Warum Blogs so wichtig sind

Die PR-Branche prognostiziert es seit einiger Zeit immer wieder – das Ende der Blogs. „Haben Blogs heute noch Sinn?“ lautet die oft gestellte Frage. Immer mehr Plattformen entstehen und bieten mehr Marketing-Instrumente denn je. Neben dem Blog gibt es unter anderem Facebook, Twitter und Snapchat. Soll es das gewesen sein mit den Blogs? Nein, sagen wir, denn das Betreiben eines Blogs ermöglicht nicht nur das Teilen von Gedanken und Ideen mit anderen, Blogs dienen auch der Kundenbindung, der Information und der Werbung.

Interessengemeinschaft

Ein Blog ist nicht nur der gedankliche Erguss in schriftlicher Form, er ermöglicht es auch, ein Thema zur Diskussion zu stellen und sich auszutauschen. In einem Blog wird nicht nur Protokoll geführt, sondern es wird Wissen untereinander geteilt. Dementsprechend gibt es Blogs in den verschiedensten Interessenbereichen und Branchen, wie zum Beispiel:

  • Modeblogs
  • Food-Blogs
  • Reiseblogs
  • Journalisten-Blogs
  • Fachblogs
  • Foto-Blogs
  • Berater-Blogs
  • DIY-Blogs

Der Inhalt des jeweiligen Blogs richtet sich nach dem Thema. Er verfolgt die Absicht, Wissen und Ratschläge zu vermitteln und lebt von Interaktion.

Was Blogger wollen

Blogs sind gute PR. Unabhängig von anderen Internetplattformen kann man mit ihnen vieles erreichen:

  • Unternehmensinhalte verbreiten
  • Markenbekanntheit steigern
  • Markenreputation verbessern
  • Kunden-/ Kundinnen-Interaktion
  • Einbindung von Experten, Journalisten, Mitarbeitern und anderen Bloggern
  • Experten überzeugen
  • Kunden binden
  • Pflege des Kundenstamms, Pflege des Miteinander, des Austauschs
  • Aktiver Austausch
  • Unterstützung der PR-Maßnahmen von Marketing und Vertrieb

Blogs bleiben

Das Aussterben der Blogs wird bereits seit Jahren vorausgesagt. Die Flut von Plattformen, Designs und Apps überschwemmt natürlich auch die Bloggerlandschaft. Dennoch glauben wir an die Kraft eines guten Blogbeitrags – und das aus gutem Grund. Denn die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden ist nach wie vor essenziell. Selbstverständlich ist dieser Austausch auch über Plattformen wie Twitter, Instagram, Facebook und Co. möglich, doch Blogs bieten nach wie vor einen höheren Informationsgehalt. Zudem gestalten sie sich persönlicher, geben mehr vom Unternehmen preis und prägen damit das Markenimage positiv. Gute Blogs sind mächtig im Marketingbereich, weil sie die Leidenschaft für eine Sache glaubhaft vermitteln können.

Erfolgreiche Blogs leben länger

Ein sehr gutes Beispiel für einen jahrzehntelang erfolgreichen Blog ist Daimler. Er gibt den Kunden die Möglichkeit, mit visuellen Elementen zu experimentieren oder Erfahrungen auszutauschen – er lebt durch die Kunden.

Was macht also einen guten Blog aus? Leidenschaft, Know-how und eine klare Linie – diese Elemente sind spürbar und vermitteln einen Mehrwert beim Lesen.

In diesem Sinne: fröhliches Bloggen!

Verzweifel nicht an Headlines und Betreffzeilen

Headlines und Betreffzeilen sind beim Texten so ein Kapitel für sich. Während der Text oft nur so fließt, kommen wir beim Formulieren der Überschrift und Betreffzeile ins Schwitzen. Perfekt muss sie sein, zum Lesen oder Klicken animieren. Doch wie erreichen wir das?

Weil es uns ebenso geht wie vielen anderen, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt für die perfekte Headline und Betreffzeile.

Der inhaltliche Aspekt

Wenn dein Leser schon in der Überschrift oder im Betreff erfährt, warum er weiterlesen sollte, hast du dein Ziel an dieser Stelle schon erreicht.

Deshalb:

Nenne einen Vorteil, mache neugierig und sorge für Interesse: „So schreibst du die perfekte Headline“

Deute den Inhalt in Kurzform an: „15 Tipps für die perfekte Betreffzeile“

Nenne das Wesentliche zuerst: „Eine Headline braucht nur 60 Zeichen“

Formale Anforderungen

In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch und insbesondere für Headlines und Betreffzeilen. Warum? Nicht nur, weil kurze Sätze schneller ins Gehirn und ins Gedächtnis eindringen, sondern weil die E-Mail-Programme nur kurze Betreffzeilen komplett anzeigen. Wenn die Texte zu lang sind, werden sie mit … gekürzt.

