Vertraute Bilder – wie Personifikationen deinen Text zum Leben erwecken

Wer in der Schule mal Lyrik analysieren musste, kennt sie vielleicht noch: die Personifikation. Die „Vermenschlichung“ von Gegenständen, Tieren oder Pflanzen wird dort als Stilmittel häufig eingesetzt. Aber wusstest du auch, dass Personifikationen eine unglaubliche Wirkung auf deine Business-Texte haben können? Wie man sie richtig einsetzt und was sie wirklich bringen, zeigen wir dir hier.

Bilder bevorzugt

Unser Gehirn ist ein wahres Wunderwerk. Und weil es Millionen komplexer Vorgänge gleichzeitig erledigen muss, freut es sich über Vereinfachung in jeder Hinsicht. Bilder bieten ihm die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen. Sprachliche Bilder tun das auch. Deshalb wird Sprache, die ein Bild in unserem Kopf erzeugt, schneller erfasst und bleibt länger haften. Für werbliche Texte ist das ein echtes Geschenk. Slogans und Headlines sind nicht ohne Grund voll von Stilmitteln, die genau das tun – wie zum Beispiel die Personifikation.

Was genau ist eine Personifikation?

Dann macht Haribo Kinder und Erwachsene froh oder Red Bull verleiht Flügel. Den Produkten oder allgemein Dingen, Tieren oder Pflanzen wird Leben eingehaucht, indem man sie vermenschlicht. Sie werden mit menschlichen Dispositionen in Zusammenhang gebracht. Der sogenannte Anthropomorphismus überträgt also menschliche Eigenschaften auf Nichtmenschliches oder verleiht menschliche Züge. Das unterscheidet die Personifikation von der Metapher oder Allegorie, bei der ebenfalls zwei Bereiche miteinander verknüpft werden, die eigentlich nicht zusammengehören.

Personifikation leicht gemacht

Eine Personifikation zu bilden, ist im Prinzip ganz leicht. Wahrscheinlich tun wir alle es jeden Tag mehrmals, ohne es zu merken. Ganz bewusst kannst du Personifikationen einsetzen, indem du entweder ein menschenbezogenes Adjektiv (z. B. blinde Eifersucht), Substantiv (z. B. Gevatter Tod) oder Verb (die Sonne lacht) zur Beschreibung von etwas Nichtmenschlichem verwendest.

So setzt man sie ein

Bildhafte Sprache ist generell lebendiger und spannender. Wir lesen solche Texte schneller, weil uns die Bilder vertraut sind, das Hirn den Sinn schneller erfasst und wir sie dadurch lieber lesen. In Zeiten der kurzen Aufmerksamkeitsspanne ist das essenziell. Vor allem abstrakte Fakten oder schwieriger Lesestoff wird mit Personifikationen zu einer leichteren Lektüre. Produktnamen bekommen mit einem personifizierten Zusatz einen schnell greifbaren Sinn. So werden unverständliche Artikel mit einem Zusatz „zum besten Freund“, „verlässlichen Partner“ oder „Retter in der Not“.

Weil Bilder sehr stark sind, gehören sie auf die besten Plätze. Wenn jede Sekunde zählt, packst du deine Botschaft optimalerweise in die Headline oder Subheadline, beziehungsweise in den Slogan. Oder zumindest in den Anfang deines Textes. Mit dem von dir erzeugten Bild im Kopf wird der folgende Text anders gelesen. Das Eingangs-Bild im Hinterkopf des Lesers verleiht dem gesamten Text die Prägung, die du dir wünscht.

Die Dosis macht das Gift

Übertreiben solltest du es bei aller Liebe zu Bildern aber nicht. Ein Stilmittel alle drei Sätze reicht. Egal in welche Trickkiste du greifst – ob Metapher, Allegorie, Anapher, Alliteration oder Personifikation – wenn jeder Satz etwas im Kopf des Lesers heraufbeschwört, bist du nah an dichter Lyrik und das schreckt in werblichen Texten die meisten wohl eher ab. Wenn du die Personifikation aber in Maßen einsetzt, wird sie für genau den richtigen Film im Hirn deiner Leser sorgen.

Texten wie die Profis – so gehts

Formulieren müssen wir im Leben immer wieder, sowohl geschäftlich als auch privat. Egal ob Reden, Aufsätze, Dankesschreiben, Postings und Blogs oder Business-Texte: fesselnd zu schreiben ist nicht leicht. Profis haben dieses Problem auch, aber eine Trickkiste, mit der sie sich dann weiterhelfen. Wir öffnen sie für dich.

Trick 1: Denk über den Leser nach

Für wen schreibst du? Stelle dir diese Frage, bevor du mit dem Schreiben beginnst. Dann überlege, wie die Sprache deines Lesers aussieht: Bevorzugt er anspruchsvolle Fachsprache oder liest er zwischendurch auf dem Handy und du musst seine Aufmerksamkeit aufrechterhalten? Was interessiert ihn an deinem Text? Welche Infos will er haben? Warum würde er weiterlesen bis zum Ende? Wenn du dir darüber klar bist, kannst du das Sprachniveau und die Länge deines Textes festlegen.

