Mit diesen fünf Tipps werden deine Newsletter wirklich gelesen

E-Mail-Marketing spielt im Gesamtkontext des Online-Marketings nach wie vor eine wichtige Rolle. Doch immer wieder landen Werbe E-Mails und Newsletter in unserem Posteingang, die weder zum Öffnen noch zum Weiterlesen anregen. Damit deine Inhalte eines E-Mail-Newsletters auch gelesen werden und nicht sofort im Papierkorb landen, solltest du allerdings einiges beachten. Hier kommen die fünf besten Tipps.

Die berühmte 5-3-2 Regel für Content kurz erklärt

Wer sich mit Content-Marketing und Social Media beschäftigt, stolpert unweigerlich irgendwann über die sogenannte “5-3-2 Regel”. Kurz gesagt beschreibt diese Regel, in welchem Verhältnis verschiedene Content-Arten zueinander stehen sollten. Content Arten?

Die verschiedenen Content-Arten

Ja, es gibt verschiedene Content-Arten. Im Februar 2020 haben wir zum Beispiel verschiedene Blogartikel-Typen vorgestellt. Unter anderem wurden diese Blogartikel-Typen vorgestellt: Tactical, Deep Tactical, Editorial, TOFU, Syndications, Infographic/SlideShare, Promo und Team Initiatives.

Heute geht es aber um die Content-Arten für Social Media. Hier unterscheidet man eigentlich nur die drei Arten

  1. Fremde Inhalte mit hohem Mehrwert, sog. kuratierte Inhalte
  2. Eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen
  3. Persönliche oder unterhaltende Inhalte

Die Content-Arten im Detail

  1. Fremde Inhalte mit hohem Mehrwert, sog. kuratierte Inhalte

Die Grundidee des Social Web war und ist, Inhalte mit anderen Menschen zu teilen. Das hat gar nichts mit Content klauen oder „mit fremden Federn schmücken“ zu tun. Denn ALLE Social Media Plattformen bieten eine Funktion an, mit deren Hilfe Beiträge anderer im eigenen Netzwerk verbreitet werden können. Das ist erwünscht.

Nehmen wir an, jemand schreibt ein Posting zu einem bestimmten Thema, das einen neuen Aspekt in einen Sachverhalt bringt. Wenn sich deine Zielgruppe auch dafür interessiert, wäre es passend, wünschenswert und sogar zuvorkommend, wenn du deine Freunde, Fans, Follower und Abonnenten auch an dem Wissen des anderen teilhaben lässt. Du lässt deine Follower und Fans über den Tellerrand des Unternehmens hinausblicken. Damit klar ist, dass der Beitrag von dem anderen kommt, nutzt man die „Teilen-Funktion“, statt den Beitrag zu kopieren und unter deinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Das wäre dann wirklich Content-Klau.

Idealerweise teilst du den Beitrag nicht einfach, sondern sagst ein paar Worte dazu. Du gibst deinen Senf dazu ab. Das nennt man dann kuratieren, weil der Content ergänzt, beleuchtet, kommentiert wird.

Warum solltest du das tun?

Mit dem Teilen fremder Inhalte zeigst du, dass du dir über die Bedürfnisse und Probleme deiner Zielgruppe Gedanken machst und ihr themenrelevante Informationen fremder Urheber nicht vorenthalten möchtest.

  1. Eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen

Jetzt kommt die Content-Art, die die meisten als die wichtigste ansehen. Die Inhalte über das eigene Unternehmen oder die eigene Person. Böse könnte man diese Inhalte als „Eigenlob“ bezeichnen. Ganz so böse ist das aber gar nicht, denn diese Inhalte bieten dir die Chance,  Einblick in dein Unternehmen gewähren.

Es ist legitim, dein Unternehmen zu präsentieren, allerdings bitte ohne dabei allzu werblich zu klingen. Ein Unternehmensblog ist eine gute Plattform, um interessante und informative Beiträge zu veröffentlichen und damit die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu gewinnen. Im Idealfall platzierst du diese Blogbeiträge nicht nur auf deiner Website, sondern auch in den sozialen Medien, in denen du vertreten bist.

Außerdem bieten gut gemachte Inhalte den Fans und Followern die Möglichkeit, dein Unternehmen und die dahinterstehenden Menschen kennenzulernen. Du kannst ihnen zudem einen Einblick in euren Unternehmensalltag gewähren. Für diesen Zweck eignen sich Fotostrecken, Videobeiträge, Stories besonders.

  1. Persönliche oder unterhaltende Inhalte

Nicht zu verwechseln mit den eigenen Inhalten sind die persönlichen Inhalte. Sie repräsentieren die menschliche Seite deines Unternehmens.

Hier darf ruhig ein wenig Humor mitspielen. Ihr müsst euch dabei nicht ganz so ernst nehmen. Denn Unterhaltung und Schmunzeln regt die Empfänger zum Teilen an. Beispiele können lustige Fotos von einer Kaffeepause deiner Mitarbeiter sein, aber auch der Hund im Büro oder ein witziges Selfie kommen gut an. Hauptsache, es „menschelt“ ordentlich.

Das perfekte Social Media Content-Verhältnis

Die oben genannte “5-3-2 Regel” besagt nun, dass das perfekte Verhältnis so aussieht.

