Das bedeutet, dass Du Deinen Essay nicht in einem strengen wissenschaftlichen Stil verfassen musst. Du musst dabei also keinem umständlichen Aufbau mit langen, verschachtelten Sätzen folgen oder durch die Verwendung möglichst vieler Fremdwörter punkten. Anderseits darfst Du auch nicht in eine reine umgangssprachliche Ausdrucksform verfallen. Du musst versuchen, einen lockeren und leichten Ton zu treffen, der aber dennoch Fakten liefert und nicht nur auf Floskeln basiert. Du musst einen Kompromiss aus beiden Extremen finden und dabei stets Deine spätere Leserschaft im Auge behalten.

Schreibe als Autor den Essay in der Ich-Form. Sowohl dem akademischen als auch dem Publikum außerhalb eines wissenschaftlichen Sektors soll es klar werden, dass es sich bei der Abhandlung um Deine eigene und persönliche Meinung handelt.

  1. Halte dich an einen Leitgedanken während Deiner Argumentation.

Der klassische rote Faden sollte in keiner Textform fehlen. Behalte diesen stets im Hinterkopf und hangle dich daran vorwärts. Bevor Du mit dem Schreiben beginnst, solltest Du im Groben schon wissen, was Dir wichtig ist und sich lohnt, auf der doch geringen Seitenzahl anzusprechen. Setze also Prioritäten. Unwichtige Details haben in einem Essay nichts zu suchen.

Du hast nur begrenzen Platz, also nutze diesen sinnvoll. Frage dich beim Auslassen stets, ob Dir dein logischer Strang dann noch erhalten bleibt. Wenn man Deiner Argumentation auch ohne das Detail folgen kann, lass es weg. Überzeuge, indem Du Fakten und Argumente nicht nur aneinanderreihst, sondern diese miteinander verwebst oder perspektivisch neu verortest. Man muss Deiner Auseinandersetzung mit der Problematik stets folgen können, sollte dabei aber auch Einblicke in Deine Gedanken bekommen.

  1. Formal ist der Essay eine ganz klassische Textform.

Zwar gliedert sich ein Essay stets in eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schlussteil, aber diese Teilbereiche müssen nicht zwangsläufig auch als diese gekennzeichnet sein. Das bedeutet, dass Dein Essay sich vielmehr als ein großer gesamter Fließtext offenbart, als in Einzelteile mit Überschriften zerstückelt zu werden. Du gliederst Deinen Essay durch den Inhalt selbst, leitest über und beschreibst vielmehr, ob Du dich zu Beginn, im Kern oder am Schluss Deiner Argumentation befinden.

Vermeide also, Deinen Essay in drei Abschnitte zu teilen, die Du dann jeweils mit den Begriffen Einleitung, Hauptteil und Schlussteil betitelst. Du darfst zwar Überschriften verwenden. Diese sollten sich aber auf inhaltliche Aspekte des Abschnittes beziehen und nicht deren formales Gewand beschreiben. Auf Untertitel oder Zwischenüberschriften solltest Du komplett verzichten, um den Schreib- und Lesefluss nicht gänzlich zu zerstückeln.

Welche Aufgabe hat welcher Abschnitt?

Wie bei jeder Einleitung hat diese die Aufgabe, die Neugierde des Lesers zu wecken. Starte also mit einer Aussage, einem Argument oder einer These, die möglichst aussagekräftig ist und gleich das Interesse des späteren Lesers anspricht. Ist die Neugierde erst geweckt, liest sich ein Essay viel leichter und lieber. Auf den Einstiegssatz folgt dann direkt Deine Fragestellung, die Du im Folgenden behandeln wirst. Du gehst einem bestimmten Phänomen auf den Grund oder diskutieren und vergleichen zwei gegensätzliche Punkte? Wunderbar, dann schreibe dies auch in Deiner Einleitung. Der Leser muss an dieser Stelle wissen, was ihn erwartet. Stimme ihn auf Deinen Essay ein, indem Du genau sagst, was folgt. Du kannst bereits an dieser Stelle Deine Kernthese ansprechen.

