deine sichtbarkeits-agentur
  • Warum conpublica?
  • DIE AGENTUR
  • LEISTUNGEN
    • Digitale Sichtbarkeit / GEO
    • Content & Texte
    • Medienpräsenz
    • Strategie & Beratung
    • Einfache und Leichte Sprache
    • Lektorat und Dokumenten-Layout
    • Flexibel und Risikolos – Unser Abo
  • REFERENZEN
  • BLOG
  • KONTAKT
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
Du bist hier: Startseite1 / Sprache2 / Schlechte Verben – Gute Verben

Schlechte Verben – Gute Verben

Sprache, Texttipp

Verben sind ein wichtiger Bestandteil von Texten und verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit. Während sie Texte bildhafter und lebendiger gestalten können, wirken Beiträge durch die Verwendung von ‚falschen‘ Verben schnell umständlich oder monoton. Daher gibt es heute einen kleinen Überblick über bestimmte Verbgruppen.

Die Klassiker: machen, sein und haben

Diese Verben finden sich in so gut wie jedem Text wieder. Sie stellen jedoch in den meisten Fällen die einfallsloseste Art dar, etwas zu beschreiben oder auszudrücken.  Während vor allem das Verb ‚machen‘ im englischen Sprachraum häufig verwendet wird, findet sich die umgangssprachliche Nutzung dieses Wortes mittlerweile auch in vielen deutschen Ausdrücken wieder. So wird der englische Ausdruck ‚That makes sense‘ im Deutschen mit ‚Das macht Sinn‘ übersetzt, obwohl es eigentlich ‚Das ergibt Sinn‘ heißen müsste. Allgemein gibt es im Deutschen zahlreiche Alternativen, um diese Hilfsverben zu ersetzen. Daher lohnt es sich für jeden Texter und jede Texterin, die eigenen Texte vor der Veröffentlichung nochmal zu kontrollieren und ‚machen‘, ‚sein‘ und ‚haben‘ wo es möglich ist durch aussagekräftigere Verben zu ersetzen.

Hier einige Beispiele

Beispiel 1: Ich mache jeden Tag fleißig meine Hausaufgaben
Besser: Ich erledige jeden Tag fleißig meine Hausaufgaben

Beispiel 2: An der Unfallstelle war eine große Menschenmenge.
Besser: An der Unfallstelle drängte sich eine große Menschenmenge

Beispiel 3: Sie hatte große Probleme mit der Höhe des Gerüsts.
Besser: Die Höhe des Gerüsts erzeugte bei ihr Höhenangst.

Modalverben: können, müssen, dürfen, sollen, mögen, wollen

Einen besonderen Fall der deutschen Sprache stellen die sogenannten Modalverben dar. Diese Verben können die Bedeutung eines Satzes komplett verändern und nehmen somit eine wichtige Funktion für das Verständnis eines Textes ein. So ist es zum Beispiel ein gewaltiger Unterschied, ob jemand etwas erledigen muss, oder etwas erledigen darf. Schwierig wird es jedoch, wenn diese Modalverben in Sätzen benutzt werden, die auch ohne deren Verwendung Sinn ergeben würden. Diese sinnlose Verwendung von Modalverben hat den gegenteiligen Effekt: Nun verschleiern die Verben eine klare Aussage und hindern somit die Verständlichkeit des Textes. Auch in diesem Fall lohnt es sich also, vor Veröffentlichung eines Textes gründlich zu überprüfen, ob überflüssige oder falsch eingesetzte Modalverben verwendet wurden. So kann im Zweifelsfall der Satz nochmal umgestellt werden.

Übrigens: Helfer wie der kostenloses Duden Mentor unterstützen dich beim Auffinden solcher „schlechten“ Verben. Wir berichteten.

Bild: StockSnap / pixabay / CC0 Creative Commons

29. Juli 2021/von Frank Bärmann
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf Reddit
https://www.conpublica.de/wp-content/uploads/2018/08/dictionary-698538_640.jpg 528 821 Frank Bärmann https://www.conpublica.de/wp-content/uploads/2025/11/conpublica_Logo_neu_rgb_horizontal.svg Frank Bärmann2021-07-29 12:00:092021-07-29 12:00:09Schlechte Verben – Gute Verben
Das könnte Dich auch interessieren
Warum niemand deinen „Über uns“-Text lesen möchte Über Nullwörter, Füllwörter, Flickwörter und Blähwörter
Thema Pressemitteilung Wie man das richtige Thema für eine Pressemitteilung findet
‚Meines Erachtens nach‘…und andere verbreitete Ausdrucksfehler
Die Bedeutung des Punktes Zum Tag des Punktes: Der Gebrauch des Punktes in der deutschen Sprache
Dos und Don’ts des E-Mail-Marketing: So unterstützt du gezielt die Kundenreise
Warum niemand deinen „Über uns“-Text lesen möchte Warum niemand deinen „Über uns“-Text lesen möchte
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Search Search

In unserem Blog geben wir dir Tipps, Tricks und weitere nützliche Informationen rund um PR, Digital-PR und Texte an die Hand.

DEIN TERMIN

Unsere Autoren

Unsere drei Autoren bringen ganz viel Erfahrung und Expertise im Bereich Text und PR mit, teilweise mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Conpublica

Frank Bärmann

Conpublica

Nicole Busch

ANBIETER

conpublica Frank Bärmann Hochstraße 100
52525 Heinsberg

KONTAKT

02452-9576301
info@conpublica.de
GESPRÄCH BUCHEN
AC2 DigitalHub DJV KI-Prompt-Engineer
Bewertungen einsehen
Impressum  |  Datenschutz  |  Firmeninformationen  |  
Link to: Influencer Marketing oder doch lieber Public Relations Marketing Link to: Influencer Marketing oder doch lieber Public Relations Marketing Influencer Marketing oder doch lieber Public Relations Marketing Link to: Influencer der eigenen Marke sein Link to: Influencer der eigenen Marke sein Influencer der eigenen Marke sein
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen