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Sollten Unternehmen Preise auf ihrer Webseite nennen?

Ob die Benennung von Preisen auf der Unternehmenswebseite sinnvoll oder eher weniger sinnvoll ist, ist für viele Unternehmen eine schwierige Entscheidung. Einerseits bieten Preise bereits vor dem 1. direkten Kontakt eine grobe Orientierung für den Kunden, andererseits können so keine Preise oder Dienstleistungen optimal auf den Kunden zugeschnitten angeboten werden.

Wir haben die wichtigsten Vorteile für den einen und für den anderen Weg zusammengestellt.

Der große Vorteil für die Nennung von Preisen: Die Angabe von Preisen im Voraus gibt potenziellen Kunden eine klare Vorstellung davon, was sie für Ihre Produkte oder Dienstleistungen bezahlen werden. Dies kann besonders hilfreich für die Kunden sein, die Preise mit anderen Unternehmen vergleichen und wenig Zeit für die Anfrage nach Angeboten mitbringen.

Andererseits hat es auch Vorteile, auf Ihrer Website keine Preise zu nennen, besonders für die Unternehmen, die anpassbare Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Feste Preise würden hier unter Umständen den Kunden einen falschen Eindruck vermitteln, was ihnen schlussendlich berechnet werden würde. Hier bietet sich die persönliche Betrachtung des Falls an, da der Preis je nach den spezifischen Bedürfnissen des Kunden variieren kann. Nur so kann eine speziell auf den Kunden zugeschnittene Lösung entwickelt werden.

Letztendlich hängt es also von Ihrem Unternehmen und den von Ihnen angebotenen Produkten oder Dienstleistungen ab, ob Sie Preise auf Ihrer Website nennen sollten oder nicht.

Wenn Ihre Preise Festpreise sind und sich wahrscheinlich nicht nach den Bedürfnissen des Kunden ändern, kann es von Vorteil sein, sie auf Ihrer Website zu nennen. Dies kann Kunden helfen, die Preise mit anderen Unternehmen zu vergleichen und die Transparenz Ihres Unternehmens erhöhen. Kaufentscheidungen werden so schneller und spontaner getroffen.

Wenn Ihre Preise aber variabel sind oder Sie lieber mit potenziellen Kunden sprechen möchten, bevor Sie ein Angebot abgeben, ist es besser, auf Ihrer Website keine Preise zu nennen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bedürfnisse des Kunden besser zu verstehen und eine maßgeschneiderte Lösung anzubieten. Besonders für komplexere Produkte bzw. Dienstleistungen ist dies ratsam, denn wenn sich der endgültige Preis im Vergleich zu dem Preis auf der Webseite deutlich unterscheidet, wirkt das Unternehmen gleich weniger seriös.

Eine klare Empfehlung oder Richtlinie gibt es also nicht.

Ein richtig oder falsch aber auch nicht. Sollten Sie mit Festpreisen kalkulieren, ist die offene Kommunikation dieser sicherlich nicht falsch. Das persönliche Angebot ersetzen Pauschalpreise aber natürlich nicht. Sollten Sie Spielraum bei der Preisgestaltung haben, empfehlen wir, die Vorteile hinter einem individuellen Angebot auf der Webseite hervorzuheben.

Mit ein paar Tipps zum perfekten Schreibstil

Maßgeblich für den Erfolg eines Textes ist, neben seinem Inhalt und seiner Verbreitungsform, die Art des Schreibstils. Nicht jeder motivierter Texter ist von Natur aus ein Rhetoriktalent. Für alle, die sich beim Formulieren schwertun, kommen hier Tipps, um euren Schreibstil zu verbessern.

Nicht zu lang, nicht zu kurz

Oft liest man den Tipp, dass bei Texten vorwiegend kurze Sätze verwendet werden sollen, um den Leser nicht zu verlieren. Sicher sollte auf Bandwurmsätze verzichtet werden, da diese das Lesen anstrengend machen. Trotzdem darf man die Intelligenz seiner Leser nicht beleidigen und ausschließlich zu simple Sätze verwenden. Ein gesundes Mittelmaß macht einen Text lebendig, ohne für Verwirrung zu sorgen.

Abwechslungsreiche Satzanfänge

Versucht Eure Satzanfänge abwechslungsreich zu gestalten, denn jeden Satz mit dem gleichen Wort anzufangen wirkt kindlich und monoton. Ebenfalls ist die Verwendung von Konjunktionen wie „aber/und/dann/jedoch“ für einen rhetorisch schönen Text nicht empfehlenswert. Ausnahme: Sie werden als stilistisches Mittel bewusst eingesetzt.

Wortwiederholungen vermeiden

Nicht nur am Satzanfang, auch im restlichen Text wirken häufige Wiederholungen des gleichen Wortes langweilig und störend. Durch Synonyme oder treffende Umschreibungen lässt sich Schwung und Abwechslung in den Text bringen. Eine kleine Hilfestellung bieten dabei verschiedene Synonym-Wörterbücher, die Ihr im Internet finden könnt.

Keine Blume, sondern eine rote Rose

Ein hilfreicher Trick, der ein wenig Übung braucht, findet sich in der Wortwahl. Statt einfache, weit verbreitete Wörter zu verwenden, kann es Wunder wirken, wenn diese durch ausgefallene Begriffe ersetzt werden. Statt Blumen kann zum Beispiel ein „Strauß roter Rosen“ übergeben worden sein.
Grundsätzlich gilt, je mehr Details bei der Beschreibung benutzt werden, desto mehr regt der Text die Phantasie des Lesers an.

Texten ist also eine perfekte Möglichkeit das Potenzial der deutschen Sprache ausschöpfen.

Mehr Aktiv bitte

Gemeint ist damit: Versucht eure Sätze im Aktiv statt im Passiv zu formulieren. Bei der Verwendung des Passivs schiebt sich das Verb an das Satzende. Die Leser bekommen so erst verhältnismäßig spät das entscheidende Wort mitgeteilt, um sich ein Bild im Kopf zu machen. Dadurch wird es nicht nur schwerer, den Text zu verstehen, dieser verliert auch an Fesselwirkung und Elan.

Zum Schluss: Unnötige Füllwörter streichen

Mein letzter Schritt beim Texten ist grundsätzlich der Folgende: Ich lese meinen Text nochmals durch und streiche alle Wörter, die keinen inhaltlichen Mehrwert bringen. Denn beim Schreibprozess formuliert das Gehirn die Sätze so, wie man es im Alltag gewohnt ist – inklusive inhaltsloser Wörter wie ‚also/halt/eben‘. Liest man seinen Text nochmal durch, stechen diese Begriffe direkt ins Auge, da sie den Satzfluss stören und sinnlos wirken.

Doch auch hier gilt: Als stilistisches Mittel der Betonung oder der Abgrenzung haben auch diese Wörter ihre Daseinsberechtigung!

Sind Kundenmagazine noch zeitgemäß? Aber ja!

Kennst du Kundenmagazine? Findest du, dass diese veraltet sind? Wenn ja, dann müssen wir dich leider enttäuschen:

Eine aktuelle Studie hat genau das Gegenteil bewiesen.

Auch für uns überraschenderweise werden Kundenmagazine tatsächlich noch sehr häufig gelesen. Sie werden vor allem als Inspirationsquelle genutzt und helfen daher auch beim Verkauf von Produkten.

Die neue Studie „Kundenmagazine – Experiences & Effects“ des Content Management Forums (CMF) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Scion zeigt, dass 89 Prozent der befragten Konsumenten (1.626 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz) Kundenmagazine lesen. Besonders hoch war die Quote bei den 30- bis 39-Jährigen und von Personen mit hoher Bildung.

Übrigens sind nicht nur wir überrascht von dem Ergebnis: Selbst der CMF war erstaunt, da er eigentlich der Verband für die Content-Marketing-Publisher ist.

Der Aufwand lohnt sich

Besonders wertvoll ist das Ergebnis, weil damit nach Jahren des Blindflugs klar feststeht: Kundenmagazine lohnen den (nicht unerheblichen) Aufwand. Durch die Ergebnisse lassen sich wichtige Rückschlüsse ziehen, für welche Zielgruppen und an welchen Touchpoints der Customer Journey der Einsatz von Print-Magazinen für den Herausgeber am wertvollsten ist.

Die Vorteile der gedruckten Kundenmagazine liegen dabei klar in der guten Lesbarkeit und dem Entertainment-Faktor bei gleichzeitiger Information.

So informieren sie über Neuheiten, Produkte sowie allgemein über das Unternehmen. Viele Magazine geben auch wertvolle Tipps, die sich auf die angebotenen Produkte beziehen. Außerdem schätzen in unserer digitalen Zeit viele wieder das Gefühl, etwas Wertiges in der Hand zu halten.

Daher können besonders Magazine mit hochwertiger Optik und Haptik punkten.

Das einfache „Durchblättern“ durch ein Magazin, ohne unbedingt Zeile für Zeile lesen zu können, ist dabei für 65 Prozent von Bedeutung, während sich 71 Prozent von einem ansprechenden Titelbild einfangen lassen und 52 Prozent sagen, dass sie sich von Bildern emotional ansprechen lassen.

Und so helfen Kundenmagazine, viele Kommunikationsziele entlang der Customer Journey zu erfüllen und setzen zu den richtigen Zeiten vertriebsunterstützende Impulse.

Auffällig ist, laut der Studie, dass viele Kunden aufgrund des Titelbildes das Produkt gekauft haben. Sprich Digital und Print gehen Hand-in-Hand und nicht – wie lange Zeit angenommen – an entgegengesetzte Zielgruppen. Das digitale Zeitalter und seine unzähligen Möglichkeiten laufen Print-Magazinen bislang nicht den Rang ab. Das Gegenteil ist sogar der Fall, da viele die flexible Nutzung – ohne auf Lücken im Netzempfang oder leere Akkus Rücksicht nehmen zu müssen – schätzen und als Auszeit von der digitalen Welt sehen.

Interessen an einem eigenen Kundenmagazin? Wir unterstützen gerne!

Auch wir haben mittlerweile unser Portfolio in Richtung Kundenmagazine ausgeweitet, da der Mehrwert offensichtlich ist. Wir unterstützen dabei von Anfang an: Von der inhaltlichen Beratung und Planung (Stichwort Redaktionsplan), über das Erstellen bis zum Kuratieren von Texten begleiten wir gerne.