Trick 2: Notiere dir den roten Faden

Auch jetzt schreibst du immer noch nicht los. Für wen du schreibst, weißt du. Aber auch, was du schreiben willst? In Stichworten notierst du dir einen roten Faden, dem eine logische Reihenfolge zugrunde liegt. Bei einem Ratgeber kann das zum Beispiel die Auflistung aller Möglichkeiten nach einem bestimmten Gesichtspunkt sein. Oder bei einem Blog die bekannte Struktur von Einleitung, Hauptteil mit Höhepunkt und Schluss mit Zusammenfassung. Wichtig ist, dass die Reihenfolge für den Leser einen Sinn ergibt und nicht hin- und herspringt. Dann springt er nämlich ab.

Trick 3: Nutze die Macht der Struktur

Der rote Faden ist nicht nur für den logischen Aufbau da. Er kann dir auch gleichzeitig sagen, wo dein Text eine Unterbrechung in Form eines Absatzes, eines Titels, einer Aufzählung oder einer Zwischenüberschrift braucht. Denn mittlerweile weiß man: In kleinen Häppchen liest das Hirn unbewusst lieber. Ist der sogenannte „Grauwert“ zu hoch – wirkt dein Text also wie ein massiver grauer Block – schreckt das eher ab. Unterteile deinen Text in mundgerechte Stücke und der Leser wird lieber naschen. Eine Faustregel lautet: Kein Abschnitt sollte mehr als acht Sätze haben.

Trick 4: Schreibe nach absteigender Reihenfolge

Das Wichtigste kommt zuerst. Die Aufmerksamkeitsspanne der Leser hat in jüngster Zeit durch Mobile Devices eine unglaubliche Einbuße hinnehmen müssen. Alle Lehrer dieser Welt werden dir das bestätigen. Die wenigsten haben „on the Fly“ Lust und Zeit, sich lange Niederschriften zu Gemüte zu führen. Dein Text hat also nur eine kurze Chance, den Leser für sich zu gewinnen. In den ersten Sekunden muss Mehrwert her! Die Schwierigkeit besteht nun darin, zwar zu Beginn etwas Wichtiges auszusagen, aber trotzdem nicht sofort alles zu verraten.

Trick 5: Mixe kurz und lang

Viele behaupten, ein Satz dürfe nicht mehr als 14 Wörter enthalten, damit er zieht. Damit wären alle Prosa-Klassiker und etliche Zeitungsartikel schlecht geschrieben. Lange Sätze müssen nicht zwangsläufig ermüdend sein, wichtig ist nur der Mix. Ein gelungenes Wechselspiel zwischen prägnanten kurzen Sätzen und beschreibenden langen Sätzen kann viel spannender sein.

Trick 6 : Formuliere trennscharf

Dein Sprachniveau passt, roter Faden und Struktur sind da und das Wichtigste wurde schon zu Beginn eingeführt. Auch deine Satzlänge hast du bedacht. So weit, so gut. Was deinen Text jetzt von einem guten Text zu einem sehr guten Text macht, sind trennscharfe Formulierungen. Überdenke als Abschluss deshalb jedes wichtige Substantiv und Adjektiv. Beschreibt es ganz exakt das, was du sagen willst? Synonyme zu finden ist heute so leicht. Mach dir diese Arbeit – es lohnt sich.

25 unwiderstehliche Zauberwörter für deine Texte

Abra Kadabra – Zaubersprüche kennt jeder. Das wirkliche Geheimnis sind aber ZAUBERWÖRTER. Wörter, die Menschen auf magische Weise dazu bringen, deine Texte zu lesen. Von denen gibt es viele und als gute Wordmagier werden wir dir nicht alle verraten. 25 dieser besonderen Verführer haben wir dennoch hier für dich zusammengestellt.

Lesefaulheit oder die Frage nach dem Warum

Die entscheidende Frage nach dem „Warum“ liefert auch gleichzeitig die Antwort auf einen Teil der Zauberwörter. Denn die meisten Menschen sind sehr lesefaul und brauchen einen guten Grund, um sich die Zeit für deinen Text zu nehmen. Gib ihnen also einen Anlass, der sie quasi zwingt, den Text zu lesen. Wörter, die den Nutzen, die gewünschte Exklusivität oder die Einmaligkeit deines Texterlebnisses ausdrücken, sind zum Beispiel:

  • Sparen
  • Steigern
  • Vereinfachen
  • Verbessern
  • Helfen
  • Vermeiden
  • Nur noch
  • einzigartig
  • ausschließlich
  • Zum letzten Mal
  • verblüffend
  • unglaublich
  • faszinierend
  • erstaunlich
  • überraschend

Deine Leser erhalten damit den Eindruck, wirklich etwas zu verpassen, wenn sie den Text nicht lesen. Unterschätze nicht die magische Macht der verpassten Chance.