Von 10 Posts, z.B. auf Facebook, sollten nach dieser Regel:

  • 5 fremde Inhalte von anderen Nutzern mit hohem Mehrwert
  • 3 eigene Inhalte mit Fokus auf das eigene Unternehmen
  • 2 eher persönliche oder unterhaltende Inhalte

Dieser Mix ist ein Sinnbild dafür, dass man generell eher auf die Nutzer fokussiert sein soll, anstatt nur aus einer reinen Ich-Perspektive zu werben

Es ist übrigens nur eine Faustregel und kein Gesetz.

 

Wie teuer darf ein Text sein?

Gute Texte werden überall gebraucht: auf Flyern und in Broschüren und Büchern, auf Webseiten, Social Media oder in Zeitschriften und Blogs. Nicht immer kann man als Unternehmer auch in Worte fassen, was man vermitteln will – oder zumindest nicht in SEO-optimierte und werblich einwandfreie Texte umsetzen. Dafür braucht man Hilfe, Dienstleister, die darauf spezialisiert sind, mit Worten die Firmenidee oder die Einzigartigkeit eines Produktes zum Leben zu erwecken. Doch wie viel ist ein guter Text wert? Oder besser gesagt: Was darf ein Text kosten?

Mehr als aneinander gereihte Worte

Heutzutage ist ein Text nicht nur ein gut formuliertes Stück Schreibwerk. In Zeiten der Online-Veröffentlichungen wird von einem Texter weitaus mehr verlangt. Der Text soll nicht nur den Sinn erfassen und gut geschrieben sein, er muss je nach Verwendungszweck SEO-optimiert sein, emotional aufgeladen oder extrem reduziert aber trotzdem aussagekräftig sein. Eine „gute Schreibe“ reicht längst nicht mehr. Journalistisches Können muss durch Marketingkenntnisse und Online-Expertise ergänzt werden. Da die Aufmerksamkeitsspanne der „Zwischendurch-Leser“ gering und der zur Verfügung stehende Platz für einen Text auf einem Handy-Display winzig ist, müssen Texte teasen, durch Eyecatcher-Bilder unterstützt werden und mitten im Herz der Zielgruppe zünden. Kreativität, Originalität und Echtheit sind gefragt. Und die für Online-Medien notwendige Kürze bedingt ein Auspressen des Textes bis hin zum letzten Tröpfchen inhaltlicher Essenz. Dabei muss der Text aber natürlich weiterhin dem Leser und den Suchmaschinen einen brauchbaren Mehrwert bieten können.

Vorher und nachher zählen mit

Die Kunden nehmen all diese Überlegungen oft nicht wahr und bewerten nur das Endprodukt. All die wichtigen Vor- und Nacharbeiten sind ihnen meist gar nicht bewusst. Ein paar Worte zu schreiben kann doch schließlich keine Stunden dauern! Ganz im Gegenteil: Die Entwicklung eines Textes, der alle Anforderungen der Online-Welt erfüllt, ist zwar kein Hexenwerk, aber zeitaufwendig und harte Arbeit. Und dementsprechend sollte er auch vergütet werden. Hier ein Beispiel: Ein Blog-Artikel umfasst meist ca. 400 bis 500 Wörter – mit Vorarbeit, Recherche und Korrekturen ist ein erfahrener Schreiber mindestens 2 bis 3 Stunden konzentriert damit beschäftigt. Korrekturschleifen des Kunden noch nicht mal mit eingerechnet.

Auch bei einem Newsletter oder einem PR-Text fallen ähnliche Zeiten an. Bei einem üblichen Stundensatz zwischen 50 und 100 Euro ergibt sich also ein Preis von 100 bis 300 Euro für die einmalige Dienstleistung. Berücksichtigt man die damit verbundene Expertise und kreative Leistung und vergleicht den Stundensatz mit anderen Branchen, sollte einem das ein guter Text wert sein, oder?

 

Nein Verwirrung

Warum ein NEIN oft zu Verwirrung führt

Eltern von kleinen Kindern kennen die „Regel“ schon: Lieber positiv („Leg die Banane auf den Tisch!“) formulieren als negativ („Nein, wirf bitte die Banane nicht auf dem Boden.“). Denn meist lockt diese Idee dann zu sehr und wird doch ausprobiert oder aber das Kind versteht gar nicht so recht, was es genau nun tun soll. Dass sowas auch bei uns Erwachsenen für Verwirrung sorgt, das wissen viele jedoch nicht.

Daher wollen wir uns heute mal diesem Thema widmen und einen Blick auf gute Formulierungen werfen.

Nun, ich glaube, wir Erwachsenen haben schon verstanden, dass die Banane nicht auf den Boden gehört. Doch bei vielen Dingen tun wir uns ausgesprochen schwer, Verbote zu befolgen. Interessanterweise kommt es sogar immer öfter vor, dass Erwachsene sagen, dass sie gar nicht von dem Verbot gewusst haben, dabei stand es deutlich in der E-Mail oder auf dem Schild.

Nun, lügen Erwachsene dann?