So erstellst du den perfekten Presseverteiler – 4 unverzichtbare Tipps

Du hast ein tolles Unternehmen oder Produkt und möchtest damit gern in die Presse? Grundsätzlich ist das eine gute Idee und auch immer einen Versuch wert. Wie man eine gelungene Pressemitteilung schreibt, haben wir hier schon erklärt. Aber an welche Medien wendet man sich? Wir geben dir 4 unverzichtbare Tipps für deinen perfekten Presseverteiler.

  1. Einen Überblick bekommen

Um zu wissen, wen du ansprechen sollst, musst du erst einmal erfahren, welche Medien es gibt. Aber wo findest du eigentlich einen Überblick über die Medienlandschaft? Ganz einfach: im Internet. Es gibt zahlreiche Seiten, die entweder als Datenbank einen Überblick bieten (z.B. zdb-katalog.de) oder als Online-Kiosk fungieren, in denen du die Zeitschriften erwerben und deshalb auch meist einen Blick reinwerfen kannst (z.B. ikiosk.de). Suche dir ein paar Seiten raus und mache dich mit den Filtern (Erscheinungsland usw.) und den Suchfunktionen (Thema, Titel) vertraut. Hier wirst du deine Medien finden, sobald du die restlichen Tipps befolgst.

  1. Deine Motivation erforschen

Kläre vorab folgende Frage: Warum möchtest du eigentlich in die Presse? Was erhoffst du dir von einer Veröffentlichung? Die Gründe können völlig unterschiedlich sein und hängen unmittelbar mit der Auswahl für deinen Presseverteiler zusammen. Möchtest du den bereits guten Ruf bei deiner Stammkundschaft festigen? Oder ganz neue Kunden erreichen? Möchtest du einen Artikel einfach als Referenz für deinen Vertrieb nutzen oder dir vielleicht sogar einen Ruf als Experte aufbauen? Je nachdem, was du erreichen willst, sortierst du deine Liste vor: Bei deinen Stammkunden kennst du die Branche, filtere deshalb nach entsprechenden Suchbegriffen. Wenn du neue Kunden willst, dann frage dich, was diese lesen und suche nach Medien, die eben dies bedienen. Als Referenz für Vertriebszwecke machen sich renommierte Medien – aber unter Umständen auch regionale Zeitungen – besonders gut. Für einen Expertenstatus sollten entsprechende Online-Magazine oder größere Tageszeitungen auf deiner Liste stehen.

  1. Die Story deines Unternehmens finden

Werbung gehört in einer Zeitung in den Anzeigenteil. Da willst du aber nicht hin. Um den Stellenwert eines Artikels oder Berichts zu erreichen, muss deine Story einen Informationswert bieten und keine Lobhudelei auf dein Produkt. Da du zuvor herausgefunden hast, welche Leserschaft du für dich einnehmen willst, ist jetzt dein Unternehmen dran. Was an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung könnte diese Leser interessieren? Welche informativen und unterhaltsamen Geschichten stecken in deiner Firma? Bietest du etwas, das sonst keiner kann? Dann sollte diese Innovation der Aufhänger sein. Hast du außergewöhnlich schnell expandiert? Du könntest als leuchtendes Beispiel für einen Geschäftserfolg in deiner Region dienen und Tipps geben. Gibt es eine Familiengeschichte hinter deinem Unternehmen? Die Story hinter der Firma kann perfekt in manche Business-Rubriken passen – besonders, wenn sie ungewöhnlich ist. Kannst du als Experte Ratschläge zu einem aktuellen Thema geben? Ein Interview mit dir könnte optimal für eine Ratgeber-Rubrik sein. Pflegst du zu deinen Kunden ein besonders freundschaftliches Verhältnis? Du könntest erklären, wie du das hinbekommst und Kunden in deinem Artikel zu Wort kommen lassen.

  1. Den Schwerpunkt der Medien herausfinden

Jetzt hast du eine erste Liste und deine Story gefunden. Wirf nun einen genaueren Blick auf die gefilterten Medien. Wo liegt der Fokus bei der Berichterstattung? Welcher Unterton schwingt in den Texten mit? Eher locker oder absolut businesslastig? Nicht jedes Frauenmagazin berichtet beispielsweise gleich über Lifestyle-Themen und nicht jede IT-Zeitschrift legt den Schwerpunkt auf Sicherheitsthemen. Vor allem die Art der Berichterstattung ist entscheidend: Gibt es feste Rubriken? Das können Anwenderberichte oder Ratgeberseiten sein, Artikelserien über Ungewöhnliches oder Business-Erfolgstorys. Wenn du die Rubriken und deren Schwerpunkt kennst, kannst du gezielt die Medien raussuchen, die zu deiner Story passen und ihnen plausibel erklären, warum dein Thema ins Magazin gehört. Hast du 5 – 10 Medien gefunden, ist das eine gute Ausbeute. Biete dein Thema freundlich, informativ und kurz dort einzeln an und warte ab, welches Feedback du bekommst. Wir drücken die Daumen!

Warum Blogartikel in den ersten Phasen der Käuferreise eine wichtige Rolle spielen

Vor einigen Wochen hatten wir das Thema Customer Journey nochmals aufgegriffen und gezeigt, wie eine klassische Käuferreise aussieht. Heute greifen wir das Thema erneut auf und erklären, warum Blogartikel in den ersten Phasen der Käuferreise eine wichtige Rolle spielen.

Blogartikel als zentraler Baustein des Content-Marketing

Blogartikel spielen im Content-Marketing eine wichtige Rolle. Blogs werden, wie wir wissen, nicht nur von Google sehr geliebt, sondern auch von vielen Internetnutzern. Das liegt daran, dass Blogs in der Regel ein sehr authentisches und ehrliches Image widerspiegeln. Blogger schreiben ehrlich, ungeschönt und sagen meistens ihre Meinung.

Blogs gibt es zu allen möglichen Themen: Von privaten Hobby-Blogs über Themenblogs (Essen, Reisen, Mode, Sport) bis hin zu Firmenblogs (auch Corporate Blogs genannt). Hier ist die Vielfalt besonders groß, da sich immer mehr Unternehmen dazu entschließen, ein Blog zu führen. Kein Wunder, denn in einem Blog kann man Themen ansprechen, die man auf der Firmenwebseite nicht findet. In einem Blog ist die Sprache sehr viel persönlicher, Blogs werden von Menschen geschrieben, nicht anonym vom Unternehmen. Und Blogs sind aufgrund ihrer Aktualität bei Google sehr beliebt und werden weit oben gerankt.

Blogartikel als Touchpoint in der Customer Journey

Bei der Customer Journey spielen Blogartikel eine wichtige Rolle. Hier sind Artikel im eigenen Blog genauso gemeint wie Gastartikel in anderen Blogs und Artikel über die eigene Marke und das eigene Produkt.

Schaut man sich die einzelnen Stationen der Customer Journey genauer an, so sieht man, dass der Nutzer/ Kunde vor allem in den ersten drei Phasen (1) Awareness / Bedürfnis, (2) Consideration / Informationssuche & Überlegung und (3) Preference / Auswahl sehr stark von guten Blogbeiträgen beeinflusst werden kann.

In der Phase 1 (Awareness / Bedürfnis) löst ein Ereignis das Problembewusstsein oder Bedürfnis aus. Meistens sind solche Ereignisse sehr allgemein wie z.B. Berichte im Fernsehen, Zeitungsartikel oder Tests der Stiftung Warentest. Oft sind es ganz persönliche Ereignisse. Auch Werbeanzeigen, Flyer oder Prospekte lösen ein Bedürfnis bzw. einen Wunsch aus.

In dieser Phase hat der Interessent keine konkrete Kaufabsicht und auf kein Produkt im Auge. Ein Blogartikel über Modetrends für den Strand bei einer Mode-Bloggerin, ein Blogartikel über die neustens Spielekonsolen oder neuartige Technologien kann hier ein Auslöser sein. Auch Fahrberichte über ein neues Fahrzeug in einem Auto-Blog oder ein Test von Kindersitzen in einem Elternblog lösen einen Reiz aus, der zu weiterer Recherche führt.

Die Phase 2 führt den Interessenten in die Überlegung & Informationssuche. Er hat „Blut geleckt“ und will mehr wissen – über die neuen Modetrends, die neuen Spielekonsolen, LED-Fernseher, das neue Auto oder die besten Kindersitze. Es besteht nun der Wille, ein Problem zu beseitigen oder ein Bedürfnis mit einer Lösung zu befriedigen. In der Regel beginnt er seine Recherche über Google. Da Blogs bei Google sehr gut positioniert sind, erscheinen Blogbeiträge zu einem Thema weit oben. Wenn hier dein Blogbeitrag in der Liste der Suchergebnisse steht, hast du einen weiteren Kontakt (Touchpoint) mit dem potenziellen Kunden gewonnen. Zum ersten Mal nimmt er dein Produkt wahr. Jetzt kommen auch Empfehlungen ins Spiel, hierzu zählen auch Shares bei Facebook & Co. Ist dein Blogbeitrag dort zu finden und hat ein Freund des Interessenten geliked oder geteilt, stößt er wieder auf dein Produkt.

Die Blogartikel selbst sind nun konkreter und beziehen sich darauf, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung ein Problem (auch das des Interessenten) lösen könnte. Hier spielen übrigens auch Sponsored Posts (also Werbung als Blogartikel) oder Native Advertising sowie Beiträge von Influencern eine Rolle.

Die Phase 3 (Preference / Auswahl) ist die entscheidende Phase. Der Interessent hat gewisse interessante Seiten „gebookmarked“, hat Beiträge gespeichert, PDFs ausgedruckt, Videos angesehen, Presseartikel gelesen etc. und beginnt, seine finale Auswahl zu treffen. Man sagt, er baut sich Relevant-Set zusammen (Auswahl von Produkten und Marken).

Der Blogartikel kann den Leser überzeugen

Dein neuer Blogartikel muss ihn nun überzeugen, dass dein Produkt oder deine Leistung die perfekte Lösung ist. Das gelingt im eigenen Blog nur schwer, da Blogbeiträge ja keine Eigenwerbung sein sollten. Aber ein Gastartikel in einem anderen Blog, ein Test deines Produktes durch einen bekannten Blogger oder ein Interview mit dir in einem anderen Blog wirken überzeugend, weil diese Inhalte wieder authentisch und (vermeintlich) ehrlich sind.

Im besten Fall ruft der Kunde nun an, schreibt eine E-Mail oder geht in deinen Shop oder Laden.

Geschafft!