Mit ein bisschen Gefühl

Lange ist es bewiesen: Was unsere Emotionen anspricht, nehmen wir eher, besser und tiefer wahr. Warum also nicht ein bisschen emotionaler Texten? Mit folgenden Zauberwörtern sprichst du das uns allen innewohnende Bedürfnis nach Harmonie und Sicherheit an:

  • angenehm
  • glücklich
  • großartig
  • begeistert
  • sicher
  • zuverlässig
  • garantiert
  • wertvoll
  • empfehlenswert
  • einzigartig

Zu viel gezaubert – auf die Menge kommt es an

Einige wertvolle Bausteine für magische Texte hast du nun. Bitte beachte bei all deiner Wortzauberei allerdings Folgendes: Weil die Zauberwörter wirklich mächtig sind, benutze nur maximal eines pro Satz oder Headline. Zu viel davon erweckt schnell den Eindruck eines faulen Zaubers. Daher auch nicht mehr als zwei pro Absatz oder höchstens 5 im gesamten Text benutzen. 😉

 

Wie schreibt man eigentlich gendergerecht?

Es wird immer mehr zum Thema: gendergerechtes Schreiben. Wer Stellenanzeigen verfasst, muss es genauso berücksichtigen wie alle, die offizielle Anschreiben texten. Aber auch in allen anderen Texten kommt man heute nicht mehr an der gendergerechten Sprache vorbei. Facebook bietet in Zukunft unter „Geschlecht/benutzerdefiniert“ immerhin die Möglichkeit, zwischen 60 verschiedenen Geschlechtern zu wählen. Wie aber setzt man gendergerechtes Schreiben ohne großen Aufwand um? Wir haben ein paar Tipps für dich.

Neutral bleiben

Wann immer es geht, bietet sich die neutrale Form im Plural als schreibe- und lesefreundlichste Variante an. Aus den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen werden dann die Mitarbeitenden. Das verursacht den wenigsten Aufwand, ist neutral und in der Schweiz übrigens schon lange Usus.

Frau und Mann ansprechen

Gibt es die neutrale Form nicht, dann entscheide dich am besten für die Doppelnennung. Das ist besonders für die Suchmaschinenoptimierung relevant. Denn die so praktische Sternchenvariante, die Klammer oder das Binnen-I werden von den Suchmaschinen nicht korrekt gefunden und deine Stellenanzeige taucht dann zum Beispiel nur unter „Ingenieurin“ statt unter „Ingenieur“ und „Ingenieurin“ auf, was deinen Suchradius schmälert. Außerdem funktionieren diese Möglichkeiten nur bei Wortpaaren, bei denen die weibliche Form durch das Anfügen eines Suffixes an die männliche Form gebildet wird.

Schrägstrich

Wer korrekt schreiben möchte, kann auch den altbekannten Schrägstrich verwenden. Dann aber bitte korrekt: Man setzt nach dem Schrägstrich einen Ergänzungsstrich. Beispiel: „Besucher/-innen“. So wird dein Eintrag dann auch richtig im Netz gefunden.

Machen lassen

Für alle, denen die Korrektur ihrer Texte zu aufwendig ist oder die es sich einfach von Beginn an leichter machen wollen, gibt es übrigens auch mittlerweile Software. Diese prüft die Texte auf Gendergerechtheit und macht entsprechende Vorschläge. Wer nach „gendergerecht schreiben“ googelt, wird hier schnell fündig.

Grundsätzlich gilt: Am besten funktionieren diese Varianten immer im Plural. Stimmige Lösungen für den Singular gibt es nicht. Das liegt vor allem an den Artikeln, Adjektiven und Pronomen, die das Wort begleiten und dann ebenfalls mehrerer Formen bedürfen.

Schlechte Verben – Gute Verben

Verben sind ein wichtiger Bestandteil von Texten und verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit. Während sie Texte bildhafter und lebendiger gestalten können, wirken Beiträge durch die Verwendung von ‚falschen‘ Verben schnell umständlich oder monoton. Daher gibt es heute einen kleinen Überblick über bestimmte Verbgruppen.

Die Klassiker: machen, sein und haben

Diese Verben finden sich in so gut wie jedem Text wieder. Sie stellen jedoch in den meisten Fällen die einfallsloseste Art dar, etwas zu beschreiben oder auszudrücken.  Während vor allem das Verb ‚machen‘ im englischen Sprachraum häufig verwendet wird, findet sich die umgangssprachliche Nutzung dieses Wortes mittlerweile auch in vielen deutschen Ausdrücken wieder. So wird der englische Ausdruck ‚That makes sense‘ im Deutschen mit ‚Das macht Sinn‘ übersetzt, obwohl es eigentlich ‚Das ergibt Sinn‘ heißen müsste. Allgemein gibt es im Deutschen zahlreiche Alternativen, um diese Hilfsverben zu ersetzen. Daher lohnt es sich für jeden Texter und jede Texterin, die eigenen Texte vor der Veröffentlichung nochmal zu kontrollieren und ‚machen‘, ‚sein‘ und ‚haben‘ wo es möglich ist durch aussagekräftigere Verben zu ersetzen.

Hier einige Beispiele

Beispiel 1: Ich mache jeden Tag fleissig meine Hausaufgaben
Besser: Ich erledige jeden Tag fleissig meine Hausaufgaben

Beispiel 2: An der Unfallstelle war eine große Menschenmenge.
Besser: An der Unfallstelle drängte sich eine große Menschenmenge

Beispiel 3: Sie hatte große Probleme mit der Höhe des Gerüsts.
Besser: Die Höhe des Gerüsts erzeugte bei ihr Höhenangst.