Nein, denn oftmals ist tatsächlich die Formulierung von Verboten das Problem. Dazu werden entweder die Worte „kein“ oder „nicht“ verwendet oder aber Prä- oder Suffixe. Noch dazu kommen meistens lange Sätze – wobei das Verbot am Ende steht. Und die Aufmerksamkeit von uns Erwachsenen schwindet schnell, meinen wir doch, dass wir den Inhalt des Satzes schon erfasst haben.

Und jetzt kommt die Wissenschaft ins Spiel

Die hat nämlich herausgefunden, dass unser Gehirn für Negationen deutlich länger benötigt als für einfache und klare Botschaften. Und positive Aussagen werden auch deutlich schneller verarbeitet.

Die Wissenschaft erklärt es so: Bis das Gehirn Negationen aufgelöst hat, muss es einige logische Vorgänge meistern. Erwachsene schaffen das zwar besser als Kleinkinder, mühevoll ist es aber dennoch. Denn die linke Gehirnhälfte (zuständig für die Logik, Sprache und analytisches Denken) muss der rechten Gehirnhälfte (u. a. zuständig für bildhaftes Denken) erst sagen, dass sie zwar etwas sieht, aber das nicht umsetzen darf. Das kostet Zeit und Energie.

Daher sollte man auch beim Texten für Erwachsene Verneinungen vermeiden und positiv formulieren. Das gelingt, indem man sich klar macht, was man eigentlich aussagen möchte. Denn erst dann schreibt man logisch und nicht zu umständlich.

Simpel – einfach – logisch

Und damit sind wir bei dem Punkt, an dem wir uns klar werden müssen, dass die gesprochene Sprache wirklich anders rüberkommt als das geschriebene Wort. Denn während wir beim Sprechen immer wieder „komplizierter“ und „um die Ecke“ sprechen können, ohne dass es direkt zur Verwirrung führt, so ist es bei der schriftlichen Kommunikation absolut relevant, Aussagen so direkt und logisch zu formulieren wie eben möglich. Dabei darf die Satzstruktur dann gerne auch simpler ausfallen.

In dem Sinne:

Gutes Texten ist nicht schwer – ähm, ich meinte: Gutes Texten ist leicht!

Content für Social Media: Diese vier mobilen Apps solltest du probieren

Auch wenn wir als Agentur eigentlich im Textbereich tätig sind, geben wir zu, dass ohne Bilder und Videos kein Social Media Marketing funktioniert. Während man bei Facebook noch drauf verzichten könnte, geht bei es Plattformen wie Instagram, Pinterest oder gar YouTube genau darum: um Bilder und Videos. Die Frage ist, wie man als kleines und mittleres Unternehmen solche Bilder und Videos erstellen kann, ohne ein großes Investment in Fotografen und Videoproduzenten zu stecken. Wir haben einige Apps für mobile Endgeräte gefunden (und selbst im Einsatz), mit denen du auf deinem Smartphone und Tablet witzige, unterhaltsame, ansprechende Bilder, Bild-Collagen und Videos erstellen kannst.

Welche Werbung uns wirklich zum Lachen bringt

Die meiste Zeit nervt sie uns – die Werbung. Durch Streamingdienste und Co. haben wir uns von Spots schon fast gänzlich verabschiedet und Werbeplakate nehmen wir beim Autofahren fast nicht mehr wahr. Wenn es dann mal ein Plakat schafft, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, muss es auch wirklich besonders auffällig sein – oder ganz besonders witzig. Damit ihr in diesen schweren Zeiten auch mal was zu Lachen habt, haben wir für euch die Top Five der für uns witzigsten Werbungen zusammengesucht. Viel Spaß beim Kaputtlachen!

Platz 5: Taffo

Zugegeben – unser Platz fünf ist etwas makaber. Vor allem momentan. Doch den Humor zu verlieren, wäre unserer Meinung nach auch keine Lösung. Deshalb nur Platz 5 und mit allem nötigen Respekt: Das italienische Bestattungsunternehmen Taffo. Dieses sah keinen Grund dafür, dass sich Bestattungen und humorvolle Werbung ausschließen und warb mit Werbesprüchen wie: „Wenn Sie etwas getrunken haben, lassen Sie wen anders fahren“. Sonst fahren wir Sie.“ Mit solchen Slogans hat es das Unternehmen zu landesweiter Bekanntheit gebracht, vor allem bei Facebook. Anlässlich des Todes von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad postete es dort eine Ikea-typische Aufbauanleitung für einen Sarg, der dann auch stilecht mit „TÄFFÖ“ betitelt wurde.

Werbunf Taffo

Gefunden auf https://www.handelsblatt.com

Platz 4: David Küchenthal

Im Auftrag eines Dozenten gestaltete der 28-jährige Hamburger David Küchenthal eine Anzeige für Hustenbonbons. Er wählte die Firma Wick und entwarf ein Plakat, das nicht nur mit einem silbernen Nagel für Gestaltung, Konzept und Text ausgezeichnet, sondern auch in den Social Media gehypt wurde. Mit „Wick dich du Hustensohn“, brachte er die Social Media User zum Lachen. Er wählte die Marke bewusst aus, da sie sehr konservativ und zurückhaltend wirbt. Ob Wick allerdings jemals damit werben wird, ist wohl eher fraglich.