Das Rezept für wirklich gute Teaser

Neugier ist eine grundlegende menschliche Eigenschaft. Gute Teaser nutzen genau das aus. Macht ein Teaser neugierig, liest man weiter. Doch wie genau sieht ein guter Teaser aus? Wir haben das Rezept mit den ultimativen Tipps für euch.

Zutaten

  1. Knackige Sätze

Wir lesen Teaser als Appetithäppchen. Wir wollen wissen, ob uns das ganze Menü schmeckt.

Appetithäppchen sind klein und so sollten auch Teaser-Sätze sein. Mundgerecht und nur so um die neun Wörter.

  1. Kräftige Wörter

Auch die Zutaten sollten klar erkennbar sein. Das heißt: einfache, kurze Wörter, keine komplizierten Wortkonstruktionen. Vor allem sollte die Wortwahl zur Zielgruppe passen.

  1. Aromatische Verben

Auch wenn ein Häppchen einfach gehalten ist, sollte es geschmacklich überzeugen. Dementsprechend sollten eure Verben aussagekräftig und vielsagend sein. „Kaufen“ kann auch „Schnäppchen machen“ sein, „gehen“ auch „schlendern“. Macht dem Leser Appetit auf mehr!

  1. Gepfefferte Adjektive

Ebenso wie die Verben tragen auch die Adjektive zum delikaten Genuss bei. Sind sie aussagekräftig und bildreich, werden unsere Geschmacksknospen angeregt- oder eben zum Weiterlesen.

  1. Keine komplizierten Zusatzstoffe

Für gute Teaser gilt: Zu viele Substantive und Substantivierungen vermeiden. Beim Probieren greifen wir auch eher zu bekanntem als zu ausgefallenen Häppchen, deren Bestandteile wir nicht kennen. Manchmal reagieren wir sogar allergisch darauf. Regel: Einfach ist oft besser.

Zubereitung

Ihr könnt euren Teaser auf mehrere Arten zubereiten. Alle Zubereitungsarten funktionieren, schmecken aber etwas unterschiedlich.

Geht ihr eher journalistisch vor, solltet ihr die klassischen W-Fragen (Wer, Wie, Wo, Was, Wann, Warum) im Teaser beantworten. Euer Teaser lockt dann über Information und sollte auch mit Zahlen und Fakten glänzen. Das verleiht Glaubwürdigkeit.

Wenn ihr eher über Storytelling herangeht, wird euer Teaser etwas persönlicher geraten. Der Anfang eurer Geschichte sollte dann so schmackhaft sein, dass der Leser gar nicht genug davon bekommen kann.

Manchmal können auch Bitterstoffe verlockend sein. Weist in eurem Teaser auf ein bestehendes Problem hin. Oft erkennt sich der Leser darin wieder und will eure Lösung dazu kennenlernen.

Oder aber ihr lockt mit dem Honigtopf. Das Versprechen eines unwiderstehlichen Geschmacks (oder aber die Vorteile eures Produktes) können selbstverständlich auch reizen. Auch der Traum vom Idealzustand führt oft dazu, dass man weiterliest.

Egal, wie ihr ihn auch anlegt, er sollte maximal 250 Zeichen (3-4 Sätze) lang sein. Die meisten davon sollten maximal 9 Wörter haben. Die Überschrift und auch den Teaser solltet ihr außerdem immer zuletzt verfassen. Dann erst ist euch die Essenz eures Gerichts und die tatsächliche Geschmacksrichtung klar. 😉 Wir wünschen gutes Gelingen.

Hier findest du den richtigen Text für deine geschäftlichen Weihnachtsgrüße

Plötzlich ist wieder Weihnachten. Alle Jahre wieder sitzen wir vor den Weihnachtskarten für unsere Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten und grübeln über den richtigen, den passenden Text für die Weihnachtsgrüße. Schwierig, denn zu Weihnachten sollte der Grußtext einerseits die persönliche Note haben, andererseits aber nicht zu aufdringlich sein. Er sollte einen ehrlichen Dank und Wertschätzung zeigen, aber nicht „schleimen“.

Wir haben uns im Netz umgeschaut und viele tolle Seiten entdeckt, die wunderbare Texte, Sprüche und Zitate bieten. Natürlich sollen diese Texte dir nur eine Inspiration sein, denn der ganz persönliche Text ist das Beste, was du Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten bieten kannst.

Quellen der Inspiration

Die Druckerei „Die Kartenmacherei“ bietet dir gleich eine ganze Liste von deutschen und englischen Textvorschlägen.

Nicht ganz so kreativ, aber dennoch passend sind die Texte, die du bei weihnachtssprüche.eu  findest.

Bei Rosemood findest du ganz viele Zitate – von den Klassischen bis zu Originellen und Inspirierenden

Bei weihnachtsgedichte-sprueche.net und bei talu.de werden passende Zitate in einem individuellen Text aufgegriffen und verarbeitet. Finde ich eine gute Idee.

Und auch im RAAB Verlag Magazin findest du viele nette Anregungen.