Modalverben: können, müssen, dürfen, sollen, mögen, wollen

Ein besonderer Fall der deutschen Sprache stellen die sogenannten Modalverben dar. Diese Verben können die Bedeutung eines Satzes komplett verändern und nehmen somit eine wichtige Funktion für das Verständnis eines Textes ein. So ist es zum Beispiel ein gewaltiger Unterschied, ob jemand etwas erledigen muss, oder etwas erledigen darf. Schwierig wird es jedoch, wenn diese Modalverben in Sätzen benutzt werden, die auch ohne deren Verwendung Sinn ergeben würden. Diese sinnlose Verwendung von Modalverben hat den gegenteiligen Effekt: Nun verschleiern die Verben eine klare Aussage und hindern somit die Verständlichkeit des Textes. Auch in diesem Fall lohnt es sich also, vor Veröffentlichung eines Textes gründlich zu überprüfen, ob überflüssige oder falsch eingesetzte Modalverben verwendet wurden. So kann im Zweifelsfall der Satz nochmal umgestellt werden.

Übrigens: Helfer wie der kostenloses Duden Mentor unterstützen dich beim Auffinden solcher „schlechter“ Verben. Wir berichteten.

Bild: StockSnap / pixabay / CC0 Creative Commons

So schreibst du einen wirklich guten Artikel für die Presse

In einer (Fach)Zeitschrift veröffentlicht zu werden ist dein großes Ziel, aber du weißt nicht, wie dein Artikel dafür interessant genug wird? Das ist leichter, als du denkst. Mit ein paar Tipps und Tricks wird dein Artikel spannend genug, um von Journalisten in die engere Auswahl genommen zu werden. Aber: Presseartikel vermitteln Informationen in einem ganz eigenen Stil. Es gibt deshalb einige wichtige Richtlinien, an denen du dich orientieren solltest.

Eine fesselnde Einleitung

Nein, du startest nicht mit der Überschrift. Natürlich kannst du deinem Artikel einen Arbeitstitel geben, z. B. wenn du ihn zwischendurch mal abspeichern und wiederfinden willst. Aber erst, wenn dein Artikel fertig und rund ist, wirst du wirklich wissen, was der Kern dessen ist. Und genau dieser muss dann zum Schluss in die Überschrift.

Du beginnst also mit der Einleitung. Für welches Medium du auch schreibst: mach dir bewusst, dass viele Leser es niemals bis zum Ende des Artikels schaffen. Aus diesem Grund solltest du deinen Lesern immer direkt zu Beginn der Einleitung die Informationen liefern, auf die sie warten. Beginne dabei mit einem starken Aufmacher, einem prägnanten Einstiegssatz, der Aufmerksamkeit erregt. Dieser Satz ist fast der wichtigste des gesamten Artikels, er sollte daher sehr bewusst formuliert werden und eine These aufstellen, die du dann im Folgenden näher erläuterst.

Eine knackige Mitte

Nach dem interessanten Anfang solltest du im Mitteltext schnell das beschreiben, was Überschrift und Einleitung versprechen. Schreibe alles wirklich Wichtige dabei oberhalb des Falzes, das heißt konkret in die oberen Absätze, die früher in der Zeitung über dem Falz in der Mitte lagen. In der Online-Version gilt das Gleiche: Der virtuelle Falz ist der Punkt auf deinem Monitor, bis zu dem du lesen kannst, ohne scrollen zu müssen. Deine essenziellen Infos sollten über diesem Punkt stehen. Inhaltlich geht es um die Details zu deiner These. Diese führen genauer aus, was du im Einleitungssatz behauptet hast. Schreibe bei aller Detailliebe aber niemals in zu langen Absätzen und untergliedere deine Texte mit Zwischenüberschriften. Auch endlos verschachtelte Sätze und zu viele Füllwörter solltest du im Interesse des Leseflusses besser mit Vorsicht einsetzen.

Mehr spannender Input

Unterfüttere deine Angaben mit zusätzlichen Informationen. Kontaktdaten, zusätzliche Fakten zum Thema, zu den beteiligten Personen oder Zitate geben deinem Artikel mehr Tiefe. Soll der Artikel kommentiert sein und du willst deine Meinung einbringen, dann tue es an dieser Stelle. Vergiss aber nicht, auch andere Meinungen zu erwähnen – der Neutralität halber. Der Leser soll sich aufgrund deiner objektiven Fakten eine eigene Meinung bilden können.

Ein Schluss, der zu denken gibt

Schließe deinen Artikel ab, indem du deinen Lesern einen Mehrwert gibst, zum Beispiel mögliche Lösungsansätze für ein Problem. Fasse noch einmal kurz zusammen, ziehe ein Fazit und beende mit einem guten Schlusssatz, beispielsweise einer Neuformulierung deiner Anfangsthese oder einem Ausblick in die Zukunft.