Gefunden auf https://www.horizont.net

Platz 3: True Fruits

Ja, unser Platz drei ist etwas zweideutig. Denn der Smoothie Hersteller True Fruits ergänzt seine Drinks jetzt durch Chia-Samen und nutzte diese Tatsache für witzige Werbung. „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“ heißt es da beispielsweise oder „Bei Samenstau schütteln“.

Gefunden auf https://www.merkur.de

Platz 2: Pick Up

Gerade Süßigkeitenwerbung ist oft abgedroschen. Die Slogans kennen wir alle und die meisten sind so daneben, dass wir sie zwar auswendig kennen, aber eigentlich nicht leiden können. Diese Tatsache nimmt Pick Up aufs Korn, indem der Hersteller sämtliche Slogans der Süßwaren-Konkurrenz benutzt und abändert. Sprüche wie „Prinzen rollen, Könige stehen“ oder „Das Leben ist zu kurz für lange Pralinen“ lassen uns schmunzeln. Werbung, die da sagt „Ich geh als Langweiler“ und den Pick Up-Riegel in die Verpackung eines Konkurrenten steckt, ist so frech, dass wir lachen müssen. Besonders auf Facebook macht Pick Up damit Furore. Daumen hoch für Mut und Einfallsreichtum, finden wir.

Gefunden auf https://www.facebook.com/Bahlsen.PiCKUP/

Platz 1: Lieferando

Wer uns wirklich umgehauen hat, ist der Lieferdienst Lieferando. Gängige Phrasen wurden zu einer ganzen Serie an witzigen Slogans, passend zum jeweiligen gelieferten Food. Als kurzer Ausschnitt seien „Isch bin dir Farfalle“, „Isch will mit dir Penne“,  „Wasabi da nur bestellt?“ oder „Kein Wok zu kochen?“ erwähnt. Natürlich immer mit dem passenden Plakat untermalt. Unser absoluter Liebling und damit unsere Nummer eins ist aber „Ich will ein Rind von dir!“ mit saftigem Burger in Frontalansicht 😊

Gefunden auf https://www.lieferando.de/

Viel Spaß.

Wenn Ihr auch eine witzige Werbung entdeckt habt, dann lasst uns dran teilhaben.

Markenbekanntheit steigern – ein Fallbeispiel aus unserer Praxis

Online lässt sich alles schnell verbreiten – das ist ein Irrglaube. Viele Kunden denken, dass nichts leichter ist, als über Facebook und Co. Infos zu verteilen und Werbung zu machen. Doch leider ist das nicht so einfach, wie es klingt. Ja, eingestellt sind die Inhalte schnell, doch wahrgenommen werden sie vielleicht nicht. Denn die Aufmerksamkeitsspannen sind kurz und das Interesse gilt so „on the go“ meist Eyecatchern und Knallern. Wie also stelle ich es als PR- oder Werbeagentur an, dass die Info meines Kunden gesehen wird und im Idealfall auch noch im Gedächtnis bleibt? Wir erläutern euch eine Social Media Strategie am Beispiel unseres Kunden Handelshaus Heinrichs.

Das versteckte Designer-Outlet

Das Handelshaus Heinrichs ist eine echte Heinsberger Institution. Vor etlichen Jahren auf der anderen Seite der Hochstraße zu finden, ist aus dem Handelshaus Heinrichs mittlerweile ein moderner Laden mit Toplage in Nähe des Marktes geworden, geführt von Dipl. Kfm. Peter Heinrichs. Weitere erfolgreiche Filialen finden sich in Mönchengladbach und Jülich. Die Stärke des Unternehmens begründet sich vor allem durch zwei wichtige Faktoren: die Freundlichkeit und Beratungskompetenz der Mitarbeiterinnen und die Expertise im Einkauf und der Auswahl von qualitativ extrem hochwertigen Waren. Als Anlaufpunkt für moderne und nachhaltig produzierte Markenwäsche bietet Heinrichs zusätzlich zum attraktiven regulären Sortiment auch Designer-Markenware in hohen Stückzahlen, die zu unschlagbar günstigen Preisen verkauft werden kann. Unter den Marken befinden sich so hochkarätige Namen wie JOOP!, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Marc O`Polo, Esprit und Co. Die Tatsache, dass es im renommierten Handelshaus neben Tisch- und Bettwäsche auch supertrendige Mode von bekannten Designer-Labels zu niedrigen Preisen zu kaufen gibt, ist jedoch vielen jüngeren Online-Käuferinnen nicht bekannt. Hier muss Abhilfe geschaffen werden, um das „Designer-Outlet“ mitten in der Innenstadt transparent zu machen.

Marken mit dem Unternehmen verknüpfen

Die Aufgabe der conpublica war und ist es nun, die Bekanntheit von Heinrichs als Händler von Designerware zu Schnäppchenpreisen zu steigern. Eine Markenkampagne musste her, zugeschnitten auf die Social Media Kunden des Unternehmens. conpublica untersuchte dabei das Kundenverhalten der Zielgruppe, zugeschnitten auf das Zielpublikum für Designermode der entsprechenden Marken. Daraus entwickelte sich eine Social Media Strategie, die mithilfe von passenden, wiederholten Postings eine Aufmerksamkeit schafft. Ein Beispiel hierfür ist das laufende Gewinnspiel zum Thema „Wer kennt die meisten bei uns verkauften Markennamen?“.