Solltest Du in der Einleitung Deine Kernthese noch nicht ausformuliert haben, ist dies spätestens zu Beginn des Hauptteils fällig. Formuliere Dein Anliegen ganz konkret, führe Deine Thesen oder Hypothesen auf und ergänze diese gegebenenfalls auch mit Beispielen, um den eigenen Argumentationsstrang zu vervollständigen. Bleibe dabei aber immer beim Wesentlichen und gehe nicht zu sehr ins Detail. Konkrete Zitate oder Quellen solltest Du nur dann nennen, wenn diese wesentlich sind für Deine Aussage. Bleibe ansonsten möglichst in Deinem eigenen Sprachjargon.

Im Schlussteil oder Conclusio fasst nochmals die wichtigsten Deiner Argumente zusammen. Dabei sollst Du dich jedoch nicht einfach nur wiederholen, sondern nochmals komprimieren und alles auf einen Punkt bringen. Auch hast Du hier die Möglichkeit, nochmals einen Ausblick zu geben. Bist Du bei Deiner Analyse auf ein neues Problem oder andere wichtige Fragestellungen gestoßen, die lohnenswert erscheinen an anderer Stelle betrachtet zu werden? Dann gib hier eine Aussicht darauf, um das Interesse des Lesers auch zukünftig an Dein Thema zu binden.

Autorin: Kerstin Schmidt, Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur

 

 

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Content für Social Media: Diese vier mobilen Apps solltest du probieren

Auch wenn wir als Agentur eigentlich im Textbereich tätig sind, geben wir zu, dass ohne Bilder und Videos kein Social Media Marketing funktioniert. Während man bei Facebook noch drauf verzichten könnte, geht bei es Plattformen wie Instagram, Pinterest oder gar YouTube genau darum: um Bilder und Videos. Die Frage ist, wie man als kleines und mittleres Unternehmen solche Bilder und Videos erstellen kann, ohne ein großes Investment in Fotografen und Videoproduzenten zu stecken. Wir haben einige Apps für mobile Endgeräte gefunden (und selbst im Einsatz), mit denen du auf deinem Smartphone und Tablet witzige, unterhaltsame, ansprechende Bilder, Bild-Collagen und Videos erstellen kannst.

Mit diesen Blogartikel-Typen kannst du deinen Blog aufbauen

Blogs sind auch in Deutschland zum festen Bestandteil unserer Medienlandschaft geworden. Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen dazu, einen Blog zu führen, um den eigenen Expertenstatus im Web zu festigen. Warum Blogs in der Kommunikation wichtig sind, haben wir bereits hier erklärt. Heute geht es darum, dir verschiedene Blogartikel-Typen vorzustellen. Damit kannst du dein Blog bunter und interessanter gestalten und mehr Leser ansprechen.

Anmerkung: Es gibt ganz viele unterschiedliche Ansätze zur Unterscheidung von Blogbeiträgen von unterschiedlichen Bloggern. Einige Referenzen habe ich am Ende angefügt. Konzentrieren möchte ich auf eine Kategorisierung, die u. a. von Hubspot propagiert wird.