Googlemail beispielsweise zeigt 87 Zeichen an, Outlook noch 70 Zeichen und Freemailer nur noch 63 Zeichen.

Noch problematischer wird es mit der mobilen Darstellung auf Smartphones und Wearables. Hier werden z. B. auf der Apple Watch nur noch 16 Zeichen angezeigt. iPhone und Androiden zeigen 41 bzw. 30 Zeichen an.

Merke: Das erste Wort ist hier entscheidend!

Im Zeitalter von Emoticons kannst du versuchen, durch ein solches Bildchen die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Doch Vorsicht: Nicht jeder E-Mail Client zeigt diese Emoticons an. Teste es vor dem Versand auf verschiedenen Geräten.

❆ Winterangebote zum Wohlfühlen

✔ Ihre Checkliste für den Urlaub

♥ Liebesgrüße zum Valentinstag

Unser Tipp zum Schluss: Die direkte Ansprache mit Du, Sie, Ihren, Ihr etc. sowie der Name in der Betreffzeile erhöhen ebenfalls die Öffnungsrate bzw. Lesechance: „Erfahren Sie, wie Sie perfekte Headlines schreiben, Herr Schmitz“.

Bild von Lukas Bieri auf Pixabay

Presseportal-Report 2019 – Was Online-Presseportale können

Immer wieder berichten wir über die sog. Online-Presseportale. Diese, zum Teil kostenlosen, Presse,- News,- Fach und Themenportale sind heute ein fester Bestandteil der Online-PR bzw. des Online-Marketings. Warum? Darüber haben wir bereits hinlänglich berichtet.
Die Veröffentlichung von PR-Botschaften auf Presseportalen und Online-Medien unterstützt die Reichweite und Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Bei Google und Co. sind Presseportale für Ihre Zielgruppen in der Google Suche und den Google News sichtbar. Auch 67,2 % der Journalisten nutzen Google für den Rechercheeinstieg (Quelle: Journalistische Recherche im Netz

Auf vielen Portalen können Bilder, Links und Videos in die Pressemitteilungen eingebunden werden, um sie nicht nur visuell attraktiver und informativer zu gestalten, sondern auch Direktverlinkungen zurück zur Unternehmenshomepage, zum Blog oder zur Produktseite zu ermöglichen.

Online-Pressemitteilungen sind das ideale Medienformat für die Veröffentlichung auf Presseportalen. Besonders gut funktionieren hilfreiche und nützliche PR-Inhalte, wie beispielsweise Praxisanleitungen, Fallbeispiele, Problemlösungen, Expertentipps, Interviews und Storytelling. So können Sie auch zielgruppenorientierte Nischenthemen im Internet platzieren und sind bei der Veröffentlichung nicht auf Journalisten angewiesen.

Der Dienst PR-Gateway, der mit einem Klick Pressemitteilungen, Event-Ankündigungen und sonstige PR-Texte an mehr als 250 Portale versendet, hat jetzt mit dem Presseportal-Report 2019 eine aktuelle Übersicht mit Daten und Fakten zu den wichtigsten kostenlosen und Premiumportalen veröffentlicht.

Im Presseportal-Report findest du Kennzahlen zu Presseportalen, News-Portalen, Themen- und Branchenportalen, wichtigen Blogs und Magazinen.

Um zu erheben, welche Portale am häufigsten aufgerufen werden, eine hohe Relevanz und umfassende Darstellungsmöglichkeiten für eine News bieten, wurden folgende Kennzahlen für das Ranking erfasst: Link, Bild, Video, Reach pro Monat, Google News und Pressefach.

Das Ranking erfolgte innerhalb einzelner Portalkategorien, es zeigt dabei aber nicht nur, welche allgemeinen Portale besonders gut besucht sind, sondern auch, welche Portale für bestimmte Themenbereiche, wie Business, Lifestyle, Wirtschaft und Technik, besonders geeignet sind.
Darüber hinaus bietet der Presseportal-Report eine Auflistung von Veranstaltungsportalen, Content-Netzwerke und Dokumenten-Verzeichnisse sowie Social Media.

Eine Liste der Premium Fach- und Themenportalen zeigt außerdem, dass es sich lohnen kann, zusätzlich auch kostenpflichtige fach- und zielgruppenspezifische Portale zu nutzen, um die Sichtbarkeit eines Themas noch weiter zu erhöhen.

Nach unseren Berechnungen erreichen Unternehmen beispielsweise mit den Business-Presseportalen (z.B. computerbase.de, internetworld.de, basicthinking.de) rund 112,5 Mio. Nutzer. Bei den Wirtschafts- und Unternehmensportalen (z.B. landespressedienst.de, wirtschaftsnachrichten-online.de und portalderwirtschaft.de) sind es immerhin noch 3,5 Mio. Nutzer. Die Zahlen stammen vom Monitoring-Dienst NewsRadar® X.