Wichtiger Schlusscheck

Wie bei einem Kunstwerk ist deine Arbeit auch bei einem Artikel damit noch lange nicht beendet. Das war erst die Vorarbeit. Steht der Rohbau, geht es an die Feinarbeit. Diese Checkliste solltest du als Abschluss nicht vergessen:

  1. Überprüfe alle Fakten und Behauptungen noch einmal.
  2. Überprüfe alle Namen und Schreibweisen, Daten und Kontaktinformationen, die du angibst.
  3. Überprüfe die Rechtschreibung.
  4. Sind Format und Zitate im AP-Stil (Associated Press-Stil)? (Zitate wortwörtlich in Anführungszeichen wiedergeben mit vollem Titel der Person vor dem Namen, Zahlen von eins bis neun ausschreiben)
  5. Lies dir den Artikel einmal laut vor: Hat er einen konsistenten Sprachstil? Liest er sich flüssig?
  6. Berücksichtigt dein Sprachstil im Artikel die Tonalität deiner Leserschaft?
  7. Hat dein Artikel einen neuen einzigartigen Blickwinkel, damit er aus der Masse sticht?

Wenn du diese Schritte konsequent befolgst, sollte am Ende ein pressetauglicher Artikel entstanden sein. Dann bist du jetzt so weit, einen passenden Titel dafür zu finden. Noch ein kleiner Tipp: Die Überschrift darf gerne zum Nachdenken anregen oder Fragen offenlassen, muss aber eindeutig das Thema beschreiben.

Ein ‚s‘ oder zwei? Kleine Auffrischung zu den gängigsten Rechtschreibfehlern

Mit den Rechtschreib- und Grammatikregeln der deutschen Sprache lassen sich ganze Bücher füllen. Pünktlich zum Wochenende gibt es heute eine kleine Zusammenstellung an Fehlern, die mir in letzter Zeit immer mal wieder aufgefallen oder selbst unterlaufen sind.

Ist es nun ‚s‘, ‚ss‘ oder ‚ß‘?

Eine beliebte Fehlerquelle ist das kleine Wörtchen ‚das/dass‘. Während sich viele nicht sicher sind, wie viele ‚s‘ sie hinten dranhängen müssen, sind einige sogar noch geneigt, es mit ‚ß ‚zu schreiben. Dazu eine eindeutige Regel gleich vorab: Das ‚daß‘ wurde mit der Rechtschreibreform 1996 abgeschafft und wird seitdem gar nicht mehr verwendet. Ob es nun ‚das‘ oder ‚dass‘ nach einem Komma heißt, kommt darauf an. Die Merkregel lautet:

  • Ließe sich stattdessen auch ein ‚dieses‘, ‚welches‘ oder ‚jenes‘ einsetzen, wird ‚das‘ geschrieben. (z.B.: Sie weiß, das Buch ist alt.)
  • Andernfalls wird ‚dass‘ eingesetzt. (z.B. Sie weiß, dass dieses Buch alt ist.)

Mit oder ohne Apostroph?

Mir persönlich unterläuft gern ein dummer Fehler. Ich schreibe einen Text, möchte aufpassen nicht in Umgangssprache zu verfallen, und verwende dann ‚für’s‘ anstelle von ‚fürs‘. Das ist aber falsch! Werden Präpositionen und Artikel miteinander verbunden, werden diese zusammen und ohne die Verwendung eines Apostrophs geschrieben. Das gilt natürlich nicht nur für das kleine Wörtchen ‚für‘, sondern auch für ‚unter‘ oder ‚in‘.

  • Danke fürs Gegenlesen.
  • Ich stelle die Kiste unters Regal.
  • Ich gehe früh ins Bett.

Achtung Wortfalle!

Schließlich gibt es auch noch die Wörter, bei denen beide Schreibweisen möglich sind, die Bedeutung sich allerdings dadurch verändert. Das macht die Sache natürlich nicht unbedingt einfacher, jedoch muss hier einfach auswendig gelernt werden.

  • Wieder/wider? – Hier kommt es darauf an, ob man das Wort im Sinne von nochmal verwenden möchte (wieder), oder ob es gegen bedeuten soll (wider).
  • Seid/seit? – Zweifelsohne ein gern gemachter Fehler. Hier könnte die Bedeutung allerdings unterschiedlicher nicht sein. Wird ‚seid‘ in der 2. Person Plural verwendet, so wird es mit ‚d‘ geschrieben (‚Ihr seid Zuhause‘). Wird es jedoch als Zeitangabe verwendet, so wird ein ‚t‘ benutzt (‚Ich warte seit 10 Minuten‘).
  • Tod/tot? – Ob ‚Tod‘ oder ‚tot‘ verwendet wird, hängt davon ab, ob das Wort als Nomen oder als Adjektiv verwendet wird. Beim Nomen wird es mit ‚d‘ geschrieben (‚Der Tod ist unvermeidbar‘). Beim Adjektiv hingegen wird ein ‚t‘ verwendet (‚Sie ist tot‘).

So schreibst du ein professionelles White Paper

Wenn wir mit Kunden sprechen und den Begriff „White Paper“ ins Gespräch bringen, wird uns sehr oft Ratlosigkeit und Unwissenheit signalisiert. Ein „White Paper“? Was is‘n das? Weil wir aber im Content-Marketing immer häufiger auf das Instrument White Paper setzen und diese auch immer populärer werden, möchte ich den Begriff und das Instrument heute kurz vorstellen.