Eigene Texte

Als Textagentur sind wir natürlich auch selbst in der Lage, individuelle Texte für Weihnachtsgrüße zu formulieren. Hier ein Beispiel, das wir für unsere Kunden, eine Druckerei, getextet haben:

Es wird still in der Druckerei,
so schnell ist die Adventszeit vorbei.
Unsere Druckmaschinen werden nun abgeschaltet,
die Halle ist weihnachtlich gestaltet.
Die Maschinen hören auf zu knattern,
die Blätter werden nicht weiter flattern.
Denn nun beginnt die Weihnachtszeit,
und alle Kollegen sind bereit.
Wir freuen uns auf die Weihnachtstage,
auf Ruhe und Entspannung, keine Frage.
Zeit für uns, sich bedanken,
bei Kunden, Partnern und Lieferanten.
Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest,
und fürs kommende Jahr, all the best.

Und zum Abschluss unser persönlicher Lieblingstext zu Weihnachten:

Es wird Weihnachten
vergessen wir den Lärm der Welt.
Es ist an der Zeit
wieder einmal Ruhe zu gewinnen,
Kraft zu schöpfen und sensibel zu werden
für die scheinbar kleinen Dinge ,
die uns nachdenklich machen.

(aus SPRUCHZEIT von Josè Flume und Heide Huchel)

Was auch immer du deinen Kunden, Freunden, Partnern und Lieferanten zu Weihnachten schreibst, wir sind sicher, dass es von Herzen kommt.

Vertraute Bilder – wie Personifikationen deinen Text zum Leben erwecken

Wer in der Schule mal Lyrik analysieren musste, kennt sie vielleicht noch: die Personifikation. Die „Vermenschlichung“ von Gegenständen, Tieren oder Pflanzen wird dort als Stilmittel häufig eingesetzt. Aber wusstest du auch, dass Personifikationen eine unglaubliche Wirkung auf deine Business-Texte haben können? Wie man sie richtig einsetzt und was sie wirklich bringen, zeigen wir dir hier.

Bilder bevorzugt

Unser Gehirn ist ein wahres Wunderwerk. Und weil es Millionen komplexer Vorgänge gleichzeitig erledigen muss, freut es sich über Vereinfachung in jeder Hinsicht. Bilder bieten ihm die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen. Sprachliche Bilder tun das auch. Deshalb wird Sprache, die ein Bild in unserem Kopf erzeugt, schneller erfasst und bleibt länger haften. Für werbliche Texte ist das ein echtes Geschenk. Slogans und Headlines sind nicht ohne Grund voll von Stilmitteln, die genau das tun – wie zum Beispiel die Personifikation.

Was genau ist eine Personifikation?

Dann macht Haribo Kinder und Erwachsene froh oder Red Bull verleiht Flügel. Den Produkten oder allgemein Dingen, Tieren oder Pflanzen wird Leben eingehaucht, indem man sie vermenschlicht. Sie werden mit menschlichen Dispositionen in Zusammenhang gebracht. Der sogenannte Anthropomorphismus überträgt also menschliche Eigenschaften auf Nichtmenschliches oder verleiht menschliche Züge. Das unterscheidet die Personifikation von der Metapher oder Allegorie, bei der ebenfalls zwei Bereiche miteinander verknüpft werden, die eigentlich nicht zusammengehören.

Personifikation leicht gemacht

Eine Personifikation zu bilden, ist im Prinzip ganz leicht. Wahrscheinlich tun wir alle es jeden Tag mehrmals, ohne es zu merken. Ganz bewusst kannst du Personifikationen einsetzen, indem du entweder ein menschenbezogenes Adjektiv (z. B. blinde Eifersucht), Substantiv (z. B. Gevatter Tod) oder Verb (die Sonne lacht) zur Beschreibung von etwas Nichtmenschlichem verwendest.

So setzt man sie ein

Bildhafte Sprache ist generell lebendiger und spannender. Wir lesen solche Texte schneller, weil uns die Bilder vertraut sind, das Hirn den Sinn schneller erfasst und wir sie dadurch lieber lesen. In Zeiten der kurzen Aufmerksamkeitsspanne ist das essenziell. Vor allem abstrakte Fakten oder schwieriger Lesestoff wird mit Personifikationen zu einer leichteren Lektüre. Produktnamen bekommen mit einem personifizierten Zusatz einen schnell greifbaren Sinn. So werden unverständliche Artikel mit einem Zusatz zum „besten Freund“, „verlässlichen Partner“ oder „Retter in der Not“.

Weil Bilder sehr stark sind, gehören sie auf die besten Plätze. Wenn jede Sekunde zählt, packst du deine Botschaft optimalerweise in die Headline oder Subheadline beziehungsweise in den Slogan. Oder zumindest in den Anfang deines Textes. Mit dem von dir erzeugten Bild im Kopf wird der folgende Text anders gelesen. Das Eingangs-Bild im Hinterkopf des Lesers verleiht dem gesamten Text die Prägung, die du dir wünschst.

Die Dosis macht das Gift

Übertreiben solltest du es bei aller Liebe zu Bildern aber nicht. Ein Stilmittel alle drei Sätze reicht. Egal in welche Trickkiste du greifst – ob Metapher, Allegorie, Anapher, Alliteration oder Personifikation – wenn jeder Satz etwas im Kopf des Lesers heraufbeschwört, bist du nah an dichter Lyrik und das schreckt in werblichen Texten die meisten wohl eher ab. Wenn du die Personifikation aber in Maßen einsetzt, wird sie für genau den richtigen Film im Hirn deiner Leser sorgen.

