Unternehmer, Handwerker und Freiberufler sollen in der Krise (digital) kommunizieren

Dieses Interview mit unserem Inhaber Frank Bärmann ist im Original im Monatsmagazin Drei Länder Kurier, Ausgabe April 2020 erschienen. 

Durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden in den vergangenen Wochen etliche kleine und große Unternehmen geschlossen. Industrie, Handwerk, Dienstleister, Gastronomen und viele weitere Branchen verlieren Aufträge und Kunden im großen Umfang. Die wirtschaftliche Lage ist für viele dramatisch. Jetzt heißt es, den Kopf nicht in den Sand stecken, die Ärmel hochkrempeln und eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entwickeln. Vor allem aber heißt es: kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren.

Wir sprachen diesem Zusammenhang mit Frank Bärmann, Kommunikationsexperte und Inhaber der Heinsberger PR- und Social-Media-Agentur conpublica.

DLK: Herr Bärmann, was raten Sie als erfahrener Kommunikationsexperte den vielen kleinen und mittleren Unternehmen in dieser schweren Zeit?

FB: Nun, es ist ein alter Hut, dass Unternehmen in der Krise viel Marketing betreiben sollten – auch wenn eigentlich das Geld knapp ist. Die aktuelle Corona-Krise trifft die allermeisten wirtschaftlich hart. Man erkennt aber, dass sehr viele Unternehmer ein hohes Maß an Kreativität entwickeln und schnell neue Möglichkeiten für eine Fortführung ihres Geschäfts finden – zumindest in Teilen.

Das wichtigste ist hierbei, jetzt mit Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten zu kommunizieren. Denn, auch wenn viele von uns sich momentan im Krisenmodus befinden, so sind wir doch alle davon überzeugt, dass in einigen Monaten die Kontakte zu bestehenden Kunden und Geschäftspartnern wichtiger sein werden denn je. Das Internet bietet hier eine Vielzahl von Möglichkeiten und Kanälen.

DLK: Stichwort Kommunizieren. Was sollte man denn kommunizieren?

FB: Das fängt damit an, dass man den Kunden die jetzt aktuellen Kommunikationskanäle mitteilt, über die man erreichbar ist: Das beginnt bei Telefonnummern und E-Mail Adressen und geht bis zum WhatsApp-Kanal oder Skype-Profil. Die Möglichkeiten sind hier mannigfaltig.

Ich selbst erhalte seit Tagen von allen möglichen Geschäftspartnern und Lieferanten E-Mails, lese bei Facebook, wie und wann man die Firmen kontaktieren kann…

Das Nächste, das zumindest bei uns und unseren Kunden gut gewirkt hat, sind Solidaritätsbekundungen. Wir hier im Kreis Heinsberg haben besonders unter der Corona-Krise zu leiden, das ist hinlänglich bekannt. Das Hashtag #hsbestrong ist zum Kennzeichen für die Solidarität bei uns geworden. Aufrufe bei Facebook und Co. im Stil von „Wir schaffen das gemeinsam“ und “Hauptsache, Ihr bleibt gesund“ haben aktuell etliche Klicks und Likes erhalten.

Wir sind für euch da.

Doch es sollte nicht so banal bleiben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Kunden online zu binden. Durch die Kontaktverbote und die dringenden Appelle, zuhause zu bleiben, verbringen die Menschen viele mehr Zeit im Internet als sonst. Jetzt können die Unternehmen – egal aus welcher Branche – die Menschen mit Tipps, Ratschlägen und Infotainment beschäftigen.

Auch Newsletter mit aktuellen Ideen, Aktionen und Inspirationen sind jetzt perfekt geeignet.

DLK: Können Sie uns hier Beispiele nennen?

FB: Nehmen Sie z. B. den Friseur, der seinen Betrieb schließen musste. Jetzt kann er seine Kundinnen und Kunden bei Instagram oder Facebook mit aktuellen Frisur-Beispielen inspirieren…und sie nach Wiedereröffnung in den Laden locken. Das Gleiche geht natürlich mit Badezimmern, Küchen, Bodenbelägen, Kosmetik usw.

Die Gastronomiebetriebe, die jetzt außer Hause Lieferung anbieten, können neben der normalen Speisekarte auf der Webseite bei Facebook Tagesmenüs veröffentlichen…oder die Menschen auffordern, eigene Rezepte zu posten.

 

Was viele nicht wissen: Facebook bietet einen eigenen Shop an, allerdings ohne Kauf-Funktion. Man kann dort Produkte präsentieren, sogar in Größen- und Farbvariationen. Der Kauf wird dann per telefonische Bestellung abgewickelt.

Ich las von einem Inhaber einer Boutique, der seine Frühjahrskollektion in einer internen Modenschau hinter verschlossenen Türen durchgeführt hat und diese per Videoaufzeichnung bei Facebook und YouTube veröffentlicht hat. Das geht theoretisch sogar live.

DLK: Was halten Sie von Video als Kommunikationsmedium?

FB: Video ist natürlich immer gut. Ich würde aber einen Schritt weiter gehen und Live-Streaming probieren, so wie es unser Landrat Stephan Pusch jeden Tag macht. Eine Story oder ein Thema überlegen, einfach vor die Kamera setzen, live gehen bei Facebook und mit den Leuten reden. Nur Mut.

DLK: Stichwort Facebook & Co. Welchen Kanal würden Sie den Unternehmen empfehlen?

Das kommt natürlich auf die Zielgruppe an. Die sehr jungen Kunden und Kundinnen findet man eher bei Instagram, der Rest ist bei Facebook. Pinterest ist immer gut, wenn es um Kreativität und Inspirationen geht, also z. B. um Kosmetik, Frisuren, Handarbeit, Gestaltung. Und YouTube ist die erste Wahl, wenn es um Bewegtbilder, also Videos geht.

Ich möchte betonen, dass man jetzt nicht blind losrennen und einen neuen Kanal starten sollte. Wer bisher nur Facebook nutzt, sollte dort bleiben. Wer aber bereits mit Instagram oder Pinterest arbeitet, kann dies weiter tun.

DLK: Es gibt Stimmen, die meinen, dass Marketing in solchen Krisenzeiten verpönt ist, weil man schnell den Eindruck gewinnen könnte, man wolle aus dem Leid anderer Profit schlagen. Lieber will man ganz still sein, um keinen Ärger zu bekommen. Stimmt das?