Der Begriff White Paper

Der Begriff White Paper oder Whitepaper stammt ursprünglich aus der Politik und ist auf das politische Weißbuch zurückzuführen. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurden in Großbritannien die wesentlich kürzeren Regierungspapiere mit weißen Umschlägen verpackt, um so eine Unterscheidung zu den längeren Gesetzestexten mit blauen Umschlägen zu schaffen.

In den 80er Jahren wurde das White Paper zum ersten Mal in der Computerindustrie verwendet. Schon damals verstand man damit Dokumente, die technische Innovationen erklären und einen Anspruch auf Qualität stellten.

Heute ist das White Paper ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Es ist ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast spezifische Themen behandelt: als Fallstudie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung. Meisten erhält der Leser auch einen Überblick über Vor- und Nachteile, Kosten und Einsparpotenzial einer bestimmten Problemlösung.

Das eingegrenzte Thema wird auf bis zu 12 Seiten behandelt, längere Dokumente sind eher selten. Von konventionellen Werbeformaten unterscheiden sich White Papers nicht nur durch ihren Umfang, sondern auch durch ihren konkreten Nutzwert. Der Leser benötigt in einer bestimmten Situation eine Problemlösung. Diese Erwartung sollte ein White Paper erfüllen.

White Paper werden zunehmend als Kommunikations- und Werbeinstrument eingesetzt, um durch zielgruppengenaue Kampagnen die Generierung hochwertiger Kundenkontakte zu erreichen (Lead Generation).

White Paper im Content Marketing

Zentrales Element des Content Marketing ist der Nutzen des Contents für den Empfänger. Im Content Marketing werden ausschließlich nutzenbringende Inhalte aufbereitet und präsentiert. Der Empfänger soll etwas lernen und einen großen Nutzen erzielen. Denselben Ansatz verfolgt das White Paper. Es bietet dem Empfänger einen Nutzen, also wertvolle und professionell aufbereitete Informationen, ohne werblich zu sein.

Warum White Paper so gut funktionieren

  1. Ein White Paper steht für Qualität. Wenn du ein White Paper verfasst, positionierst du dich – ähnlich wie bei einem Blogartikel – als Experte auf einem Gebiet, statt nur dein eigenes Produkt anzupreisen. Das führt zu einer hohen Glaubwürdigkeit und Reputation. So etablierst du dich als Vorreiter für dieses Thema.
  2. Nützliche Inhalte stehen bei den Konsumenten hoch im Kurs und werden gerne in den Social Media geteilt. Wenn du regelmäßig gute White Paper und Blogbeiträge publizierst, steigert das deinen Bekanntheitsgrad und deine Reichweite.
  3. Es ist hinlänglich bekannt, dass Google hochwertige und nutzenbringende Inhalte besser bewertet als Werbebotschaften.
  4. White Paper sind eine gute Möglichkeit zur Leadgenerierung. Du kannst ein White Paper im Tausch gegen Kontaktdaten zum Download anbieten oder per E-Mail versenden. Der Interessent signalisiert so sein Interesse an dem Thema, übergibt dir seine Kontaktdaten und erlaubt dir die Kontaktaufnahme zu diesem Thema. Voilá.

7 Erfolgskriterien eines White Papers

  1. Qualität

    Qualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor eines White Papers. Nur aus konkreten, handfesten und für die Adressaten wirklich relevanten Informationen lässt sich ein gutes White Paper bauen. Du solltest deshalb wissen, dass das Verfassen eines White Papers viel Aufwand ist. Immer gut sind Zahlen, Fakten, Forschungsergebnisse, Fallbeispiele oder Experten-Zitate. Sie unterstützen die Aussagen deines White Papers erheblich. Wichtig ist neben der inhaltlichen Qualität auch ein professioneller Schreibstil und eine perfekte Rechtschreibung.

  2. Zielgruppe

    Konzept und Inhalt des White Papers müssen genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Wen möchtest du überhaupt erreichen? Sind das Experten, die sich schon recht gut mit Ihrem Thema auskennen, oder ist dein White Paper eher für Laien / Einsteiger gedacht? Hiervon hängt ab, wie tief du in dein Thema einsteigst und wie viele Fachbegriffe und technische Details zu nennst. So sollten für Manager geschriebene White Paper nicht zu sehr ins technische Detail gehen – Ingenieure oder Wissenschaftler erwarten hingegen genau das von einem White Paper.

  3. Thema

    Wähle ein Thema, in dem du dich gut auskennst. Nur so kannst du sicherstellen, dass das White Paper den Qualitätsansprüchen genügt. Wenn du dich gut in einem Thema auskennst, wird das Schreiben eines White Papers ein Kinderspiel sein, wenn nicht ein Albtraum. Wenn du merkst, dass du von einem Thema überhaupt keine Ahnung hast, hol dir entweder die Hilfe von Experten im Haus oder lasse das White Paper lieber von einem externen Experten schreiben.
    Das gewählte Thema sollte von deinen Wettbewerbern nicht bereits besetzt sein. Das hundertste White Paper zum Thema „Cyber-Crime und Spam-Abwehr“ lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, selbst wenn es hervorragend umgesetzt ist.

    Tipp: Nutze bereits Vorhandenes
    White Paper können z. B. aus guten Blogbeiträgen entstehen. Nimm dir einige deiner Beiträge mit demselben Thema und du hast bereits ein grobes Inhaltsverzeichnis. Natürlich muss ein White Paper mehr her geben als eine Auflistung von Blogbeiträgen. Aber warum etwas nicht verwenden, in das du schon so viel Arbeit hineingesteckt hast?

  4. Layout

    Die Kompetenz und Verbindlichkeit der Aussagen in einem White Paper wird durch ein ansprechendes Layout untermauert. Nutze deshalb Schaubilder, Diagramme und andere Infografiken. Sie stellen komplexe Zusammenhänge in einer leicht erfassbaren Form dar, sie visualisieren Dinge, die es noch gar nicht gibt oder zeigen Objektansichten, die anders nicht möglich sind. Aber aufgepasst: Bitte nicht am falschen Ende sparen. Gratis Clip-Arts von der Sammel-CD oder mit Excel schnell zusammengeschusterte Balkendiagramme wirken nicht professionell.

  5. Kompetenz und Nutzen statt Werbung

    Wie bereits gesagt ist Werbung in einem White Paper tabu. Es kann verlockend sein, aus dem Dokument ein Vertriebsdokument zu machen. Aber das ist nicht der Sinn und Zweck eines White Papers. Dessen Aufgabe ist es, in erster Linie nützlich zu sein. Sei daher informativ, praktisch, nützlich, aber nicht werblich. Schließlich willst du deine Leser nicht vergraulen, sondern ihnen zeigen, dass du ein Experte bist.

  6. Format und Länge

    Obwohl es keine strengen Richtlinien gibt, sollte dein White Paper ein professionelles Erscheinungsbild haben.

    Zunächst muss ein eingängiger, prägnanter Titel her. Dieser muss die Aufmerksamkeit der Adressaten erregen. Gute Titel informieren eindeutig über das Thema des White Papers, sie geben Aufschluss über dessen konkreten Nutzen und weisen auch auf die Zielgruppe hin. Oft wird dem Titel das „White Paper“ vorangestellt.

    Dann folgte eine knappe (maximal eine Seite lange) Inhaltszusammenfassung, auch Abstract oder Management Summary genannt. Umfangreiche White Paper brauchen außerdem ein Inhaltsverzeichnis.

    Am Ende des White Papers kann noch eine Kurzbiografie des Autors erscheinen, wenn dieser ein sehr bekannter Experte ist. Zum Schluss folgt ein Resümee am Ende des White Papers. Es hilft den Lesern, das eben erlesene Wissen zu festigen.

    Schließlich gehören Handlungsaufforderungen (Call to Action) ans Ende des Dokuments.

    Was die Länge deines White Papers anbelangt, sollte es nicht länger sein als notwendig, um das Thema zu besprechen. Die meisten B2B-White Paper sind zwischen 5 und 12 Seiten lang.

    Veröffentlicht werden White Paper fast durchweg als PDF-Dokument.

  7. Landing Page und Promotion

    Wenn du dein White Paper fertig hast, solltest du es auf einer Landing Page zum Download anbieten. Promote dann dein fertiges Werk auf deinen Social-Media-Kanälen und in deinem Newsletter.

Viel Erfolg!

Anglizismen im Deutschen – so geht‘s

Fremdworte fuschen sich mittlerweile in unsere tägliche Sprache, ohne dass wir es bemerken. Und dabei werden sie gar nicht mehr ausschließlich von Jugendlichen verwendet, denn dank oder wegen der modernen Medien und der immer digitaleren Welt sind „denglische“ Begriffe in aller Munde. Und für alle Kritiker: Die meisten vermeintlich englischen Wörter ersetzen gar nicht unbedingt ein deutsches Wort, sie bezeichnen nur neue technische oder kulturelle Entwicklungen, für die noch gar kein deutsches Wort vorhanden ist. Hier fallen mir z. B. Wörter wie „twittern“, „Smartphone“ oder „Blog“.

Plural und Genitiv

Meist fällt uns auf, dass wir nicht immer typisch deutsch sprechen, wenn wir sie aufschreiben sollen. Ein „Problem“ stellen da insbesondere die Pluralbildung oder die Konjunktion von Verben dar. Dennoch sollten sie korrekt geschrieben sein und tatsächlich gibt es hierzu Regeln und Richtlinien.

So werden bei der Pluralbildung von Substantiven nicht – wie wir es im Englischen sonst handhaben -ies angehängt, sondern tatsächlich oft nur ein -s (Lady-Ladys). Und auch der Genetiv ist der deutschen Sprache angeglichen: Bei den weiblichen Begriffen bleibt es beim Nominativ, die männlichen Begriffe erhalten ein -s. So heißt es „auf Basis der Case Study“ bzw. „auf Grundlage des Blogs“.

Groß- und Kleinschreibung

Ähnliches gilt bei der Groß- und Kleinschreibung, hier orientiert man sich auch an der deutschen Rechtschreibung und macht es dieser gleich, je nach Wort und dessen Verwendung.

Zusammengesetzte Worte

Wirklich kniffelig wird es dann bei zusammengesetzten Worten, denn diese werden manchmal mit einem Bindestrich verbunden, manchmal aber eben auch nicht. Übernimmt man den ursprünglich englischen Begriff, so wird er genauso geschrieben wie im Englischen (Public Relations).

Bei Substantiven aus zusammengesetzten Anglizismen schreibt man diese zusammen oder verbindet sie mit einem Bindestrich. Beides ist möglich (Home-Office oder Homeoffice). Sollte sich aber bei der Zusammensetzung um ein Verb und einen Partikel handeln, so müssen diese Teile mit einem Bindestrich verbunden werden (Know-how). Der Partikel wird hier kleingeschrieben. Und wird man ganz wild und will diese Zusammensetzung noch weiter kombinieren (Abend-Make-up), werden alle Teile mit einem Bindestrich verbunden (Durchkoppeln). Alle Substantive werden – egal wo sie stehen – immer großgeschrieben.

Konjugationen

Wird es notwendig Verben zu konjugieren, darf man sich komplett an die deutsche Rechtschreibung halten – auch bei der Vergangenheitsform! Hier sollte man sich unbedingt auf sein sprachliches Baugefühl verlassen, denn bei einigen wenigen Verben muss man darauf achten, dass man keinen Zungenbrecher baut. Beispiel: designen. Natürlich heißt es hier nicht „Ich habe gedesignt.“ Sondern „Ich habe designt.“.

Ein interessanter Fun-Fact sind dann diese vermeintlich englischen Begriffe, die im Englischen aber tatsächlich eine ganz andere Bedeutung haben. Beispiele hierfür sind Handy, Shooting, Public Viewing usw. Diese bedeuten bei uns tatsächlich etwas anderes als im englischen Original.

Umgekehrt verwenden unsere amerikanischen Freunde „unsere Wörter“ übrigens auch: Bratwurst, Kindergarten und Autobahn gehören zum täglichen Sprachgebrauch, da für diese Dinge ein englischer Begriff fehlt.

In dem Sinne ein HOCH auf die lebendigen Sprachen und exercitatio artem parat (um eine nicht mehr lebendige Sprache hinzuzunehmen).

PS: Wenn du mehr über die Die Wirkung von Fremdwörtern wissen möchtest, empfehlen wir diesen Artikel.

Die witzigsten Anreden für E-Mail-Newsletter

Newsletter sind unglaublich langweilig und du löschst die Mails immer ungelesen? So geht es vielen. Gerade deshalb möchten wir euch die folgenden Fundstücke einer Befragung nicht vorenthalten. Die Internetseite email-marketing-forum.de hat ihre Leser gefragt, wie sie denn gerne bei Newslettern begrüßt werden. Dabei sind erstaunliche Stilblüten herausgekommen. Die unserer Ansicht nach 50 ungewöhnlichsten der 236 (!) Anreden haben wir euch hier mal aufgelistet. Und übrigens: Etwas Abwechslung und Erstaunen sind aus werblicher Sicht immer gut, zu weit sollte man allerdings auch nicht gehen – also eher mit Augenzwinkern sehen und bitte nicht ungefiltert umsetzen 😊

  1. Ahoi Herr
  2. Allerliebster
  3. Also jetzt hör mal genau zu,
  4. Carpe diem Bella Donna!
  5. Cheerio Herr
  6. Diesen Newsletter solltest du mal besser nicht abbestellen,
  7. Du Morgenmuffel
  8. Es ist heute!
  9. Grüezi Frau
  10. Grüß Gott Herr
  11. Halli, hallo, hallöle
  12. Hallo Alter
  13. Hallo, Eure Herrlichkeit
  14. Hallo Wonderwoman
  15. Hallöchen, mein liebster
  16. Hallöle Frau
  17. Hello Mister,
  18. Hey freaky
  19. Hi Digger
  20. Hola Amigo
  21. Hola, Buenas Dias
  22. Hola, Roger
  23. Horrido,
  24. Huhu Frau
  25. Ich grüße Sie Herr
  26. Ja, ist es denn die Möglichkeit, Herr
  27. jahhhooooo
  28. Jaja,
  29. Jó napot
  30. Juten Morgen Meister,
  31. Madame
  32. Mahlzeit
  33. Mein allerliebster
  34. Mein lieber Herr
  35. Meister
  36. Moin Moin
  37. Moin, lieber
  38. Na du
  39. Na, alter Sack!
  40. Na? Schon ausgeschlafen, Herr
  41. Pfiadi Gott, Frau
  42. Salü
  43. Saluti
  44. Schalom
  45. Servus Herr
  46. So schön kann Werbung sein, Herr
  47. Teuerste Madame
  48. Uffbasse Herr
  49. Wie gehts denn heut wieder, alter Sack?
  50. yo yo yo

Mehr Anreden gibt es übrigens unter: https://www.email-marketing-forum.de/fachartikel/details/236-anreden-fuer-e-mail-newsletter/2085

Autor ist übrigens kein Geringer als der Experte für Newsletter-Marketing Torsten Schwarz