Die komplette Liste der Online-Medien findest du u.a. hier https://www.pr-gateway.de/online-medien

Die Macht der Bilder in Onlinemarketing und PR

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – Diesen Spruch hat wohl fast jeder schon mal gehört oder gelesen. Was der Satz eigentlich meint: Der Mensch ist von Natur aus sehr stark auf den Sehsinn fixiert. Unser Gehirn verarbeitet ein Bild z. B. einer Tomate 60.000-mal schneller als das das Wort „Tomate“. Deshalb hinterlässt ein Bild meist einen stärkeren Eindruck auf den Betrachter als ein Text.

Und es geht noch tiefer: Unser Unterbewusstsein reagiert, bevor die Bilder mit ihrem Inhalt und in ihrem gesamten Aufbau bewusst wahrgenommen werden. Bilder werden intuitiv verstanden, sobald der Blick darauf fällt.

Wir erleben das jeden Tag in unserem Alltag: Alles wird in irgendeiner Art und Weise visuell vermittelt, vom Schulstoff (Stichwort Bücher, Hefte, Tafelbilder) über die Verkehrsregeln (Ampeln und Schilder) bis hin zu Werbung.
Mittlerweile gibt es rund um die bildhafte Kommunikation eine ganze Branche, die Bilder zum Geschichten erzählen einsetzt. Denn Bilder erzählen immer eine Geschichte, wir nennen das Kopfkino. Geschichten erzählen mit Bildern nennt man daher auch visuelles Storytelling.

Text vs. Bild

Jeder von uns surft, zappt und slided tagtäglich durch eine Flut von Internetseiten und Informationen. Die durchschnittliche Verweildauer des Blicks beim zufälligen Surfen im Internet liegt weit unter 3 Sekunden. Wenn jetzt das 0,1 Sekunden braucht, um anzukommen und 5 Bilder innerhalb einer Sekunde grob in Zusammenhang gesetzt werden können, hat der dazugehörende Text keine Chance.

Psychologische Faktoren

Text ist sprachbasiert. Sämtliche kulturelle Implikationen von positiv oder negativ bewerteten Wörtern, langen oder kurzen Sätzen, einfacher oder gehobener Sprache werden über Text transportiert. Texte sind immer zielgruppengerecht abgefasst, bedienen das entsprechende Vokabular. Sie können dementsprechend natürlich auch sehr genau adressiert werden und eine hohe Wirkung entfalten. Trotzdem sind sie eingeschränkt. Ein gut gewähltes Bild wirkt auf jeden. Es gibt kaum einen Menschen, der ein kuscheliges weißes Kaninchen nicht niedlich finden würde, die meisten Menschen reagieren sehr positiv und stark auf die berühmten Katzenvideos im Internet. Aber auf Katzentexte? Eher nicht. Bilder sprechen eine universelle Sprache, die über sämtliche kulturelle Grenzen, Sprachbarrieren und in alle Altersgruppen wirkt. Sie sprechen sofort Emotionen an und werden erinnert. Deshalb sind Bilder als Kommunikationsmittel im Online Marketing so wichtig.

Hier sind drei Beispiele: An was denkst du bei diesem Bild?

Man denkt sofort an gesundem Essen.

Und hier?

Erfrischung? Es dauert Millisekunden, bis wir die richtige Assoziation zu einem Bild erstellen. Der Text dazu benötigt immer länger.

Tipps für Bilder

Generell sollten die Bilder für Online Marketing geschickt gewählt werden. Positive Bilder haben eher helle, fröhliche Farben (Gegenbeispiele gibt es natürlich auch), bestechen durch eine starke Aussage, gegebenenfalls etwas Humor oder Ironie. Die Komposition sollte so ausgewogen sein, dass der Bild des Betrachters in irgendeiner Art und Weise durch das Bild geleitet wird, das Bild aber auch für jeden einzelnen Augenblick genug spannende Informationen bereit hält. Die Komposition sollte unten schwerer wirken als oben (es gibt Ausnahmen), nicht exakt symmetrisch aufgebaut sein (weil das langweilig wirkt) und so weiter. Es gibt unzählige Tipps und Tricks, wie ein „gutes Bild“ gestaltet sein sollte, und es gibt wenigstens ebenso viele Gegenbeispiele.

Daraus folgt: Bilder müssen eine Geschichte erzählen, die zum Produkt passt. Wer Chili-Würstchen bewirbt, tut das mit negativ belegten Wörtern wie „scharf“, „Hölle“, „Teufel“, „Schweiß“, „Tränen“ und dergleichen. Die Farben in einer entsprechenden bildgetragenen Werbekampagne wären also Rot, Schwarz, dunkles Grau, grelles Orange und viel Nebel und Rauch. Vermutlich würden Feuer, Teufelsfratzen und schmerzverzerrte Gesichter eine wichtige Rolle spielen. Kopfkino an? Perfekt.

Könnte man die genannten Farben, Symbole und Bildelemente auf eine Bildwerbung für Massageöle übertragen? Wohl kaum, hier wird es um helle Farben, luftige Räume, entspannte Gesichter, Relax-Steine gehen.

Bilder im Online-Marketing: visuelles Storytelling

So, wie der Text grundsätzlich zielgruppengerecht formuliert sein muss, müssen auch Bilder auf Produkt oder Dienstleistung sowie die Zielgruppe abgestimmt sein. Sie müssen passend gewählt werden. Im Mittelpunkt des Storytellings stehen nicht Dienstleistung oder Produkt, die beworben und bewertet werden. Es geht vielmehr darum, eine Geschichte zu erzählen und Emotionen zu wecken, so dass der Verweis auf den zu bewerbenden Artikel völlig wertneutral erfolgen kann. Die positive Verbindung kommt zustande, weil sich Bild und darin enthaltene Geschichte im Gedächtnis festsetzen und mit dem Produkt verbunden werden. In positivem Sinn, selbstverständlich.

Bilder in der Pressearbeit

Weil auch Journalisten wissen, dass man mit Bilder die Leser einfängt, bindet, fasziniert und dann zum Lesen des Artikels animiert, verwenden Sie in allen Medien (Online und PRINT) gerne Bilder. Nun ist es sehr mühselig, ein Bild zu einem gelieferten Text zu suchen. Das kostet den Redakteur Zeit, die er nicht hat. Das wiederum heißt: Liefere zu einem Pressetext IMMER mindestens ein passendes, aussagekräftiges und vor allem ansprechendes Bild. Und druckfähig muss es sein, wen es für die Printmedien gedacht ist. Der Redakteur dankt es dir, die Veröffentlichungschance erhöht sich deutlich. Wir nennen sowas visuelle PR.

Alle Bilder pixabay.com
Chilli: maxknoxvill
Gemüse: Anelka
Steine: TBIT
Erfrischung: RyanMcGuire

Wie sollten gute Webseiten-Inhalte aussehen?

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Google seit einigen Jahren in seinem Algorithmus viel Wert auf hochwertige Inhalte legt. Die Strategie, irgendwas mit einer möglichst hohen Keyword-Dichte und einem Sammelsurium an Keywords zu veröffentlichen, das dem Ranking einer Seite nach oben verhalf, ist out.

Heute ist es für Google wichtig, dass die Inhalte der Seiten, die in den Suchergebnissen weit vorne landen, den Lesern einen Mehrwert bieten. So müssen sie nicht nur zum eingegebenen Suchbegriff passen, der Leser soll auch eine Antwort auf seine Frage erhalten. Wir wissen heute, dass die eingesetzten Algorithmen von Google die Inhalte von Webseiten analysieren und erkennen, ob der Inhalt, zur Suchanfrage vom User passt. Gute Texte gehen nicht nur auf die Suchanfrage selbst ein, sondern auch auf verwandte Themengebiete. Der Leser bekommt somit einen deutlichen Mehrwert geboten.

Kriterien, die eine gute Webseite ausmachen

Nachfolgend liste ich die wohl wichtigsten Kriterien auf, die eine Webseite den Besuchern bieten sollte. Anhand der Auflistung kannst du prüfen, ob deine Webseite(n) diese erfüllen. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass diese Liste sicher nicht vollständig ist.

  • Die Webseite sollte vertrauenswürdig sein.
  • Es wird einzigartiger Content geboten, sprich keine kopierten Texte/Inhalte.
  • Die Webseite ist der Zielgruppe angepasst.
  • Die Inhalte sind gut recherchiert und sie werden sachkundig verfasst.
  • Die Texte haben keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler.
  • Die Inhalte sollen die Erwartungen der Leser erfüllen.
  • Ein Thema sollte umfangreich behandelt werden.
  • Die Webseite bietet neue Informationen.
  • Es wird regelmäßig die Qualität des Inhalts kontrolliert.
  • Verschiedene Standpunkte werden berücksichtigt.
  • Es gibt eine einfache, klare Struktur.
  • Die Webseite ist anwenderfreundlich.

Über- und Unterüberschriften verleihen Inhalten eine Struktur

Damit ein Text eine Struktur erhält, solltest du Überschriften und Unterüberschriften verwenden. Durch den Einsatz dieser Unterteilungen sieht zu einem die Suchmaschine, um welches Thema es sich handelt und zum anderen auch der Leser. Für den Leser ergibt sich noch ein Vorteil: Er kann gleich nachsehen, welches Thema in einem Absatz behandelt wird.

Die Hauptüberschrift ist sehr wichtig und wird in HTML mit dem Tag <h1> gekennzeichnet.

Eine Unterüberschrift kann der Überschrift folgen, diese wird dann mit <h2> gekennzeichnet. Es wird empfohlen alle 150 Wörter einen Zwischenüberschrift einzusetzen. Dies erhöht die Lesbarkeit und verleiht dem Text mehr Struktur. Natürlich muss der Inhalt unter der Zwischenüberschrift dabei zur gewählten Überschrift passen, alles andere verwirrt die Leser zu sehr.

Die richtige Überschrift finden

Damit du deine Leser zum Lesen animierst und auch das Thema deutlich wird, muss die Hauptüberschrift zum Inhalt passen. Je nach Thema und Zielsetzung kann die Hauptüberschrift witzig, sachlich oder emotional gestaltet werden.

Die Hauptüberschrift zeigt den Lesern und auch Google welche Informationen geliefert werden. Sie ist sowas wie die Schlagzeile bei der Zeitung. Die Überschrift sollte kurz und knackig sein, dennoch muss sie einen entsprechenden Informationsgehalt liefern. Du solltest nicht mit Informationen locken, die später nicht im Text vorkommen.

Zudem sollte die Hauptüberschrift die wichtigsten Suchbegriffe enthalten. Das ist wichtig, damit die Webseite über die Suchmaschine auch zum Thema angezeigt wird.

Die Textgestaltung

Beim Text ist es wichtig, dass du die Leser ansprichst und ihnen die gewünschten Inhalte lieferst. Du kannst auch den Text mit verschiedenen Elementen durchstrukturieren. Besonders wichtige Punkte kannst du fett markieren, Auflistungen sollten untereinander folgen, Zitate kannst du zum Beispiel kursiv darstellen.

In den ersten Absätzen solltest du die bekannten W-Fragen beantworten. Diese lauten: Wer? Was? Warum? Wie? Womit?

Der Stil sollte zur Zielgruppe passen, grundsätzlich lesen sich kurze Sätze einfacher. Möchtest du etwas verkaufen, setzte einen Call-to-Action Button gezielt im Text ein.

Beim Texten sollten nicht nur die Keywörter (Suchbegriffe) eingesetzt werden, der Leser muss auch einen Mehrwert bekommen. Die hohe Anzahl an Keywörtern fesselt die Leser schon längst nicht mehr, sie möchten wirklich informiert werden.

Fazit

Wenn du deinen Lesern einen Mehrwert lieferst, sie informierst und mit Neuigkeiten versorgst, dann kommen sie gerne auf deine Webseite. Voraussetzung ist dabei, dass deine Seite sowie die Inhalte gut strukturiert sind. Hilfreich ist, wenn du dich in deine Zielgruppe hineinversetzt und dich fragst, was würdest du an Inhalten finden wollen. Mit Struktur und wertvollen Inhalten gelangt deine Webseite auch nach oben.

Mehr Service auf Facebook mit dem Antwortassistenten

Heute möchte ich noch mal in die Social-Media-Welt einsteigen, aus aktuellem Anlass. Denn neulich hatte ich den Fall, dass ein Facebook Nutzer über die Facebook Seite eines Kunden eine Anfrage über den Chat gestellt hatte – an einem Sonntag um 22.38 Uhr. Da zu dieser Zeit niemand arbeitete und auch am nächsten Morgen niemand auf die Anfrage reagierte, kam, was kommen musste. Der Nutzer war böse.

Dem zu entgehen, gibt es den Facebook Antwortassistenten. Damit kannst du eine automatische Antwort auslösen, wenn sich ein Nutzer über den Nachrichtenkanal (Messenger) meldet.Du findest den Antwortassistenten im Bereich Nachrichten in den Einstellungen deiner Fanseite.

Dort kannst du z.B. einen individuellen Text als Messenger-Begrüßung eintragen, der angezeigt wird, wenn Personen zum ersten Mal eine Unterhaltung mit dir im Messenger beginnen.

Facebook Antwortassistent Beispiel

Daneben kannst du eine Nachricht senden lassen, wenn du selbst nicht mit dem Smartphone oder Computer bei Facebook angemeldet bist. Damit steigt die Reaktionszeit, die auf deiner Seite angezeigt wird. Außerdem kannst du eine Sofortantworten an alle Personen senden, die deiner Seite eine Nachricht senden. Denn die oben genannte Begrüßung erscheint ja nur beim ersten Kontakt.

Mit diesem kleinen, aber genialen Helferlein kannst du den Service für deine Facebook-Seite ausbauen, ohne ständig im Messenger verfügbar sein zu müssen.

Studie: Klassische Medien, Web 1.0, Social Media – wer sich wo über Produkte und Dienstleistungen informiert

Wo informieren sich Konsumenten über Produkte und Dienstleistungen? Im Internet, natürlich. Doch ist das wirklich so sonnenklar? Es gibt immer noch Personengruppen, die sich über die klassische Zeitung oder das Print-Magazin über Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen informieren. Gott sei Dank, sagen wir PRler.

Während für 59 Prozent der volljährigen Verbraucher in Deutschland die Onlinemedien im Web 1.0 die meistgenutzte Quelle für solche Produktinfos sind, durchsuchen 22 Prozent hingegen traditionelle Medien wie Zeitungen und Fernsehen. Das zeigt die Auswertung einer repräsentativen Umfrage unter 2.000 Deutschen ab 18 Jahren für die Studie „Wege zum Verbraucher 2020“ von der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor in Kooperation mit dem Marktforscher Toluna und der dpa-Tochter news aktuell.

Welcher Kanal und welcher Stil im Einzelfall die richtige Wahl für eine erfolgreiche Kundenansprache ist, hängt also von der jeweiligen Zielgruppe ab. Interessant ist, dass die Macher der Studie versucht haben, (fast) alle Deutschen ab 18 Jahren in Konsumentengruppen einzuordnen, die sich in ihrem Informationsverhalten grundsätzlich voneinander abgrenzen. Heraus gekommen sechs Gruppen.

Sechs Arten von Verbrauchern 

Nr.1: Der zielstrebige Traditionalist

16 Prozent der erwachsenen Deutschen gehören dieser Gruppe an, darunter Männer und Frauen zu etwa gleichen Teilen. Zielstrebige Traditionalisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie klassische Medien anderen Medientypen vorziehen und in diesen aktiv gezielt nach Produktinformationen suchen. 63 Prozent der zielstrebigen Traditionalisten sind 50 Jahre oder älter, ein Drittel bereits in Rente oder Pension. Um ihr Interesse zu wecken, müssen Informationen vor allem seriös und frei von Wertungen aufbereitet sein.

Nr.2: Der aufgeschlossene Traditionalist

Auch aufgeschlossene Traditionalisten beziehen Informationen zu Produkten und Dienstleistungen überwiegend aus klassischen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und TV. Aber sie suchen nicht systematisch danach, sondern stoßen während ihres Medienkonsums eher zufällig darauf. Die aufgeschlossenen Traditionalisten sind im Schnitt fast fünf Jahre jünger als ihre zielstrebigen Gegenstücke, dennoch befindet sich auch in dieser Gruppe bereits jeder Dritte im Ruhestand. 52 Prozent sind mindestens 50 Jahre alt, mit 31 Prozent ist aber auch fast ein Drittel von ihnen noch unter 40. Männer überwiegen in dieser Gruppe geringfügig. Sechs Prozent der volljährigen Verbraucher entsprechen dem Typ aufgeschlossener Traditionalist. Sie sprechen überdurchschnittlich stark auf Fotos, eine persönliche Ansprache und eine lustig-unterhaltsame Darstellung an.

Nr.3: Der systematische Onliner

Die systematischen Onliner machen mit 27 Prozent den größten Anteil deutschen Konsumgesellschaft aus. Systematische Onliner suchen überwiegend in herkömmlichen Internet-Medien jenseits des Social Web gezielt nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Auch in dieser Gruppe sind mit 55 Prozent mehr als die Hälfte mindestens 50 Jahre alt und ein Drittel bereits im Ruhestand. Um das Interesse der systematischen Onliner zu finden, müssen Informationen nicht nur seriös und neutral aufbereitet sein, sondern auch tief ins Detail gehen.

Nr.4: Der effizienzorientierte Onliner

Die effizienzorientierten Onliner stellen mit 19 Prozent die zweitgrößte Gruppe der Konsumenten in Deutschland. Sie gleichen in ihrem Informationsverhalten weitgehend den systematischen Onlinern, werden dabei aber von zu vielen Details eher abgeschreckt. Sie bevorzugen stattdessen kompakte Zusammenfassungen. 37 Prozent der effizienzorientierten Onliner sind noch keine 40 Jahre alt. Dennoch hat auch in dieser Gruppe die Hälfte ihren fünfzigsten Geburtstag bereits hinter sich.

Nr. 5: Der aufgeschlossene Onliner

Die aufgeschlossenen Onliner bilden die jüngste Gruppe, die Produktinformationen überwiegend aus Medien im Web 1.0 beziehen. Mit 49 Prozent ist gut jeder Zweite von ihnen zwischen 18 und 39 Jahren alt; älter als 50 ist hingegen nur jeder Dritte. Insgesamt entsprechen 13 Prozent der volljährigen Verbraucher in Deutschland diesem Typus. Aufgeschlossene Onliner suchen in der Regel nicht aktiv nach Produktinformationen, sondern stoßen überwiegend beim Surfen im Web eher beiläufig darauf. Trotzdem sind aufgeschlossene Onliner nicht durch Effekthascherei zu begeistern, sondern legen starken Wert auf eine seriöse Informationsaufbereitung.

Nr.6: Der Netzwerker

Netzwerker sind die einzige Art von Verbrauchern, die Produktinformationen überwiegend per Social Media beziehen. Sie wenden sich vor allem Informationen zu, die visuell, unterhaltsam und emotional aufbereitet sind und sie persönlich ansprechen. Nur 14 Prozent der Netzwerker sind über 50, zwei Drittel hingegen noch nicht einmal 40 Jahre alt. Netzwerker bilden damit die jüngste Gruppe von Verbrauchern in Deutschland – gleichzeitig aber auch die kleinste. Lediglich vier Prozent der volljährigen Konsumenten in Deutschland entsprechen diesem Typus. Selbst bei den Jüngsten spielen Soziale Medien deswegen die kleinste Rolle, wenn es um Informationen zu Produkten und Dienstleistungen geht – selbst klassische Medien wie Zeitungen und Fernsehen erreichen doppelt so viele Verbraucher zwischen 18 und 29 Jahren.

Native Advertising – oder die charmante Form der Meinungsbildung

In der heutigen Zeit wittern wir alle andauernd und überall die Absicht, dass uns das Geld aus der Tasche gesaugt wird. Mal ehrlich? Wer hat zuletzt freundlich auf einen Werbeanruf reagiert? Und wer lässt sich schon gerne in der Fußgängerzone anquatschen und ein neues Produkt zeigen? Mal von Pop-ups und Bannern im Word Wide Web abgesehen…

Da wir alle mittlerweile entnervt reagieren, wenn eine Webseite mit zu vielen Pop-ups oder ähnlich aufdringlichen Werbemaßnahmen unseren Surf-Flow stört, haben sich die Marketer natürlich etwas anderes ausgedacht: Native Advertising.

Native Advertising (zu Deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“) ist eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, die durch das Anbieten von Inhalten so gestaltet ist, dass sie nur schwer von redaktionellen Artikeln zu unterscheiden ist und die Aufmerksamkeit der Nutzer durch Tarnung auf sich zieht. Wie zufällig taucht es zwischen den Zeilen auf und stimmt uns auf ein Produkt, eine Marke etc. ein.

Hierzu einige Beispiele:

Beispiel 1: bunte.de – Hier wird die Werbung geschickt zwischen die redaktionellen Beiträge gepackt.

 

Beispiel 2: sueddeutsche.de – Hier wird die Werbung zwischen die redaktionellen Beiträge im Wirtschaftsteil gepackt.

Beispiel 3: watson.ch – In dem Blogartikel wird ganz nebenbei die Werbung von IKEA für Tipp gegen Schlafstörungen eingeblendet.

Mit dem Native Advertising verwandt sind PR-Texte, sogenannte Advertorials. Dort wird die Werbung ebenfalls an das Umfeld – die redaktionellen Artikel einer Publikation – angepasst, um den Anschein zu erwecken, es handle sich um einen unabhängigen, redaktionellen Artikel.

WICHTIG: Wer genau hinschaut, erkennt, dass es sich bei all diesen Beiträgen und Advertorials um Werbung handelt, weil diese nach deutschem Recht eindeutig als solche gekennzeichnet werden müssen.  Gerne wird hier der Kodex des Deutschen Presserats zitiert, hier heißt es unter Ziffer 7.1: „Bezahlte Veröffentlichungen müssen so gestaltet sein, dass sie als Werbung für den Leser erkennbar sind. Die Abgrenzung vom redaktionellen Teil kann durch Kennzeichnung und/ oder Gestaltung erfolgen. Im Übrigen gelten die werberechtlichen Regelungen.“

Der Journalismus tobt…

… denn oft ist native Advertising so gekonnt in einem Text versteckt, dass dem Leser nicht mehr klar wird, ob es sich hierbei nun um echten, recherchierten Journalismus dreht oder eben nur Werbung ist. Eine Gefahr für den ehrlichen Journalisten, denn der echte Journalismus soll Informationen transportieren und aufklären. Werbung nur zum Kauf anregen.

Journalisten sehen außerdem mit großer Sorge die Käuflichkeit mancher Kollegen: Gerät eine Zeitung oder ähnliches in die Fänge einer großen Konzerns, der ausschließlich auf Profit aus ist, so muss dem Leser klar sein, dass es hier eben nicht mehr um den Informationstransport geht, sondern schlichtweg um gute (und vielleicht unterhaltsame) Werbung.

Vorlage für das XING-Titelbild zum Download

Seit mehr als einem Jahr hat XING das sogenannte Titelbild für zahlende Mitglieder ins Leben gerufen. Dieses Titelbild erscheint ganz oben im Kopfbereich des Profils, oberhalb und hinter dem Foto. Doch die Erstellung des Titelbildes hat so seine Tücken. Denn das Bild selbst erscheint unterschiedlich groß, je nachdem, ob man auf das Bild klickt oder nicht.

Das liegt daran, dass das Profil in der mobilen App identisch darstellt, dort jedoch das „Runterziehen“ als Geste zur Aktualisierung genutzt wird. Damit das Titelbild dann nicht zu kurz dargestellt wird, muss es halt insgesamt größer hochgeladen werden, als der eigentlich sichtbare Bereich sich darstellt. Warum ist das wichtig?

Du kannst innerhalb des Titelbildes gestalterisch austoben, z. B. mit Logo und Schriftzug, mit einer Botschaft oder mit Bildern. Doch nur ein kleiner Teil des  1280 x 624 px großen Titelbildes ist für Botschaften, Logo etc. nutzbar. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man mehrmals testen und anpassen muss, bis man die richtige Position erwischt hat.

Deshalb habe ich nun eine kleine Vorlage gebastelt, ähnlich der Vorlage für das Titelbild des YouTube Channels. Es handelt sich um eine Photoshop Datei mit mehreren Ebenen. Du kannst damit deine eigenen Bilder einfügen und durch Ein- und Ausblenden der Ebenen sehen, ob deine eigenen Bilder richtig positioniert sind.

Probier es aus, die Vorlage ist kostenlos. Die Nutzung geschieht auf eigene Gefahr und ohne Gewähr.
Ich würde mich nur über ein paar Kommentare freuen, inwieweit die Vorlage für dich nützlich ist.

 

 

Doppel- und mehrdeutige Wörter sind ein Problem im Internetzeitalter

Im Deutschen gibt es so viele Worte, die zweierlei Bedeutung haben. Unter uns Sprachwissenschaftlern gesprochen auch Äquivokation. Dir fällt gerade keines ein? Dann ein paar Beispiele: Bank, Ball, Hahn, Montage, modern… Und dann gibt es noch Worte wie malen vs. Mahlen und Fön vs. Föhn.

Sprachwissenschaftler unterteilen die Äquivokation in Polyseme bzw. Homonyme, Homographe und Homophone. Bei den Polyseme bzw. Homonyme sind die Aussprache und Schreibweise identisch, der Unterschied liegt in ihrer sprachlichen Herkunft: Polymere haben eine gemeinsame, sprachliche Wurzel, Homonyme oft eine unterschiedliche, sprachliche Herkunft.  Bei den Homographen gleicht sich nur die Schreibweise und bei Homophonen ist nur die Aussprache die gleiche.

Und im heutigen Internetzeitalter bringt genau dies uns immer wieder zum Stolpern. Hast du auch schon einmal nach Ketten gesucht, weil dein Fahrrad einen neue benötigt und bekamst Schmuck angeboten? Suchmaschinen können hier nicht unterscheiden und bieten einfach alles an – Resultat ist eine ellenlange Trefferliste.

Für Internetautoren heißt dies, dass sie sehr viel detaillierter schreiben müssen. Um bei dem Beispiel der Kette zu bleiben: Geht es hier wirklich um den Schmuck, dann helfen den Suchmaschinen Worte wie Collier, Halskette, Schmuck usw., dem Suchenden die richtigen Ergebnisse anzubieten. Will man die Kette für das Fahrrad an den Mann bringen, dann sollte man eher Fahrradkette, Zubehör Fahrrad oder Reparatur Fahrrad mit in seinen Text aufnehmen.

Hier helfen sogenannte Typologien, sprich Wege, wie man sein Produkt beschreiben muss, damit es sich mit den Worten finden lässt, nach denen gesucht wird.

Hier mal aufgeschlüsselt anhand unseres Beispiels mit der Kette:

  1. Vom Großen ins Kleine – die Stufenmechanik

Kette | Halskette | Colliers

  1. Mit Adjektiven und Adverbien

Festliche Halsketten und elegante Colliers

  1. Nach Art (Material, Größe, Herstellung)

Halsketten aus Gold, Silber und Platin

  1. Preis

Günstige Halsketten | Modeschmuck preiswert

  1. Qualität

Hochwertige Ketten

  1. Nach Anwendung

Halskette | Fußkettchen | Armkette | Armbänder

Noch besser gelingt es über die Semantik – Suchmaschinen ziehen nämlich einfach alles um das Suchwort herum in Betracht. Aber nicht nur Suchmaschinen, auch im Gespräch kann der ein oder andere Satz – ohne eine Erklärung – für Verwirrung sorgen. Beispielsweise der Satz „Pferd schlägt Bauer“. Armer Bauer denkst du jetzt… Aber was gemeint ist, ist das Schachspiel: Hier schlägt das Pferd den Bauern. Also hilft allein das Wort „Schachspiel“, um nicht gleich an einen Unfall zu denken.

In der „Offline-Welt“ wird die Doppeldeutigkeit eines Wortes durch den Kontext geklärt. Die „Online-Welt“ benötigt den Kontext, um dem Suchenden passende Ergebnisse zu liefern. Etwas hilft den Suchenden unter uns: Je häufiger wir nach etwas suchen, desto mehr ‚lernen‘ die Suchmaschinen heutzutage. Bist du also seit 2 Monaten auf der Suche nach einem Auto und gibst den Begriff „Golf“ ein, wirst du wohl kaum einen weißen, kleinen Ball zu Gesicht bekommen. Ein Trost?

Bild: Skitterphoto  / Pexels / CC0 License