FB: Nun, erst einmal ist es nichts Unmoralisches, in der jetzigen Situation für das eigene Unternehmen und die Produkte und Dienstleistungen zu werben…da die Menschen aktuell aber sehr sensibel und angespannt sind, kann ein falsches Wort oder Bild gleich zur Explosion im Netz führen. Es gilt also, genau abzuwägen, was man wo veröffentlicht. Solange man aber niemanden angreift, bewusst auf Kosten anderer wirbt und die Leute „verarschen“ will, besteht in meinen Augen keine Gefahr. Meine Ausführungen oben zielen darauf ab, Kunden zu informieren, zu unterhalten, ihnen als Ratgeber zur Seite zu stehen. Das ist doch ok, oder?

 

Hinweis

Hilfsaktion Heinsberg helfen Heinsberger

Frank Bärmann hilft mit seiner Agentur den Unternehmen im Kreis Heinsberg bei der Kommunikation via Facebook. Wer sich bei der Agentur über die E-Mail Adresse hsgehtonline@conpublica.de meldet, bekommt kostenlos Tipps und Hilfestellungen an die Hand, um z. B. Produkte oder Service online zu veröffentlichen.

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Wie man einen guten Ratgeber schreibt

Ratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber längst nicht alle sind wirklich hilfreich, gut strukturiert oder enthalten relevante Infos. In Zeiten einer Krise, die Kommunikation auf digitale Kanäle schrumpfen lässt, können Ratgeber ein wunderbares Instrument sein, Kunden zu binden oder deine Bekanntheit zu steigern und so drohenden Einbußen wenigstens ein bisschen entgegenzuwirken. Aber wie schreibt man einen guten Ratgeber-Text? Was muss er enthalten? Wie sollte er aufgebaut sein und wo kann ich ihn veröffentlichen? Hier ein paar Tipps.

Beliebte Sparte

Ratgeber gehören zu den am meisten gelesenen Social Media Inhalten und sind auch im Buchhandel ganz vorne. Bietet dein Ratgeber dem Leser tatsächlich einen Mehrwert, wird dein Beitrag geteilt und macht so ganz schnell die Runde.

Expertenwissen ist gefragt

Am Erfolg zeigt sich meist auch, ob dein Ratgeber wirklich etwas taugt. Damit sind wir auch schon bei Punkt 1 der wichtigsten Regeln für deinen Ratgeber: Du musst wirklich etwas von der Sache verstehen. Nur wenn du wirklich ein Experte bist – und als solcher auch sichtbar ausgewiesen – kannst du sinnvoll beraten. Wenn du das Problem deines Lesers selbst erfolgreich gelöst hast, kannst du deine Erfahrung weitergeben. Dann wird deine Lösung auch beim User funktionieren und das wird er begeistert weitergeben. Ob es sich dabei um Praxistipps, ein umfangreiches Tutorial oder auch nur Vergleiche oder Bewertungen handelt, ist erst mal unwichtig. Hilfreich muss es sein!

Klare Überschriften

Die zweite wichtige Regel betrifft den Aufbau deines Ratgebers. Das Thema muss in der Überschrift klar erkennbar sein. Auch in den Subheadlines und Kapiteln sollte sofort erkennbar sein, um was es geht. Eine kurze Beschreibung des Nutzens in der Einleitung macht ebenso Sinn. So springen User nicht gleich ab und lesen weiter, weil sie den Nutzen sofort erkennen.

Die Sprache muss zum Leser passen

Textlich sollte man den goldenen Mittelweg finden. Die Sprache darf nicht zu einfach sein, dann fühlt sich der Leser unterfordert oder schlimmer gekränkt. Verwendet man hingegen, in der Absicht kompetent zu wirken, zu viele Fremdwörter oder Fachtermini, dann schaltet der User vielleicht ab, weil das Lesen keinen Spaß macht. Wenn man seine Zielgruppe kennt, sollte man das Sprachniveau dementsprechend anpassen.

Praktisch bleiben

Schreibt man über die Lösung eines Problems, macht es Sinn, Beispiele aus der Praxis anzufügen. Damit unterstreicht man seine Kenntnis und zeigt, dass man wirklich Erfahrung hat.

Keine Werbung

Was bei einem Ratgeber nichts verloren hat, sind Werbung oder Überzeugungsversuche. Hat der Leser das Gefühl, jemand will ihm etwas verkaufen, nimmt er den Ratgeber nicht ernst.

Gut strukturieren

Auch der Aufbau sollte gut strukturiert und dem Leser vertraut sein. Headline, eine Checkliste und Tipp-Boxen sind Elemente, die allgemein bekannt sind und einen erwünschten, seriösen Wiedererkennungswert darstellen.

Tipp 1

Mach dich ein bisschen mit den Regeln der Suchmaschinenoptimierung vertraut. Dein Ratgeber kann supertoll sein – das bringt dir nichts, wenn niemand ihn findet. 😊

Tipp 2

Je populärer dein Thema ist, desto größer sind die Chancen auf Erfolg. Aber auch Nischenthemen können erfolgreich sein, wenn es ansonsten keine Ratgeber dazu gibt. Ist dein Thema allerdings zu ungewöhnlich, erwarte nicht, dass sich plötzlich Millionen Menschen dafür interessieren.

 

 

Sprich die Sprache der Zielgruppe – oder warum der Köder dem Fisch schmecken muss und nicht dem Angler

Seien wir mal ehrlich – wir haben alle schon mal ein Geschenk verschenkt, das eigentlich uns selbst gut gefallen hätte und nicht dem Beschenkten. Denn in dieser Situation ist es so, wie so oft im Leben. Wir schließen von uns auf andere. Wirklich gut kommen dann aber doch eher die Geschenke an, bei denen man sich Gedanken über die Person gemacht hat und das Geschenk auf ihre Bedürfnisse und Wünsche zuschneidet.

Genauso läuft es auch beim Texten. Gute Texte sind für den jeweiligen Leser geschrieben und nicht als Selbstbeweihräucherung mit möglichst vielen kompetent wirkenden Fachbegriffen. In der heutigen Medienlandschaft gibt es neben dem Textniveau allerdings noch einen entscheidenden weiteren Faktor: die Sprache des Mediums selbst. Was genau dabei zu beachten ist und welche Regeln schon von jeher gelten, versuchen wir für euch zusammen zu fassen.

Für wen schreibe ich eigentlich?