So macht es Hubspot

  • Tactical
    Solche Blogbeiträge bezeichnen wir auch als „How-To“. Sie haben einen informierenden und lehrenden Charakter und erklären den Lesern, wie sie etwas richtig machen, wie sie etwas erreichen. „Do’s and dont’s“ gehören auch dazu oder die „10 Tipps für…“
    Der Beitrag “ 15 Themen, die für eine Pressemitteilung geeignet sind“ gehört in diese Kategorie [https://www.conpublica.de/15-themen-die-fuer-eine-pressemitteilung-geeignet-sind/]
  • Deep Tactical
    Im Grunde sind die Beiträge wie Tactical zu sehen, nur viel ausführlicher. Sie geben Beispiele, Zitate und Quellen. Die Grenzen zwischen Tactical und Deep Tactical sind sicher fließend.
  • Editorial:
    Blogartikel vom Typ “Editorial” sind redaktionelle Beiträge, die z. B. einen aktuellen Trend nutzen oder auf ein allgemeines Thema aufspringen oder zu einer bestimmten Zeit veröffentlicht werden. Auch Studien werden oft zum Anlass genommen für einen solchen Beitrag. Unser Beitrag zu den “Weihnachtsgrüßen” gehören hier rein. [https://www.conpublica.de/weihnachtsgruesse-die-originelle-post-zum-jahresende/]
  • TOFU
    “TOFU” kommt eigentlich vom Begriff „Top of the Funnel“ und meint, dass ein solcher Beitrag am oberen Anfang des Sales-Trichters angesiedelt ist. TOFU Beiträge sind leichte Kost, eher allgemeiner Natur. Ein Beispiel wäre „Helferlein beim Zählen von Worten und Zeichen“ [https://www.conpublica.de/helferlein-beim-zaehlen-von-worten-und-zeichen/]
  • Syndications
    Unter Content-Syndication wird der Austausch oder die Mehrfachverwendung medialer Inhalte verstanden. Blogbeiträge dieses Typs sind also Artikel, die schon mal irgendwo anders (ganz oder teilweise) veröffentlicht wurden. Das kann im eigenen Blog oder in einem fremden Blog sein (mit Zustimmung des Urhebers, versteht sich). Am Anfang oder Ende ist ein Hinweis zu lesen „Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht bei ….“
  • Infographic/SlideShare
    Blogs sind multimedial, das ist einer der Vorzüge dieser Medien. WordPress z. B. bietet die Möglichkeit, auch Slides und Infografiken einzubinden. Infografiken wiederum sind ideale Möglichkeiten, Geschichten und Zahlen in Bildern darzustellen. Infografiken werden gerne geteilt und sollten unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden. Sie können, müssen aber nicht von einem Artikel begleitet werden.
  • Promo
    Hier kommt die Werbung ins Spiel. Wenn du ein eigenes E-Book, Whitepaper, Buch, Webinar etc. bewerben willst, dann sind deine Beiträge “Promo”-Beiträge.
  • Team Initiatives
    Natürlich gibt es auch die Blogartikel, die unter dem Label „sonstiges“ laufen.

So machen es die Kollegen von Chimpify

Die Blogger-Kollegen von Chimpify haben eine ähnliche Kategorisierung gewählt mit anderen Begriffen. Auch hier geht es eigentlich darum, die Qualität und Tiefe der Beiträge zu kategorisieren.

Wichtig ist die Kategorie „Gastartikel“, die in der zuvor vorgestellten Einteilung nicht vorkommen. Gastartikel, also Artikel fremder Autoren, sind in der Blog-Szene sehr beliebt und bringen deinem Blog eine neue Wertigkeit und viel Aufmerksamkeit. Lade einen externen Experten ein und publiziere dessen Gastartikel. Er wird seinen Artikel in deinem Blog sicher in seinen Netzwerken bekannt machen wollen. Oft wird sogar ein Artikel-Tausch vollzogen. Dabei schreibst du einen Artikel für den Blog des Gastautors und er einen Artikel für deinen Blog.

Interessant ist zudem die Aufteilung, die die Kollegen dort empfehlen.

  • Typ 1: Qualität (Tactical) – 50%
  • Typ 2: Hohe Qualität (Deep Tactical) – 10%
  • Typ 3: Influencer – 20%
  • Typ 4: Persönlich – 15%
  • Typ 5: Verkauf – 5%

Der Ansatz von Nicole Kempe

Deutlich mehr ins Detail geht die Unterteilung von Bloggerin Nicole Kempe. Sie hat gleich 15 Kategorien im Angebot, die sich alle in die oben vorgestellten Kategorien einordnen lassen.

Schließlich findest du noch eine Einteilung bei den Kollegen vom Webnode-Blog. Sie wählen wieder einen etwas anderen Ansatz und unterteilen die Blogbeiträge in sechs Kategorien:

  1. Autoritätsartikel („Pillar Posts“)
  2. Listenartikel
  3. Interviews
  4. Tutorials
  5. Leserfragen
  6. Videobeiträge

Hier sind die Autoritätsartikel und Tutorials von der Wichtigkeit her mit Tactical und Deep Tactical zu vergleichen. Diesen Weg geht auch die Bloggerin Jessica Ebert

Fazit

Du solltest nun ein Gefühl dafür haben, welche Typen von Blogartikel es gibt und welchen Nutzen sie für dein Blog und dessen Leser haben. Wichtig zwei Punkte:

  1. Der Mix macht’s
  2. Finde deinen Weg und deinen Inhalt für deine Leser.

Photo by Miguel Á. Padriñán from Pexels