Robo-Journalismus: KI und die Texter

Keine Angst, das hier wird nicht der x-te Artikel über KI. Was genau KI ist, wissen wohl mittlerweile die meisten. Heute geht es um die „Übernahme der Maschinen“ in den Bereichen Text und Marketing und was davon zu halten ist. Und ist es überhaupt so?

„Alexa, wie groß ist eine Giraffe?“

oder

„Siri, bitte rufe Mama an!“.

Aber auch:

90‘ Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3

89‘ Ronald Koeman scheint tatsächlich an die Tordifferenz zu denken. Bei der Einwechslung von Óscar Mingueza scheint es aber nur noch darum zu gehen, ein viertes Gegentor zu verhindern.

89‘ Einwechslung bei FC Barcelona: Óscar Mingueza

89‘ Auswechslung bei FC Barcelona: Sergi Roberto

87‘ Gelb-Rote Karte für Eric García (FC Barcelona), Weltuntergangsstimmung in Barcelona. Zu allem Überfluss muss Eric García nach einem weiteren taktischen Foul auch noch mit Gelb-Rot vom Platz.

86‘ Einwechslung bei SL Benfica: Gonçalo Ramos

[Quelle https://sportdaten.spiegel.de]

Wir nutzen die künstliche Intelligenz der Maschinen bereits seit einigen Jahren und für viele sind die Befehle an Alexa oder Siri zum Alltag geworden. Selbst die Kleinsten sprechen mit Alexa und Co. als wäre es das Normalste der Welt. Oh Moment – Liveticker beim Sport? Da sitzt doch bestimmt jemand und tippt ganz schnell alles herunter? Oder etwa doch nicht?

Das Thema KI (künstliche Intelligenz) ist längst ein Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden – teilweise ohne dass wir es merken. Denn die Informatik entwickelt sich rasant weiter und wird immer besser darin, menschliches Verhalten zu imitieren. Und so werden immer mehr Bereiche von der künstlichen Intelligenz übernommen. Mittlerweile ist sie auch im Marketing angekommen und übernimmt das Texten für einen – wenn man es denn will.

Doch was ist von der „Übernahme der Maschinen“ zu halten? Und klauen sie uns wirklich den Job? Schauen wir doch mal genauer hin:

Ergänzung oder Übernahme?

Zunächst kann ganz offen anerkannt werden, dass sich „künstliche“ kleine Teasertexte, der Wetterbericht oder Liveticker Texte ganz gut lesen lassen und exakt die Informationen beinhalten, die sich der Leser wünscht. Und das ist auch das große PRO für die KI im Marketing. Wir alle lesen immer mal wieder Liveticker, sei es nun Liveticker vom Sport oder (im letzten Jahr) von einer der zahlreichen Pressekonferenzen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Schneller kommt man kaum an Informationen und solche Liveticker bieten eine optimale Chance, dennoch alles mitzubekommen. Und dass hier immer mehr KI zum Einsatz kommt, ist ein absoluter Gewinn für Marketer, denn dadurch haben sie die Möglichkeit, die qualitativ hochwertigeren Texten zu verfassen und dennoch die „simpleren“ Informationen an die Leser weiterzugeben.
Halten wir also fest: Teasertexte, Wetterberichte und Livetickertexte dürfen die Maschinen gerne für uns übernehmen. Hier funktioniert der sogenannte Robo-Journalismus, algorithmischer oder automatisierter Journalismus wunderbar.

Doch längere Texte? Geht das überhaupt?

Es gibt mittlerweile viele Texterseiten im Web, die einen mit KI-generierten Texten zu frei wählbaren Themen locken. Es läuft eigentlich immer gleich ab: Man gibt ein Thema ein, füttert die Maschine mit einigen Informationen, gibt Zeichenlänge und Co. ein und schon geht es los. Die Texte lassen sich mittlerweile auch ganz ordentlich lesen, ABER ein paar Nachteile haben sie dann doch:

  1. Assoziationen: Das ist der erste Punkt, den der Robo-Journalismus einfach (noch) nicht hinbekommt. Denn natürlich fehlen den Maschinen die Fertigkeiten, Emotionen zu vermitteln. Und so bleibt es bei den von den Maschinen geschrieben Texten bei rein informativen Texten, die subtil Informationen transportieren, aber keinerlei Kopfkino erzeugen.
  2. Argumente für den Nutzen: Schlägt etwa in die gleiche Kerbe, aber von der anderen Seite: Ein Mensch ist in der Lage, den Nutzen für ein Produkt dem Leser nahezubringen, da der Mensch dazu im Stande ist, aus den Informationen „mehr“ zu machen. Die Maschine verwertet ausschließlich die Informationen.
  3. Kreativität: Das wohl größte K. O.-Kriterium für den Robo-Journalismus ist die Kreativität. Denn eine Maschine kann nicht kreativ sein – jedenfalls heute noch nicht. Und somit wird ein Mensch immer gegen die Maschine gewinnen, will man abwechslungsreiche Texte haben, die sich weiterentwickeln und im Laufe der Zeit auch Wandlungen durchgehen. Denn auch bei diesem Punkt gilt: Die Maschine verwertet nur die eingetragenen Informationen und fügt sie zu einem lesbaren Gesamttext zusammen.