Bei kreativen Berufen hat der liebe Gott vor die Tat immer erst das Denken gesetzt. So auch beim Texten. Wichtig ist vor allem, sich im Klaren darüber zu sein, wer deine Zielgruppe ist und was sie will. Schreibe ich einen Blog für Hobbygärtner, kann ich das Thema Pflanzen in meinem Text ganz anders angehen als beim Whitepaper eines Pflanzenschutzmittel-Herstellers für seine B2B-Kunden. Wer sind also meine Leser/Kunden und was interessiert sie wirklich? Wenn du die Antwort darauf kennst, bist du ein großes Stück weiter. Dann kannst du die entsprechenden Themen auswählen und zielbezogen schreiben. Ein kleiner Tipp: Eine Tafel mit Kennzahlen und Stichpunkten zu deinen Kunden hilft manchmal wirklich weiter. Oft ergeben sich dann Zusammenhänge, die du ohne Schaubild gar nicht bemerkt hättest.

Ein Text ist immer eine Botschaft

Ob dein Text im Gedächtnis bleibt, hängt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen außerdem noch von drei Faktoren ab:

  1. Der Text muss emotional sein. Das bedeutet nicht, dass du deine Leser zu Tränen rühren musst. Aber deine Sprache sollte unmittelbar bildhafte Vorstellungen beim Leser wecken.
  2. Dein Text sollte für den Leser relevant sein, also einen Mehrwert bieten. Infos, die ihn interessieren und ihm einen Grund bieten, weiterzulesen.
  3. Kurze Sätze, knackiger Text. Schreibe prägnant und klar. Selbst für hochkomplexe Texte in Fachmagazinen gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Wo wird mein Text gelesen?

Nicht zuletzt sollte man sich fragen, welcher Sprachstil dort gepflegt wird, wo mein Text landen wird. Schreibe ich für Facebook und Co, sind die Sätze kurz und locker, der Leser wird geduzt und alles wird vielleicht sogar durch Emojis ergänzt. Soll mein Text in einer Fachzeitschrift erscheinen, muss er sachlich sein, viele Infos beinhalten, es dürfen Fachtermini verwendet werden und die Sätze können auch mal etwas länger sein. Am besten schaut man sich vorher beim gewählten Medium um. Dann bekommt man meist schon ein sehr gutes Gefühl dafür, wie Stil, Wording, Klangfarben usw. sind.

Denn wie sagte Kurt Tucholsky schon so schön: „Wer auf andere wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.“ In diesem Sinne: fröhliches Texten 😊

Agenda Surfing in der PR – Reite auf der Welle der Trendthemen

In der Pressearbeit und im Content Marketing ist es manchmal ganz schön schwierig, mit den eigenen Themen Gehör zu finden bei den Medien und in der Öffentlichkeit. Niemand interessiert sich für deine Meinung, deine Dienste oder dein Unternehmen. Einfach ist es immer dann, wenn man eine echte News bieten kann, eine echte Innovation oder einen Großauftrag. Ansonsten bleibt dir nur die Möglichkeit, auf öffentlich diskutierte Themen (z. B. Klimaschutz) oder Themen mit hoher Aufmerksamkeit (z. B. Sportereignisse) aufzuspringen und deinen Beitrag als Experte zu leisten. Man nennt sowas Agenda Surfing.

Der Begriff Agenda Surfing stammt ursprünglich aus der Politik- und Medienwissenschaft. Er wird abgeleitet vom Begriff des Agenda Settings.

Agenda Surfing bedeutet, eine bereits bestehende, von anderer Seite gesetzte Agenda, für sich selbst zu nutzen. Die Idee ist, dass man die Aufmerksamkeit eines aktuell relevanten Themas für sich nutzen kann. Wenn die Menschen sowieso schon auf ein bestimmtes Thema eingestellt sind, ist es leichter, hier ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Wir haben Agenda Surfing in den verschiedensten Ausprägungen bereits häufiger in der PR-Arbeit genutzt.

Beispiel 1: Klimaschutz und Verkehr

Es gibt im Moment wohl kein Thema, das mehr gehypt wird wie der Klimaschutz. Vor allem die Dieselthematik hängt hier unweigerlich dran. Wir haben das Thema KIimaschutz, Staus und Umweltverschmutzung mit dem Thema Coworking verknüpft. Wenn weniger Autos im Stau stehen, wird die Umwelt weniger belastet. Ein Weg, die Leute von der Autobahn zu bekommen, ist, sie in nahe am Wohnort gelegenen Coworking-Spaces arbeiten zu lassen. Hierzu haben wir einen Blogbeitrag verfasst.

Beispiel 2: EuGH Urteil zum Thema Arbeitszeiterfassung

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Arbeitgeber/Innen die Arbeitszeit ihrer Angestellten lückenlos erfassen müssen. Das Urteil verpflichtet die nationalen Gesetzgeber in der EU nun, die Einhaltung der Arbeitszeit sicherzustellen, indem sie aufgezeichnet wird.

Eine Kundin von uns ist seit Jahren starke Verfechterin des Homeoffice-Konzepts. Hier stellte sich nach dem Urteil sofort die Frage, ob das EuGH-Urteil auch Auswirkungen auf Homeoffice-Arbeitsplätze hat, weil dort die systematische Zeiterfassung problematisch werden könnte. Flux sind wir auf die Agenda aufgesprungen und haben für die Fachpresse ein Experten-Statement veröffentlicht.

Im Übrigen passt das gleiche Thema auch zum Coworking-Thema.

Beispiel 3: Die „WannaCry“-Attacke auf britische Krankenhäuser

Im Mai 2017 befiel die Schadsoftware „WannaCry“ viele britische Krankenhäuser und legte deren komplette IT lahm. Diese Meldung nutzen wir für einen unserer Kunden für ein Statement. Dessen Software sorgt als Cloud-Version unabhängig von der Krankenhaus IT für die zuverlässige Alarmierung und Mobilisierung von Ärzten und Krankenhauspersonal im Notfall.

Wie findet man nun die Trendthemen?

Nun, zu allererst sollte man als Verantwortlicher für Presse- und PR stets die Augen und Ohren offen halten, die Medien und die Internet-News verfolgen. Hier ergeben sich immer wieder aktuelle Themen.

Natürlich sind gewisse Top-Themen schon lange bekannt, z.B. Wahlen, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele usw. Hiermit kannst du langfristig planen. Auch die großen Diskussionen etwa über Gleichheit, Sicherheit und Freiheit sind in gewissem Maße planbar.

Dann solltest du die zur Verfügung stehenden Tools wie Google Trends regelmäßig im Blick haben.

Tipp: Die Google Trends kannst du dir tagesaktuell als RSS-Feed in dein Outlook oder auf dein Smartphone liefern lassen.

Auch die Google Alerts liefern dir in der Kategorie News zu bestimmten Suchworten automatisch die neuesten Nachrichten.

Und auch der Trending-Hashtag bei Twitter gibt dir einen Anhaltspunkt für eine Trending-Topic.

Zu guter Letzt kannst du dir wichtige Newsletter der großen Zeitungen oder Newsportale abonnieren.

