Bei der Flut an E-Mails, die täglich in unserem Postfach landen, entscheiden oft die ersten paar Sekunden darüber, ob wir die Mail öffnen oder direkt löschen. Eine wirkungsvolle Betreffzeile, die das Interesse der Leser weckt und einen Einblick gibt, welcher Inhalt erwartet werden darf, ist hier Gold wert.

Kurz und knackig

Kein langes Gefasel, keine endlosen Sätze. Die Betreffzeile ist die Überschrift einer E-Mail und sollte mit knappen Worten deren Inhalt zusammenfassen. Dabei sollte das Wichtigste direkt am Anfang stehen, damit der Leser auf den ersten Blick sieht, worum es in der Mail geht.

Alles geschenkt

Sobald es etwas geschenkt gibt, ist das Interesse bei den meisten Kunden geweckt. Egal ob Angebote, Rabatte oder Gutscheine – Vergünstigungen wirken immer gut in der Betreffzeile. Doch aufgepasst: Wird jedes Mal nur mit billigen Angeboten geworben, verlieren diese E-Mails schnell an Glaubwürdigkeit. Zudem gilt: Was drauf steht, muss auch drin sein! Wenn Ihr also mit 70 % Rabatt werbt, dann sollten Eure Kunden auch entsprechende Angebote in der Mail wiederfinden können. Falsche Versprechungen oder offensichtliche Tricks haben nur nachteiligen Effekt.

Zahlen stechen hervor

In der langen Liste von Betreffzeilen, verlieren Wörter manchmal ihre Bedeutung. Als Auflockerung und Highlight können hier Zahlen benutzt werden, die schneller ins Auge springen. Neben Rabatten (z.B. 70 %) können auch Datumsangaben benutzt werden (z.B. nur noch bis zum 30.08.). Letztere haben einen weiteren positiven Effekt: Das Setzen einer Frist vermittelt dem Empfänger ein Gefühl der Dringlichkeit und erweckt das Gefühl, dass sich um diese E-Mail sofort gekümmert werden muss.

Personalisierung – aber richtig

Die entscheidende Wirkung von personalisiertem Marketing ist bekannt und verbreitet. Da Kunden es mittlerweile schon gewöhnt sind persönlich angesprochen zu werden und sich diese Strategie zudem häufig bei Spam wiederfindet, sollte jedoch nicht der Name des Empfängers in der Betreffzeile auftauchen. Vorzuziehen ist stattdessen eine subtilere Personalisierung. Hier bietet es sich an den Ortsnamen zu verwenden, beispielsweile wenn auf nahgelegene Events aufmerksam gemacht werden möchte. Alternativ können Angebote auch auf das Geschlecht oder das Alter des Empfängers abgestimmt werden.

Newsletter: Spannbreite an Themen

Sendet Ihr in regelmäßigen Abständen einen Newsletter an Eure Kunden, so kann die Betreffzeile auch hier angepasst werden. Um eine größere Bandbreite an Interessenten anzusprechen, bietet es sich beispielsweise an, die drei größten oder bedeutungsvollsten Themen des aktuellen Newsletters in die Betreffzeile zu packen. So ist die Chance, dass eines der Themen das Interesse des Empfängers weckt, größer und somit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Newsletter überhaupt geöffnet wird.

 

Bild: rawpixel / pixabay / CC0 Creative Commons

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