Das Gewinnversprechen belohnt einerseits treue Kunden für ihre Kenntnis des Sortiments und festigt damit die Kundenbindung. Andererseits lockt es neue Kunden mit der Nennung der Markennamen, steigert so das Bewusstsein für die Erhältlichkeit der Marken bei Heinrichs und regt zum Mitmachen an. Das wiederum bringt Traffic auf die Social Media Seite. Ein Win/Win-Kreislauf beginnt.

Erste Erfolge sichtbar

Unmittelbar nach Start der Aktion lässt sich der Erfolg schon in Zahlen messen und es zeigt sich, wie treu die Kunden von Heinrichs auch bei Facebook sind. Allein die Tatsache, dass es Kunden gibt, die vierundzwanzig fast sechzig Marken des Geschäftes benennen können, dürfte die anderen Leser beeindrucken. Denn nichts ist als mehr Wert bei der Kundenakquise als die Empfehlung durch andere Kunden. In diesem Sinne lautet das Motto für gute PR im Dienst des Kunden: Macht den Erfolg eurer Kunden transparent und findet einen Kommunikationsweg, der zum Medium und zum Kunden passt. Dann wird diese Werbung ein Selbstläufer 😊

Erzähle deine Geschichte – warum Storytelling jetzt wichtig ist

Storytelling – das klingt erst einmal nach Kaffeeklatsch und Quatschen zwischen Tür und Angel. Nach Dingen, die momentan nicht möglich sind und die uns allen fehlen. Mit dem eigentlichen Begriff, der aus der PR-Fachsprache stammt, ist auch tatsächlich etwas ganz Ähnliches gemeint. Denn das Storytelling ist eine Methode, bei der durch den Einsatz von Geschichten Informationen vermittelt werden. Verwendet wird es vor allem im Journalismus sowie in Marketing, PR und Werbung. Reale Geschichten vermitteln dem Leser Wissen und Ideen, stellen den Vorteil von Produkten heraus oder berichten von Erfahrungen. Die Geschichte als Ausdrucksform ist spannender als ein Fachartikel und bleibt im Gedächtnis, weil sie nahbar ist. Weil Menschen eben Geschichten von anderen Menschen lieben. Und weil andere Menschen uns gerade besonders fehlen.

Wenn nicht jetzt, wann dann

Momentan richtet sich die Aufmerksamkeit aller Menschen gezwungenermaßen stärker auf Digitales. Und gleichzeitig haben die Menschen mehr Zeit und Langeweile. Ein idealer Zeitpunkt also, um Gehör für Geschichten zu finden. Viele Unternehmen könnten davon profitieren, indem sie ihre Geschichten erzählen. Vor allem, wenn sie positiv und ermutigend sind und zeigen wie kreativ, lösungsorientiert und ausdauernd das Team ist. Denn jede gute Geschichte braucht einen Helden – und gerade sind viele Menschen (auch Unternehmer) gezwungen, zu Helden zu werden. Außerdem braucht jede gute Geschichte einen Konflikt, einen Kampf – und gerade jetzt kämpfen vor allem auch Unternehmer und ihre Mitarbeiter ums Überleben.

Viral im positiven Sinne

In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie Geschichten viral gehen, weil sie menschlich und ergreifend sind. Vor allem, wenn die Zutaten für ein gutes Storytelling stimmen. Der Aufbau ist dabei immer gleich und wird oft unbewusst richtig gestaltet.

  1. Es gibt einen oder mehrere Protagonisten. Bei besonders erfolgreichen Geschichten ist dieser Held bescheiden, er zeigt sich nahbar und menschlich.
  2. Dieser Held hat ein Problem. Aber er hat auch ein Zaubermittel, zum Beispiel sein loyales Team oder seine treuen Kunden.
  3. Die Lösung, die Umgehung des Problems oder auch das Scheitern daran. Wie wird der Konflikt gelöst und was lernen wir daraus? Wichtig ist dabei absolute Ehrlichkeit. Wird die Sachlage beschönigt, kann sich das positive Image schnell ins Gegenteil drehen.

Eine gut erzählte Geschichte berichtet authentisch von menschlichen Erfolgen oder ebenso menschlichem Versagen. Allen viralen Stories ist jedoch gemeinsam, dass sie emotionalisieren und begeistern, dass sich der Leser mit der Geschichte identifiziert. In der individuellen Erkenntnis des Helden findet sich eine allgemeine Wahrheit, die der Leser erkennt. Ohne Moralpredigt, nur anhand der Geschichte. Der Protagonist durchläuft eine Entwicklung, durch welche sich tiefere Werte und Sinn offenbaren. Wir verstehen, was diesen Menschen antreibt. Dann werden die Geschichten freiwillig verbreitet. Schafft die Story es, Solidarität, Mitleid oder Freude beim Leser zu erzeugen, bleibt sie darüber hinaus besser im Gedächtnis. Und im besten Fall verknüpft der Leser von nun an das Unternehmen mit etwas Positivem. Eine bessere und ehrlichere Werbung gibt es nicht.

Fast alles kann eine gute Geschichte sein

Dramatische Geschichten haben es dabei natürlich leicht. Schon die Besonderheit der Situation macht einen Großteil der Spannung aus. Aber oft sind es gerade die kleinen Geschichten mit den „normalen“ Helden des Alltags, die es uns angetan haben. Denn so fällt die Identifikation viel leichter. Gibt es also eine Geschichte in deiner Firma, die es wert ist, erzählt zu werden, dann erzähle sie. Im schlechtesten Fall wird sie nicht wirklich wahrgenommen und du hast einfach nur erfolgreich für eine Dokumentation der Firmengeschichte gesorgt. Im besten Fall verpasst du deinem Unternehmen damit einen Imageschub nach oben.

Eine Geschichte, die vor wenigen Wochen extrem viral gegangen ist, ist der Appell des Bäckers Bosselmann, der seine Kunden aufgerufen hat, die Bäckereien weiterhin zu unterstützen. Der Appell ist extrem emotional und der Bäcker selbst wirkt extrem authentisch und verletzlich…sehr gut.

Menschen lieben gute Geschichten seit Jahrtausenden, sonst gäbe es keine Höhlenmalereien oder Märchen und Sagen. In so besonderen Zeiten wie diesen schreibt das Leben gerade besonders viele davon. Wir müssen jeden Tag Entscheidungen treffen, die bedeutsam sind. Erzählt davon. Ganz nach dem Motto: „In a world, where you can be anything, be kind.“

Um euch noch ein bisschen mehr zu animieren, haben wir noch ein Geschenk für euch. Wir verlosen auf unserer Facebook-Seite das Buch „Storytelling für Unternehmen“ von Miriam Rupp. Wir drücken euch die Daumen.

Unternehmer, Handwerker und Freiberufler sollen in der Krise (digital) kommunizieren

Dieses Interview mit unserem Inhaber Frank Bärmann ist im Original im Monatsmagazin Drei Länder Kurier, Ausgabe April 2020 erschienen. 

Durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden in den vergangenen Wochen etliche kleine und große Unternehmen geschlossen. Industrie, Handwerk, Dienstleister, Gastronomen und viele weitere Branchen verlieren Aufträge und Kunden im großen Umfang. Die wirtschaftliche Lage ist für viele dramatisch. Jetzt heißt es, den Kopf nicht in den Sand stecken, die Ärmel hochkrempeln und eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entwickeln. Vor allem aber heißt es: kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren.

Wir sprachen diesem Zusammenhang mit Frank Bärmann, Kommunikationsexperte und Inhaber der Heinsberger PR- und Social-Media-Agentur conpublica.

DLK: Herr Bärmann, was raten Sie als erfahrener Kommunikationsexperte den vielen kleinen und mittleren Unternehmen in dieser schweren Zeit?

FB: Nun, es ist ein alter Hut, dass Unternehmen in der Krise viel Marketing betreiben sollten – auch wenn eigentlich das Geld knapp ist. Die aktuelle Corona-Krise trifft die allermeisten wirtschaftlich hart. Man erkennt aber, dass sehr viele Unternehmer ein hohes Maß an Kreativität entwickeln und schnell neue Möglichkeiten für eine Fortführung ihres Geschäfts finden – zumindest in Teilen.

Das wichtigste ist hierbei, jetzt mit Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten zu kommunizieren. Denn, auch wenn viele von uns sich momentan im Krisenmodus befinden, so sind wir doch alle davon überzeugt, dass in einigen Monaten die Kontakte zu bestehenden Kunden und Geschäftspartnern wichtiger sein werden denn je. Das Internet bietet hier eine Vielzahl von Möglichkeiten und Kanälen.

DLK: Stichwort Kommunizieren. Was sollte man denn kommunizieren?

FB: Das fängt damit an, dass man den Kunden die jetzt aktuellen Kommunikationskanäle mitteilt, über die man erreichbar ist: Das beginnt bei Telefonnummern und E-Mail Adressen und geht bis zum WhatsApp-Kanal oder Skype-Profil. Die Möglichkeiten sind hier mannigfaltig.

Ich selbst erhalte seit Tagen von allen möglichen Geschäftspartnern und Lieferanten E-Mails, lese bei Facebook, wie und wann man die Firmen kontaktieren kann…

Das Nächste, das zumindest bei uns und unseren Kunden gut gewirkt hat, sind Solidaritätsbekundungen. Wir hier im Kreis Heinsberg haben besonders unter der Corona-Krise zu leiden, das ist hinlänglich bekannt. Das Hashtag #hsbestrong ist zum Kennzeichen für die Solidarität bei uns geworden. Aufrufe bei Facebook und Co. im Stil von „Wir schaffen das gemeinsam“ und “Hauptsache, Ihr bleibt gesund“ haben aktuell etliche Klicks und Likes erhalten.

Wir sind für euch da.

Doch es sollte nicht so banal bleiben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Kunden online zu binden. Durch die Kontaktverbote und die dringenden Appelle, zuhause zu bleiben, verbringen die Menschen viele mehr Zeit im Internet als sonst. Jetzt können die Unternehmen – egal aus welcher Branche – die Menschen mit Tipps, Ratschlägen und Infotainment beschäftigen.

Auch Newsletter mit aktuellen Ideen, Aktionen und Inspirationen sind jetzt perfekt geeignet.

DLK: Können Sie uns hier Beispiele nennen?

FB: Nehmen Sie z. B. den Friseur, der seinen Betrieb schließen musste. Jetzt kann er seine Kundinnen und Kunden bei Instagram oder Facebook mit aktuellen Frisur-Beispielen inspirieren…und sie nach Wiedereröffnung in den Laden locken. Das Gleiche geht natürlich mit Badezimmern, Küchen, Bodenbelägen, Kosmetik usw.

Die Gastronomiebetriebe, die jetzt außer Hause Lieferung anbieten, können neben der normalen Speisekarte auf der Webseite bei Facebook Tagesmenüs veröffentlichen…oder die Menschen auffordern, eigene Rezepte zu posten.

 

Was viele nicht wissen: Facebook bietet einen eigenen Shop an, allerdings ohne Kauf-Funktion. Man kann dort Produkte präsentieren, sogar in Größen- und Farbvariationen. Der Kauf wird dann per telefonische Bestellung abgewickelt.

Ich las von einem Inhaber einer Boutique, der seine Frühjahrskollektion in einer internen Modenschau hinter verschlossenen Türen durchgeführt hat und diese per Videoaufzeichnung bei Facebook und YouTube veröffentlicht hat. Das geht theoretisch sogar live.

DLK: Was halten Sie von Video als Kommunikationsmedium?

FB: Video ist natürlich immer gut. Ich würde aber einen Schritt weiter gehen und Live-Streaming probieren, so wie es unser Landrat Stephan Pusch jeden Tag macht. Eine Story oder ein Thema überlegen, einfach vor die Kamera setzen, live gehen bei Facebook und mit den Leuten reden. Nur Mut.

DLK: Stichwort Facebook & Co. Welchen Kanal würden Sie den Unternehmen empfehlen?

Das kommt natürlich auf die Zielgruppe an. Die sehr jungen Kunden und Kundinnen findet man eher bei Instagram, der Rest ist bei Facebook. Pinterest ist immer gut, wenn es um Kreativität und Inspirationen geht, also z. B. um Kosmetik, Frisuren, Handarbeit, Gestaltung. Und YouTube ist die erste Wahl, wenn es um Bewegtbilder, also Videos geht.

Ich möchte betonen, dass man jetzt nicht blind losrennen und einen neuen Kanal starten sollte. Wer bisher nur Facebook nutzt, sollte dort bleiben. Wer aber bereits mit Instagram oder Pinterest arbeitet, kann dies weiter tun.

DLK: Es gibt Stimmen, die meinen, dass Marketing in solchen Krisenzeiten verpönt ist, weil man schnell den Eindruck gewinnen könnte, man wolle aus dem Leid anderer Profit schlagen. Lieber will man ganz still sein, um keinen Ärger zu bekommen. Stimmt das?

FB: Nun, erst einmal ist es nichts Unmoralisches, in der jetzigen Situation für das eigene Unternehmen und die Produkte und Dienstleistungen zu werben…da die Menschen aktuell aber sehr sensibel und angespannt sind, kann ein falsches Wort oder Bild gleich zur Explosion im Netz führen. Es gilt also, genau abzuwägen, was man wo veröffentlicht. Solange man aber niemanden angreift, bewusst auf Kosten anderer wirbt und die Leute „verarschen“ will, besteht in meinen Augen keine Gefahr. Meine Ausführungen oben zielen darauf ab, Kunden zu informieren, zu unterhalten, ihnen als Ratgeber zur Seite zu stehen. Das ist doch ok, oder?

 

Hinweis

Hilfsaktion Heinsberg helfen Heinsberger

Frank Bärmann hilft mit seiner Agentur den Unternehmen im Kreis Heinsberg bei der Kommunikation via Facebook. Wer sich bei der Agentur über die E-Mail Adresse hsgehtonline@conpublica.de meldet, bekommt kostenlos Tipps und Hilfestellungen an die Hand, um z. B. Produkte oder Service online zu veröffentlichen.

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Mit diesen Blogartikel-Typen kannst du deinen Blog aufbauen

Blogs sind auch in Deutschland zum festen Bestandteil unserer Medienlandschaft geworden. Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen dazu, einen Blog zu führen, um den eigenen Expertenstatus im Web zu festigen. Warum Blogs in der Kommunikation wichtig sind, haben wir bereits hier erklärt. Heute geht es darum, dir verschiedene Blogartikel-Typen vorzustellen. Damit kannst du dein Blog bunter und interessanter gestalten und mehr Leser ansprechen.

Anmerkung: Es gibt ganz viele unterschiedliche Ansätze zur Unterscheidung von Blogbeiträgen von unterschiedlichen Bloggern. Einige Referenzen habe ich am Ende angefügt. Konzentrieren möchte ich auf eine Kategorisierung, die u. a. von Hubspot propagiert wird.

So macht es Hubspot

  • Tactical
    Solche Blogbeiträge bezeichnen wir auch als „How-To“. Sie haben einen informierenden und lehrenden Charakter und erklären den Lesern, wie sie etwas richtig machen, wie sie etwas erreichen. „Do’s and dont’s“ gehören auch dazu oder die „10 Tipps für…“
    Der Beitrag “ 15 Themen, die für eine Pressemitteilung geeignet sind“ gehört in diese Kategorie [https://www.conpublica.de/15-themen-die-fuer-eine-pressemitteilung-geeignet-sind/]
  • Deep Tactical
    Im Grunde sind die Beiträge wie Tactical zu sehen, nur viel ausführlicher. Sie geben Beispiele, Zitate und Quellen. Die Grenzen zwischen Tactical und Deep Tactical sind sicher fließend.
  • Editorial:
    Blogartikel vom Typ “Editorial” sind redaktionelle Beiträge, die z. B. einen aktuellen Trend nutzen oder auf ein allgemeines Thema aufspringen oder zu einer bestimmten Zeit veröffentlicht werden. Auch Studien werden oft zum Anlass genommen für einen solchen Beitrag. Unser Beitrag zu den “Weihnachtsgrüßen” gehören hier rein. [https://www.conpublica.de/weihnachtsgruesse-die-originelle-post-zum-jahresende/]
  • TOFU
    “TOFU” kommt eigentlich vom Begriff „Top of the Funnel“ und meint, dass ein solcher Beitrag am oberen Anfang des Sales-Trichters angesiedelt ist. TOFU Beiträge sind leichte Kost, eher allgemeiner Natur. Ein Beispiel wäre „Helferlein beim Zählen von Worten und Zeichen“ [https://www.conpublica.de/helferlein-beim-zaehlen-von-worten-und-zeichen/]
  • Syndications
    Unter Content-Syndication wird der Austausch oder die Mehrfachverwendung medialer Inhalte verstanden. Blogbeiträge dieses Typs sind also Artikel, die schon mal irgendwo anders (ganz oder teilweise) veröffentlicht wurden. Das kann im eigenen Blog oder in einem fremden Blog sein (mit Zustimmung des Urhebers, versteht sich). Am Anfang oder Ende ist ein Hinweis zu lesen „Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht bei ….“
  • Infographic/SlideShare
    Blogs sind multimedial, das ist einer der Vorzüge dieser Medien. WordPress z. B. bietet die Möglichkeit, auch Slides und Infografiken einzubinden. Infografiken wiederum sind ideale Möglichkeiten, Geschichten und Zahlen in Bildern darzustellen. Infografiken werden gerne geteilt und sollten unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden. Sie können, müssen aber nicht von einem Artikel begleitet werden.
  • Promo
    Hier kommt die Werbung ins Spiel. Wenn du ein eigenes E-Book, Whitepaper, Buch, Webinar etc. bewerben willst, dann sind deine Beiträge “Promo”-Beiträge.
  • Team Initiatives
    Natürlich gibt es auch die Blogartikel, die unter dem Label „sonstiges“ laufen.

So machen es die Kollegen von Chimpify

Die Blogger-Kollegen von Chimpify haben eine ähnliche Kategorisierung gewählt mit anderen Begriffen. Auch hier geht es eigentlich darum, die Qualität und Tiefe der Beiträge zu kategorisieren.

Wichtig ist die Kategorie „Gastartikel“, die in der zuvor vorgestellten Einteilung nicht vorkommen. Gastartikel, also Artikel fremder Autoren, sind in der Blog-Szene sehr beliebt und bringen deinem Blog eine neue Wertigkeit und viel Aufmerksamkeit. Lade einen externen Experten ein und publiziere dessen Gastartikel. Er wird seinen Artikel in deinem Blog sicher in seinen Netzwerken bekannt machen wollen. Oft wird sogar ein Artikel-Tausch vollzogen. Dabei schreibst du einen Artikel für den Blog des Gastautors und er einen Artikel für deinen Blog.

Interessant ist zudem die Aufteilung, die die Kollegen dort empfehlen.

  • Typ 1: Qualität (Tactical) – 50%
  • Typ 2: Hohe Qualität (Deep Tactical) – 10%
  • Typ 3: Influencer – 20%
  • Typ 4: Persönlich – 15%
  • Typ 5: Verkauf – 5%

Der Ansatz von Nicole Kempe

Deutlich mehr ins Detail geht die Unterteilung von Bloggerin Nicole Kempe. Sie hat gleich 15 Kategorien im Angebot, die sich alle in die oben vorgestellten Kategorien einordnen lassen.

Schließlich findest du noch eine Einteilung bei den Kollegen vom Webnode-Blog. Sie wählen wieder einen etwas anderen Ansatz und unterteilen die Blogbeiträge in sechs Kategorien:

  1. Autoritätsartikel („Pillar Posts“)
  2. Listenartikel
  3. Interviews
  4. Tutorials
  5. Leserfragen
  6. Videobeiträge

Hier sind die Autoritätsartikel und Tutorials von der Wichtigkeit her mit Tactical und Deep Tactical zu vergleichen. Diesen Weg geht auch die Bloggerin Jessica Ebert

Fazit

Du solltest nun ein Gefühl dafür haben, welche Typen von Blogartikel es gibt und welchen Nutzen sie für dein Blog und dessen Leser haben. Wichtig zwei Punkte:

  1. Der Mix macht’s
  2. Finde deinen Weg und deinen Inhalt für deine Leser.

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