Vorsicht: Finger weg von allzu kontroversen oder genuin negativen Ereignissen und Diskussionen: Tragödien eignen sich niemals, um Profit daraus zu schlagen und auch wenn Sie sich innerhalb einer stark polarisierten politischen Diskussion positionieren, müssen Sie Gegenwind einkalkulieren.

Fazit

Wenn du gerade kein eigenes Thema hast, dass die nötige Relevanz für eine Berichterstattung in der Presse besitzt, kannst du mit Agenda Surfing auf andere Themen aufspringen und dich auf dieser Welle in die Köpfe bzw. in die Rechner der Journalisten transportieren lassen.

Agenda Surfing ist aufwendig und bedarf eines Gespürs für die richtigen Themen sowie einer gehörigen Portion Einfallsreichtum.

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Die Macht der Bilder in Onlinemarketing und PR

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ – Diesen Spruch hat wohl fast jeder schon mal gehört oder gelesen. Was der Satz eigentlich meint: Der Mensch ist von Natur aus sehr stark auf den Sehsinn fixiert. Unser Gehirn verarbeitet ein Bild z. B. einer Tomate 60.000-mal schneller als das das Wort „Tomate“. Deshalb hinterlässt ein Bild meist einen stärkeren Eindruck auf den Betrachter als ein Text.

Und es geht noch tiefer: Unser Unterbewusstsein reagiert, bevor die Bilder mit ihrem Inhalt und in ihrem gesamten Aufbau bewusst wahrgenommen werden. Bilder werden intuitiv verstanden, sobald der Blick darauf fällt.

Wir erleben das jeden Tag in unserem Alltag: Alles wird in irgendeiner Art und Weise visuell vermittelt, vom Schulstoff (Stichwort Bücher, Hefte, Tafelbilder) über die Verkehrsregeln (Ampeln und Schilder) bis hin zu Werbung.
Mittlerweile gibt es rund um die bildhafte Kommunikation eine ganze Branche, die Bilder zum Geschichten erzählen einsetzt. Denn Bilder erzählen immer eine Geschichte, wir nennen das Kopfkino. Geschichten erzählen mit Bildern nennt man daher auch visuelles Storytelling.

Text vs. Bild

Jeder von uns surft, zappt und slided tagtäglich durch eine Flut von Internetseiten und Informationen. Die durchschnittliche Verweildauer des Blicks beim zufälligen Surfen im Internet liegt weit unter 3 Sekunden. Wenn jetzt das 0,1 Sekunden braucht, um anzukommen und 5 Bilder innerhalb einer Sekunde grob in Zusammenhang gesetzt werden können, hat der dazugehörende Text keine Chance.

Psychologische Faktoren

Text ist sprachbasiert. Sämtliche kulturelle Implikationen von positiv oder negativ bewerteten Wörtern, langen oder kurzen Sätzen, einfacher oder gehobener Sprache werden über Text transportiert. Texte sind immer zielgruppengerecht abgefasst, bedienen das entsprechende Vokabular. Sie können dementsprechend natürlich auch sehr genau adressiert werden und eine hohe Wirkung entfalten. Trotzdem sind sie eingeschränkt. Ein gut gewähltes Bild wirkt auf jeden. Es gibt kaum einen Menschen, der ein kuscheliges weißes Kaninchen nicht niedlich finden würde, die meisten Menschen reagieren sehr positiv und stark auf die berühmten Katzenvideos im Internet. Aber auf Katzentexte? Eher nicht. Bilder sprechen eine universelle Sprache, die über sämtliche kulturelle Grenzen, Sprachbarrieren und in alle Altersgruppen wirkt. Sie sprechen sofort Emotionen an und werden erinnert. Deshalb sind Bilder als Kommunikationsmittel im Online Marketing so wichtig.

Hier sind drei Beispiele: An was denkst du bei diesem Bild?

Man denkt sofort an gesundem Essen.

Und hier?

Erfrischung? Es dauert Millisekunden, bis wir die richtige Assoziation zu einem Bild erstellen. Der Text dazu benötigt immer länger.

Tipps für Bilder

Generell sollten die Bilder für Online Marketing geschickt gewählt werden. Positive Bilder haben eher helle, fröhliche Farben (Gegenbeispiele gibt es natürlich auch), bestechen durch eine starke Aussage, gegebenenfalls etwas Humor oder Ironie. Die Komposition sollte so ausgewogen sein, dass der Bild des Betrachters in irgendeiner Art und Weise durch das Bild geleitet wird, das Bild aber auch für jeden einzelnen Augenblick genug spannende Informationen bereit hält. Die Komposition sollte unten schwerer wirken als oben (es gibt Ausnahmen), nicht exakt symmetrisch aufgebaut sein (weil das langweilig wirkt) und so weiter. Es gibt unzählige Tipps und Tricks, wie ein „gutes Bild“ gestaltet sein sollte, und es gibt wenigstens ebenso viele Gegenbeispiele.

Daraus folgt: Bilder müssen eine Geschichte erzählen, die zum Produkt passt. Wer Chili-Würstchen bewirbt, tut das mit negativ belegten Wörtern wie „scharf“, „Hölle“, „Teufel“, „Schweiß“, „Tränen“ und dergleichen. Die Farben in einer entsprechenden bildgetragenen Werbekampagne wären also Rot, Schwarz, dunkles Grau, grelles Orange und viel Nebel und Rauch. Vermutlich würden Feuer, Teufelsfratzen und schmerzverzerrte Gesichter eine wichtige Rolle spielen. Kopfkino an? Perfekt.

Könnte man die genannten Farben, Symbole und Bildelemente auf eine Bildwerbung für Massageöle übertragen? Wohl kaum, hier wird es um helle Farben, luftige Räume, entspannte Gesichter, Relax-Steine gehen.

Bilder im Online-Marketing: visuelles Storytelling

So, wie der Text grundsätzlich zielgruppengerecht formuliert sein muss, müssen auch Bilder auf Produkt oder Dienstleistung sowie die Zielgruppe abgestimmt sein. Sie müssen passend gewählt werden. Im Mittelpunkt des Storytellings stehen nicht Dienstleistung oder Produkt, die beworben und bewertet werden. Es geht vielmehr darum, eine Geschichte zu erzählen und Emotionen zu wecken, so dass der Verweis auf den zu bewerbenden Artikel völlig wertneutral erfolgen kann. Die positive Verbindung kommt zustande, weil sich Bild und darin enthaltene Geschichte im Gedächtnis festsetzen und mit dem Produkt verbunden werden. In positivem Sinn, selbstverständlich.