Betrachten wir die letzten Punkte, wird schnell klar, dass KI noch nicht fähig ist, den Menschen im Texten zu ersetzen. Es fehlen wesentliche Skills, die einen Text erst gut und zielführend machen. Anspruchsvolle Texte, die eine hohe Conversion-Rate hervorbringen wollen, bleiben also weiterhin Aufgabe von uns Menschen.

Ist man auf der Suche nach einem rein informativen Text, kann allerdings unterstützend auf den Robo-Journalismus zurückgegriffen werden. Denn hier funktioniert die Kombination aus Mensch und Maschine schon sehr gut.

Fazit: Es bleibt spannend, wobei uns KI noch alles unterstützend wird. Fakt ist, dass man sich nicht gegen diese (gar nicht mehr so) neue Technik wehren muss, aus Angst ersetzt zu werden. Lieber sollte man die Vorteile nutzen, um sich selber die Arbeit einfacher zu gestalten.

Dos und Don’ts des E-Mail-Marketing: So unterstützt du gezielt die Kundenreise

Die E-Mail ist wieder auf dem Vormarsch! Laut neuer Studien greifen immer mehr Menschen auf die altbekannte E-Mail bei der Kommunikation zurück. Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der täglich versendeten und empfangenen E-Mails weltweit sogar von 319,6 Milliarden auf 376,4 Milliarden steigen (Quelle: Statista). Grund genug für alle Marketing-Experten, E-Mails als Kanal wieder stärker zu berücksichtigen. Aber wie und zu welchem Zeitpunkt setzt man E-Mail-Marketing richtig ein? Wir haben ein paar Tipps für euch.

Bitte nicht zu werblich

Bevor du mit deinen Kunden auf Reise gehst, solltest du dir eines ganz besonders zu Herzen nehmen: Mehrwert MUSS sein, Werbung DARF sein, wenn sie subtil eingesetzt wird. Wenn du deine Kunden nervst, weil du zu penetrant oder häufig oder plakativ wirbst, vergraulst du sie nur.

Am Anfang zurückhalten und informieren

Jeder Kauf beginnt mit einem Impuls. Oft ist das eine Notwendigkeit, die aus dem Alltag geboren wird, wie zum Beispiel eine kaputte Kaffeemaschine. Der Kunde googelt die Frage „Darf ich meine Kaffeemaschine in der gelben Tonne entsorgen?“. Im Idealfall habt ihr euch vorab ein paar schlaue Gedanken zum Kaufverhalten eurer Kunden und vor allem zum SEO-Ranking gemacht und deshalb gerade zum Thema „Wohin mit alten Elektrogeräten?“ einen Blogbeitrag auf eurer Webseite veröffentlicht. Der Kunde findet euren Blog und landet auf eurer Seite.

Zufälliges Zusammentreffen

Unter eurem Blogbeitrag findet der Kunde einen Call-to-Action-Button (CTA) zur Newsletter-Anmeldung. Damit er diesen auch nutzt, muss ein Mehrwert für ihn klar erkennbar sein, beispielsweise die verheißungsvolle Aussicht auf mehr nützliche Tipps und Informationen. Wenn der Kunde sich die Zeit genommen hat, bis hierhin zu lesen, hast du gute Chancen, dass er mehr will und den Button nutzt. Mit seiner Einwilligung darfst du ihn ab sofort mit E-Mails auf seiner Reise durch die Konsumwelt begleiten. Im abonnierten Newsletter kannst du deshalb bereits anfangen, ganz dezent Werbung für deine Produkte zu machen. Gut funktioniert das mit kleinen Produktbilder-CTAs, die mit dem Shop verlinkt sind und ins Auge fallen, aber nicht beim Lesen stören. Dem Kunden ohne Einwilligung per E-Mail Werbung zu schicken, ist übrigens strafbar.

Friendly Reminder

Jetzt ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Die kleinen Produktbilder aus dem Newsletter bewirbst du in deiner nächsten E-Mail ganz konkret. Gefiel deinem Kunden schon vor ein paar Tagen im Newsletter der Artikel, kauft er ihn vielleicht heute. Die neue Kaffeemaschine, die unter dem Newsletter klein zu sehen war, wird nun mit Preis beziffert und näher beschrieben. Vor allem wird ein Online-Kauf direkt möglich gemacht. Dann kann die Transaktion schnell starten.

Kundenbindung de luxe

Ein Kauf ist getätigt. Mehr wären wünschenswert. Wie schaffst du es, den Kunden zum Stammkunden zu machen? Indem du einen guten Eindruck hinterlässt. Das Kauferlebnis positiv zu verstärken ist eine richtige Wunderwaffe. Mit einer personalisierten E-Mail nach einer Woche kannst du echte Pluspunkte sammeln, vor allem wenn sie nützliche Tipps zum gekauften Produkt enthält, beispielsweise Reinigungstipps für die neue Kaffeemaschine. Der Kunde ist beeindruckt von deinem Engagement und erhält in dieser E-Mail die Möglichkeit, dich zu bewerten.

Empfehlung ist die beste Werbung

Ist der Konsument zufrieden, wird er dich gut bewerten und damit weiterempfehlen. Handelt die nächste E-Mail dann von der besten Zubereitungsweise für perfekten Milchschaum, lockst du den Kunden vielleicht mit neuen CTAs zu einem weiteren Kauf. Die Kundenreise beginnt von vorne.