Bilder in der Pressearbeit

Weil auch Journalisten wissen, dass man mit Bilder die Leser einfängt, bindet, fasziniert und dann zum Lesen des Artikels animiert, verwenden Sie in allen Medien (Online und PRINT) gerne Bilder. Nun ist es sehr mühselig, ein Bild zu einem gelieferten Text zu suchen. Das kostet den Redakteur Zeit, die er nicht hat. Das wiederum heißt: Liefere zu einem Pressetext IMMER mindestens ein passendes, aussagekräftiges und vor allem ansprechendes Bild. Und druckfähig muss es sein, wen es für die Printmedien gedacht ist. Der Redakteur dankt es dir, die Veröffentlichungschance erhöht sich deutlich. Wir nennen sowas visuelle PR.

Alle Bilder pixabay.com
Chilli: maxknoxvill
Gemüse: Anelka
Steine: TBIT
Erfrischung: RyanMcGuire

Duden Korrektor und Duden Mentor – kleine Helferlein für Autoren

Jeder, der viel schreiben muss, kennt das Problem: Ungewollte Rechtschreibfehler schleichen sich in den Text und manchmal steht selbst der beste Deutsch-Experte bei einem Grenzfall auf dem Schlauch. Hier helfen sog. Rechtschreibprüfungen. Die üblichen Textverarbeitungsprogramme (z. B. Word und Open Office) bieten zwar eine Grundabsicherung, sind aber in vielen Fällen einfach überfordert. Als Autor und Texter verlasse ich mich nicht auf die Rechtschreibeprüfungen von Microsoft, Apple und Co., sondern bin auf die Suche nach einer guten Lösung gegangen.

Als beste Lösung habe ich den Duden Korrektor für Microsoft Office identifiziert. Der Duden Korrektor wurde viele Jahre vom Duden-Verlag herausgegeben und von vielen Nutzern aufgrund seiner Flexibilität und Erkennungsgenauigkeit geschätzt. Nachdem der Verlag die Software im Jahr 2013 im Rahmen aufgrund einer Straffung des Verlagsprogramms aufgegeben hatte, hat die Firma EPC die Software übernommen. EPC wurde von ehemaligen Mitarbeitern der Duden-Sprachtechnologie gegründet, die den Duden Korrektor mit Lizenz des Bibliografischen Instituts weiterentwickeln. Dabei entsprechen die sprachlichen Inhalte des Programms weiterhin den Dudenwerken und werden von der Dudenredaktion erstellt und gepflegt. Die technische Umsetzung, die Wartung und den Vertrieb übernimmt EPC. Vor Kurzem ist nun die Version 13 erschienen, die ich auch aktuell nutze.

Der Duden Korrektor integriert sich als Add-On in Microsoft Word und Outlook und korrigiert auf Klick dort neben der Rechtschreibung auch Grammatik, Zeichensetzung und Stil. Dabei findet die Korrektur vom neuen Korrektor mehr Fehler als jede andere Korrekturlösung. Das große Update auf Version bringt viele Neuerungen mit: So zeigt die Füllwortanalyse, wie du deinen Texten mehr Ausdruck verleihst, indem du vielleicht doch noch ein bisschen klarer formulierst. Außerdem erleichtert es die automatische Erkennung von Eigennamen dir, dein Benutzerwörterbuch zu pflegen und so besser zu korrigieren.

Der Duden Korrektor für Office als Add-On in Word und Outlook

Leider hat diese hochwertige Korrektursoftware ihren Preis. Die Zeitlich unbegrenzte Lizenz kostet einmalig 79 € zzgl. MwSt. eine ein monatige Testphase ist kostenlos. Ich finde aber, dass eine solche Investition für einen beruflichen Autor und Texter sinnvoll angelegtes Geld ist.

Mehr Infos und Details zum Duden Korrektor 13 findest du auf der Webseite der Firma EPC Consulting unter https://www.epc.de/unsere-loesungen/duden-korrektor-13-fuer-microsoft-office.

Bewertung

Nach zwischenzeitlichen Stabilitätsproblemen läuft die neuste Version wieder stabil und zuverlässig, auch wenn Outlook durch das Laden des Add-Ons ein weniger länger braucht zum Starten als sonst.

Die Software ist ihr Geld wert und die Korrekturen sind tatsächlich hilfreich und hochwertig. Die Rechtschreibprüfung erfolgt nach den aktuellen Rechtschreibregeln und umfasst den neuesten Stand des Duden-Wortschatzes. Der Duden Korrektor für Microsoft Office verfügt auch über das Vokabular aus der 11. aktualisierten Auflage von „Duden – Das Fremdwörterbuch“ mit über 1.000 Neuaufnahmen und kommt mit neuen Begriffen wie z. B. „tracken“, „Desinvestment“ und „cinephil“ problemlos zurecht.

Die Alternative: Textprüfung „Duden Mentor”

Offenbar hat es sich der Duden-Verlag aber anders überlegt und als Alternative (oder Ergänzung) zum Duden Korrektor für Microsoft Office unter https://mentor.duden.de/ eine Online-Textprüfung mit Namen „Duden Mentor” gestartet.

Im Gegensatz zum “Duden Korrektor” handelt es sich um eine ausschließlich online verfügbare Lösung, die in einer kostenfreien und einer kostenpflichtigen Variante angeboten werden soll.

Auch der Duden-Mentor verbessert Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Stil. Er weist auf unnötig lange Sätze und Füllwörter hin. Er findet außerdem Wortdopplungen und schlägt stattdessen passende Synonyme vor. Natürlich prüft das Tool die Texte in bewährter Duden-Qualität auch auf Rechtschreibung und Grammatik.

Der Duden Mentor als Online-Lösung

Vier Pakete zur Auswahl

Duden bietet im Moment vier Modelle des Duden Mentors an:

  1. Die anonyme Version (also ohne Anmeldung, Konto und persönlichen Daten) ist kostenlos, die Länge der Texte ist auf 800 Zeichen beschränkt.
  2. Das Paket „Basis“ benötigt zwar ein Benutzerkonto, ist aber ebenfalls kostenlos. Hier ist die Zeichenbegrenzung auf 1.500 Zeichen erweitert.In beiden Versionen wird zudem Werbung eingeblendet.
  3. Das Paket „Plus“ ist dagegen werbefrei, ebenfalls auf 1.500 Zeichen pro Text begrenzt, wird jährlich abgeschlossen und kostet im Jahresabo 1,99 € pro Monat, inkl. MwSt. (jährliche Zahlweise).
  4. Zuletzt gibt es das sog. „Premium“-Paket für Profis. Dieses bietet eine Rechtschreibprüfung für Texte bis zu 40 000 Zeichen, Synonym-Vorschläge, Tipps zum Schreibstil, ein unbegrenztes persönliches Wörterbuch und natürlich Werbefreiheit. Das Premium-Paket kostet monatlich 14,95  € inkl. MwSt. (monatliche Zahlweise).

Bewertung und Fazit

Die Online-Rechtschreibprüfung ist natürlich in einer Hinsicht smart. Man muss keine Software installieren. Allerdings ist für Texter und Autoren wie mich die Begrenzung auf 1.500 Zeichen im kostenlosen Modell nicht zu gebrauchen. Ich müsste schon die Premium-Version mieten, die immerhin 14,95 € im Monat kostet. Die Leistungen scheinen dieselben zu sein wie beim Duden-Korrektor.

Beim Test wurden nahezu die gleichen Fehler entdeckt. Die Textvorschläge konnte ich leider nicht nutzen, da ich nur die Basis-Version habe.

Ich muss allerdings zugeben, dass mir als Dauernutzer die Variante, die direkt in Word und Outlook integriert ist, einfacher erscheint. Ein Klick und die Sprach-Korrektur startet in meinem Text. Zudem habe ich keine Zeichenbegrenzung beim Duden Korrektor. Der Preis von 79 € für die lebenslange Lizenz ist nach 6 Monaten bereits bezahlt. Beim Duden Korrektor besteht wie bei allen Software-Lizenzen allerdings die Gefahr, dass mit neuen großen Update-Sprüngen erneut Lizenzgebühren fällig werden (wie von 12 auf 13 geschehen). EPC verlangt allerdings ab 1 € Gebühr, je nachdem, wann man die vorherige Lizenz erworben hat. Das ist sehr fair.

Für Texter, die nur gelegentlich eine Rechtschreibprüfung benötigen oder nur kurze Texte prüfen wollen, ist der Duden Mentor in der Online-Version perfekt. Hier muss man auch kein Geld für die Werbefreiheit ausgeben.

Der miserable Ruf der PR-Branche und wie Unternehmenswerte helfen können

Was für ein Zufall – gerade erst wollte ich meiner Webseite eine Ergänzung um unsere Unternehmenswerte („core values“) – Fairness – Ehrlichkeit – Diskretion – Zuverlässigkeit (FEDZ) – gönnen, da bekomme ich eine britische Studie von Ginger Research auf den PC, die über den miserablen Ruf der PR-Branche berichtet. Demnach seien 92 Prozent der Studienteilnehmer der Meinung, die Hauptaufgabe von Public Relations sei es, „die Öffentlichkeit zu täuschen“. Ebenfalls 92 Prozent betrug der Anteil derjenigen, die meinten, PR-Spezialisten beugen zumindest gelegentlich die Wahrheit. Ein Fünftel war überzeugt, Public Relations produziere generell „Fake News“.

62 Prozent der Befragten gaben an, nicht zu wissen, was Public Relations eigentlich sei. Weitere 27 Prozent der Umfrageteilnehmer gingen davon aus, es gäbe keinen Unterschied zwischen PR und Marketing.

Oh je.

Kommen wir zurück zu unseren Unternehmenswerten. Ich bin nun seit mehr als 20 Jahren in der PR-Branche tätig und berate zahlreiche mittelständische Unternehmen bei ihren PR-Aktionen. Vor einigen Wochen las ich einen Artikel darüber, dass jedes Unternehmen eigene Unternehmenswerten bzw. Leitwerte haben und auch kommunizieren sollte.

Was genau sind Unternehmenswerte?

Dazu habe ich eine sehr schöne Erklärung im Web bei zeitblueten.de gefunden, die ich an dieser Stelle gerne zitieren möchte.

Vereinfacht formuliert, sind Werte Eigenschaften, die uns wichtig und WERTvoll sind, und/oder Ideale, die für uns erstrebenswert sind bzw. nach denen wir handeln.

Diese Werte können immer nur eine subjektive Betrachtung darstellen. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch von Wertvorstellungen. Auf Basis dieser persönlichen Wertvorstellung beWERTEN wir auch Personen, Situationen etc.

Die Leitwerte auf die Unternehmensebene übertragen:

Das sind jene Werte, die das Unternehmen nach innen und außen vertritt. Diese Leitwerte dienen der Unternehmensführung und den Mitarbeitern als Handlungsorientierung, Verhaltensmaßstäbe und Entscheidungsgrundlage.

Werden die definierten Unternehmenswerte ernst genommen und gelebt, erfolgt die gesamte Ausrichtung des Unternehmens im Einklang mit den Werten („werteorientierte Unternehmensführung“), was sich in sämtlichen Handlungen widerspiegelt.

Also habe ich überlegt, wie unsere Unternehmenswerte, Leitwerte, Wertvorstellungen aussehen und habe diese vier WERTE extrahiert. Es ist das Extrakt aus vielen Jahren PR-Arbeit und Umgang mit Kunden.

Zuverlässigkeit

Wer schon mal als angestellter und freier Journalist gearbeitet hat, weiß, wie wichtig die Zuverlässigkeit ist. Im schlimmsten Fall warten die Druckmaschinen auf den letzten Artikel, der über ein wichtiges aktuelles Zeitgeschehen berichtet. Doch selbst, wenn der Artikel nicht so wichtig ist, verlässt sich die Redaktion auf die Pünktlichkeit und die Einhaltung der Vorgaben des Autors. Wir schreiben für Medien, deshalb ist Zuverlässigkeit der wichtigste aller Leitwerte. Zuverlässigkeit bedeutet für uns, getroffene Vereinbarungen einzuhalten, sowohl terminlich als auch inhaltlich.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit, nun ja. Der Ruf, die Wahrheit immer wieder zu dehnen und die Öffentlichkeit zu täuschen, haftet uns PRlern immer noch an. Man sieht es in der oben genannten aktuellen Studie. Ich gebe zu, dass ich als PR-Agent in meinem Berufsleben bestimmte Formulierungen gewählt habe, die Dinge auf den ersten Blick ein wenig anders erscheinen lassen als sie auf dem zweiten Blick sind. Das sind die Tricks der Sprache. Aber als Journalist berufe ich mich dennoch immer nur auf Wahrheiten und Fakten. Das bedeutet: Ist etwas nicht zu beweisen, lasse ich die Finger davon. Ob man die Fakten auf die eine oder andere Weise beschreibt, ist genauso legitim wie das Interpretieren von Studienergebnissen.

Für uns als Agentur zielt die Ehrlichkeit aber auch auf die Zusammenarbeit mit Kunden. Wir sind offen, transparent und eben ehrlich bei der Arbeit, bei der Kommunikation und eben bei der Abrechnung. Ich glaube, das ist nicht mehr selbstverständlich.

Fairness

Fair geht vor, das ist nicht nur im Sport so, sondern auch im Business. Nur wer fair mit anderen umgeht, wird selbst fair behandelt. Fairness bedeutet für uns z.B., dass wir faire Preise anbieten und den Kunden eben nicht über den sog. Tisch ziehen. So haben wir jüngst ein besonderes Preispaket speziell für Existenzgründer geschnürt, bei dem diese anfänglich nur einen Bruchteil des normalen Honorars zahlen, sich als Gegenleistung aber langfristiger an uns binden. Das finden wir fair. Wir geben Gründern eine Chance, auch am Anfang der Gründung für kleines Geld hochwertige PR zu bekommen.

Diskretion

Selbstverständlich. Oder nicht? Bei uns verlassen keine internen Informationen das Büro bzw. das Team. Interne Informationen über unsere Kunden werden nicht weitererzählt. Mag sein, dass dieser Leitwert für jeden von uns und euch fix ist, ich möchte es dennoch nochmal betonen.

Kommen wir nochmal auf die im Einstieg vorgestellte Studie zurück. Ich hoffe nicht, dass die PR-Branche in Deutschland einen ähnlich schlechten Ruf hat. Ich glaube aber, dass man mit solchen Leitwerten, deren Kommunikation und natürliche das praktische Leben und Umsetzen (wichtig!) dieser Werte so einiges für die Verbesserung des Rufs unserer Branche tun kann.

Bild von Thanks for everything 😊 Nicky auf Pixabay

Warum Mehrwert in Texten so wichtig ist

Überall liest man davon. Er ist heiß begehrt. Doch kaum einer weiß so genau, was genau er eigentlich ist: Der Mehrwert.
Eigentlich handelt es sich beim Begriff Mehrwert um einen wirtschaftlichen Begriff. Denn es ist der Zuwachs an Wert, der durch ein Unternehmen erarbeitet wird (Definition Duden). Andere verstehen unter Mehrwert „die Differenz zwischen den Kosten für eingekaufte Materialien und dem letztendlichen Verkaufspreis des fertigen Produktes.“

In einem Online-Wirtschaftslexikon habe ich folgende Definition gefunden:
„Der Begriff Mehrwert bezeichnet jedoch auch Merkmale, die ein Produkt oder eine Dienstleistung von einem oder einer anderen unterscheiden und dadurch einen Wert für den Verbraucher schaffen. Mehrwert ist die Verbraucherwahrnehmung dessen, was ein Produkt oder eine Dienstleistung attraktiver als andere und einen höheren Preis wert macht“.

Hiermit sind wir auf dem richtigen Weg. Es geht um „die Verbraucherwahrnehmung dessen, was ein Produkt oder eine Dienstleistung attraktiver als andere und einen höheren Preis wert macht“. Es bietet einen zusätzlichen Nutzen oder Gewinn.

Das kann man auf einen Text übertragen. Ein Text – egal, ob in einer Broschüre, auf einer Webseite, in einem Blog, ob bei Facebook oder Twitter – hat dann einen Mehrwert, wenn er einen Zusatznutzen schafft, wenn er attraktiver ist als andere Texte. Texte mit dann attraktiv, wenn sie nicht nur Blabla und Sätze ohne überflüssige Wörter und Phrasen beinhalten (wie viele Werbetexte), sondern einen Nutzen.
Wenn der Leser das Gefühl hat: „Wow! Das war echt gut! So hilfreich und interessant!“, dann hat ein Text einen Mehrwert.

Warum Mehrwert in Texten so wichtig ist

Wir haben durch das Internet, durch mobile Apps und die sozialen Medien einen totalen Informations-Überfluss. Überall werden die Nutzer, die Konsumenten, die Kunden mit Bilder, Texten und Videos bombardiert. Vieles davon ist die Zeit fürs Lesen nicht wert. Der Leser, Konsument, Kunde hat gelernt, zu selektieren. Denn bei der knappen Zeit und der Maße an Informationen werden nur noch die Texte gelesen, die es wert sind – eben einen Mehrwert, einen Nutzen bieten.

Was kann ein Mehrwert sein?

Mehrwert – also Zusatznutzen – höchst individuell. Jeder versteht etwas anderes darunter. Für den einen hat ein Text einen Mehrwert, wenn er unterhaltsam ist. Für anderen muss der Text eine bisher nicht bekannte Information bieten, oder eine Lösung für ein Problem oder einen Tipp. Ein gutes Rezept zum Beispiel.

Warum du Texte mit Mehrwert verfassen und veröffentlichen solltest

Eines ist klar: Wenn die Leser (Kunden, Konsumenten, Nutzer) nach Texten mit einem Mehrwert suchen, dann bleiben sie bei denjenigen Autoren / Publishern / Quellen von Texten mit Mehrwert hängen. Ja, sie sind sogar dankbar, denn sie bekommen einen Zusatznutzen geschenkt.
Du hast dann die einmalige Chance, sie als Leser zu binden und von deiner Kompetenz und Qualifikation zu überzeugen. Vielleicht wird aus dem Leser dann ein Interessent oder Kunde. So funktioniert übrigens ein Blog.

6 Tipps für Mehrwert

Wir wissen also jetzt, dass Leser (Kunden, Konsumenten, Nutzer) nach Texten mit einem Mehrwert suchen, ja danach gieren. Allerdings ist der Mehrwert sehr individuell.

Tipp 1: Finde heraus, welche Mehrwerte deine Zielkunden wünschen, was ihnen einen Zusatznutzen bringt.
Danach ist noch wichtig zu wissen, in welchem Format der Leser die Texte mit Mehrwert konsumieren möchte: Artikel, Blogbeitrag, Posting bei Facebook, E-Book, Whitepaper, egal?

Tipp 2: Finde heraus, in welchem Format der Leser die Texte mit Mehrwert konsumieren möchte.

Dann beginne, Texte mit Mehrwert zu verfassen.

Werde zum Ratgeber und Experten

Tipp 3: Werde zum Ratgeber und mach die zum Problemlöser

Stell dir vor, es fragt dich jemand auf einer Party um einen Rat, weil du auf einem bestimmten Themengebiet ein Experte bist. Beginne in dieser Rolle zu schreiben. Der einzige Unterschied zum direkten Gespräch ist, dass du auch die Fragen stellst (oder die Problemstellung vorgibst) und dass du dich an viele Ratsuchende wendest.
Pack deine besten Tipps und Tricks in Ratgeberartikel. Gib dem Leser einen Teil deines Wissens weiter. Gib ihm Checklisten und Links an die Hand. Er wird dann schnell erkennen, dass du der Experte und Löser für sein Problem bist.
Auch, wenn der Mehrwert deines Textes z. B. eine wertvolle Zusatzinformation sein soll, bringt der Text weiteren Mehrwert, wenn er gut und leicht lesbar ist. Gute Lesbarkeit hängt von verschiedenen sprachlichen Elementen und einer klaren Struktur ab. Hierzu einige Tipps.

Tipp 4: Wenig Füllwörter, Modalverben, Passivsätze

Zu viele Füllwörter (jedoch, auch, eigentlich, sozusagen) blähen deinen Text auf, liefern aber selten eine Informationen. Lediglich als Stilmittel können sie gezielt eingesetzt werden. Lies dazu auch unseren früheren Blogbeitrag. Auch Modelverben wie dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen solltest du nur wenig einsetzen. Modalverben vermitteln dem Leser den Anschein einer Unverbindlichkeit.

Tipp 5: Keine Unpersönliche Sprache, sondern direkte Ansprache

Sprich deine Leser immer direkt an. Die unpersönliche Ansprache mit „man“ wirkt tatsächlich unpersönlich. Der Leser fühlt sich direkt angesprochen, wenn du ihn mit „Du/Sie“ ansprichst. Es wirkt, als hättest du den Text nur für ihn/sie geschrieben.

Tipp 6: Gib deinem Text eine klare Struktur

Eine gute und übersichtliche Struktur, die einem roten Faden folgt, erleichtert es dem Leser, die gewünschten Informationen zu finden. Dazu gehören klare und aussagekräftige Überschriften, Listen und sinnvoll gegliederte Absätze.
Übrigens ist eine klare Struktur auch für die Suchmaschinen essentiell wichtig. Das Setzen von H1, H2, H3 etc. Überschriften ist Standard für ein gutes SEO.
Ein roter Faden im Text bindet deine Leser. Im Idealfall wollen sie nicht mehr aufhören zu lesen, was bei längeren Texten natürlich perfekt ist.

Nun, mit diesen Tipps wirst du garantiert Texte mit Mehrwert für deine Leser schreiben.

Die Macht der Worte

Ein altes Sprichwort sagt „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“. Damit meinte der Autor Edward Bulwer-Lytton, dass man mit Worten mehr erreichen kann als mit Waffen. Wie mächtig die richtigen Worte sein können, zeigt dieses Video.

Die richtigen Worte erreichen die Menschen, die falschen Worte werden ignoriert. So ist das auch im Marketing. Deshalb sind Texter Künstler, deshalb sind gute Texte im Marketing so wichtig.

Foto: StockSnap / pixabay / CC0 Creative Commons

Besinnliche Weihnachten oder doch die stressigste Zeit des Jahres?

Kurz vor dem Fest kommt hier ein kleiner Text zum Nachdenken und Durchatmen. Thematisch mal nicht ganz zum Thema des Blogs passend – dafür aber zur Jahreszeit.
Vor zwei Tagen stand ich im Supermarkt vor zwei Frauen. Beide berichteten über die anstehenden Feiertage. Soweit nichts Außergewöhnliches… Doch die eine Frau sagte zur anderen, dass sie ja mit dem ganzen Stress vor Weihnachten nichts zu tun hätte. Sie und ihr Mann würden ja Weihnachten gar nicht groß feiern. Die Kinder wären eh nicht wirklich zu Hause. Enkelkinder gibt es keine. Und außerdem wäre der ganze Stress ja eh nur ungesund.

Hmm…

Ich selber rotiere seit circa vier Wochen wegen der anstehenden Feiertage. Nicht nur, dass im Familien- und Freundeskreis jede Menge Kinder beschenkt werden. Auch die Omas und Opas und sogar die Uroma bekommen ein hübsches Bild der Kinder. Weiterhin soll das Haus natürlich ordentlich aussehen. Und weil das Jahresende ungünstiger Weise – wie jedes Jahr – dem Weihnachtsfest unmittelbar folgt, ist auch sonst unglaublich viel zu tun. Projekte wollen abgeschlossen werden und zig Dinge sind zu erledigen. Von Weihnachtsfeiern bei der Arbeit, im Kindergarten, Schule usw. fange ich erst gar nicht an.
Für einen Moment war ich also neidisch. Dachte mir „Ja, eigentlich doch toll, wenn man sich diesem ganzen – selbstgemachten – Stress entzieht und die „besinnlichen Tage“ einfach ganz entspannt und wie alle anderen Tage auch verbringt“.

Doch während ich meine Einkäufe ins Auto lud und rechts und links sah, dass alle irgendwie mit Weihnachten beschäftigt waren, habe ich plötzlich gedacht, wie traurig diese Aussage doch eigentlich war.

„Die Kinder sind eh nicht zu Hause. Enkelkinder gibt es keine.“…

Ich musste daran denken, wie happy meine Schwiegereltern und Eltern sind, dass es nun Enkelkinder gibt, die wieder gespannt auf das Christkind warten. Ich musste daran denken, wie schön es auch ist, mit allen vorm Tannenbaum zu sitzen. Ich musste daran denken, wieviel Freude ich selber immer daran habe, wenn ich ein Geschenk ausgewählt habe, welches ein strahlendes Lachen auf das Gesicht meines Gegenübers zaubert. Tja und plötzlich war ich wieder beschwingt. Seither freue ich mich auf die besinnlichen Tage. Frei nach dem Motto „den Stress macht man sich selber“ weiß ich nun zu schätzen, was ich habe: Familie und Freunde, denen ich was bedeute, die mir was bedeuten und für die sich der ganze Aufwand lohnt.

In dem Sinne wünsche ich allen wirklich besinnliche Feiertage!

Die entlohnen doch letztlich von dem ganzen Stress, den man hat (oder sich macht) und erinnern einen wieder daran, dass man nicht alleine ist.
Trotzdem möchte ich mit einer kleinen Weihnachtsgeschichte für Erwachsene daran erinnern, auch bei (und trotz) all der Vorbereitungen, immer wieder kurze Auszeiten zu nehmen und die Adventszeit in Ruhe zu begehen:

Der kleine Wichtel

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.

Gefunden bei weihnachtswuensche.com

Schöne und erfüllte Weihnachten und einen guten Jahreswechsel wünscht dir und deiner Familie das Autorenteam unseres Blogs.
Wir sind nach einer kurzen Pause ab 7.1.2019 wieder für euch da.

(Foto:  pixabay / candice_rose / CC0 Creative Commons)