Content für Social Media: Diese vier mobilen Apps solltest du probieren

Auch wenn wir als Agentur eigentlich im Textbereich tätig sind, geben wir zu, dass ohne Bilder und Videos kein Social Media Marketing funktioniert. Während man bei Facebook noch drauf verzichten könnte, geht bei es Plattformen wie Instagram, Pinterest oder gar YouTube genau darum: um Bilder und Videos. Die Frage ist, wie man als kleines und mittleres Unternehmen solche Bilder und Videos erstellen kann, ohne ein großes Investment in Fotografen und Videoproduzenten zu stecken. Wir haben einige Apps für mobile Endgeräte gefunden (und selbst im Einsatz), mit denen du auf deinem Smartphone und Tablet witzige, unterhaltsame, ansprechende Bilder, Bild-Collagen und Videos erstellen kannst.

Welche Werbung uns wirklich zum Lachen bringt

Die meiste Zeit nervt sie uns – die Werbung. Durch Streamingdienste und Co. haben wir uns von Spots schon fast gänzlich verabschiedet und Werbeplakate nehmen wir beim Autofahren fast nicht mehr wahr. Wenn es dann mal ein Plakat schafft, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, muss es auch wirklich besonders auffällig sein – oder ganz besonders witzig. Damit ihr in diesen schweren Zeiten auch mal was zu Lachen habt, haben wir für euch die Top Five der für uns witzigsten Werbungen zusammengesucht. Viel Spaß beim Kaputtlachen!

Platz 5: Taffo

Zugegeben – unser Platz fünf ist etwas makaber. Vor allem momentan. Doch den Humor zu verlieren, wäre unserer Meinung nach auch keine Lösung. Deshalb nur Platz 5 und mit allem nötigen Respekt: Das italienische Bestattungsunternehmen Taffo. Dieses sah keinen Grund dafür, dass sich Bestattungen und humorvolle Werbung ausschließen und warb mit Werbesprüchen wie: „Wenn Sie etwas getrunken haben, lassen Sie wen anders fahren“. Sonst fahren wir Sie.“ Mit solchen Slogans hat es das Unternehmen zu landesweiter Bekanntheit gebracht, vor allem bei Facebook. Anlässlich des Todes von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad postete es dort eine Ikea-typische Aufbauanleitung für einen Sarg, der dann auch stilecht mit „TÄFFÖ“ betitelt wurde.

Werbunf Taffo

Gefunden auf https://www.handelsblatt.com

Platz 4: David Küchenthal

Im Auftrag eines Dozenten gestaltete der 28-jährige Hamburger David Küchenthal eine Anzeige für Hustenbonbons. Er wählte die Firma Wick und entwarf ein Plakat, das nicht nur mit einem silbernen Nagel für Gestaltung, Konzept und Text ausgezeichnet, sondern auch in den Social Media gehypt wurde. Mit „Wick dich du Hustensohn“, brachte er die Social Media User zum Lachen. Er wählte die Marke bewusst aus, da sie sehr konservativ und zurückhaltend wirbt. Ob Wick allerdings jemals damit werben wird, ist wohl eher fraglich.

Gefunden auf https://www.horizont.net

Platz 3: True Fruits

Ja, unser Platz drei ist etwas zweideutig. Denn der Smoothie Hersteller True Fruits ergänzt seine Drinks jetzt durch Chia-Samen und nutzte diese Tatsache für witzige Werbung. „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“ heißt es da beispielsweise oder „Bei Samenstau schütteln“.

Gefunden auf https://www.merkur.de

Platz 2: Pick Up

Gerade Süßigkeitenwerbung ist oft abgedroschen. Die Slogans kennen wir alle und die meisten sind so daneben, dass wir sie zwar auswendig kennen, aber eigentlich nicht leiden können. Diese Tatsache nimmt Pick Up aufs Korn, indem der Hersteller sämtliche Slogans der Süßwaren-Konkurrenz benutzt und abändert. Sprüche wie „Prinzen rollen, Könige stehen“ oder „Das Leben ist zu kurz für lange Pralinen“ lassen uns schmunzeln. Werbung, die da sagt „Ich geh als Langweiler“ und den Pick Up-Riegel in die Verpackung eines Konkurrenten steckt, ist so frech, dass wir lachen müssen. Besonders auf Facebook macht Pick Up damit Furore. Daumen hoch für Mut und Einfallsreichtum, finden wir.

Gefunden auf https://www.facebook.com/Bahlsen.PiCKUP/

Platz 1: Lieferando

Wer uns wirklich umgehauen hat, ist der Lieferdienst Lieferando. Gängige Phrasen wurden zu einer ganzen Serie an witzigen Slogans, passend zum jeweiligen gelieferten Food. Als kurzer Ausschnitt seien „Isch bin dir Farfalle“, „Isch will mit dir Penne“,  „Wasabi da nur bestellt?“ oder „Kein Wok zu kochen?“ erwähnt. Natürlich immer mit dem passenden Plakat untermalt. Unser absoluter Liebling und damit unsere Nummer eins ist aber „Ich will ein Rind von dir!“ mit saftigem Burger in Frontalansicht 😊

Gefunden auf https://www.lieferando.de/

Viel Spaß.

Wenn Ihr auch eine witzige Werbung entdeckt habt, dann lasst uns dran teilhaben.

Markenbekanntheit steigern – ein Fallbeispiel aus unserer Praxis

Online lässt sich alles schnell verbreiten – das ist ein Irrglaube. Viele Kunden denken, dass nichts leichter ist, als über Facebook und Co. Infos zu verteilen und Werbung zu machen. Doch leider ist das nicht so einfach, wie es klingt. Ja, eingestellt sind die Inhalte schnell, doch wahrgenommen werden sie vielleicht nicht. Denn die Aufmerksamkeitsspannen sind kurz und das Interesse gilt so „on the go“ meist Eyecatchern und Knallern. Wie also stelle ich es als PR- oder Werbeagentur an, dass die Info meines Kunden gesehen wird und im Idealfall auch noch im Gedächtnis bleibt? Wir erläutern euch eine Social Media Strategie am Beispiel unseres Kunden Handelshaus Heinrichs.

Das versteckte Designer-Outlet

Das Handelshaus Heinrichs ist eine echte Heinsberger Institution. Vor etlichen Jahren auf der anderen Seite der Hochstraße zu finden, ist aus dem Handelshaus Heinrichs mittlerweile ein moderner Laden mit Toplage in Nähe des Marktes geworden, geführt von Dipl. Kfm. Peter Heinrichs. Weitere erfolgreiche Filialen finden sich in Mönchengladbach und Jülich. Die Stärke des Unternehmens begründet sich vor allem durch zwei wichtige Faktoren: die Freundlichkeit und Beratungskompetenz der Mitarbeiterinnen und die Expertise im Einkauf und der Auswahl von qualitativ extrem hochwertigen Waren. Als Anlaufpunkt für moderne und nachhaltig produzierte Markenwäsche bietet Heinrichs zusätzlich zum attraktiven regulären Sortiment auch Designer-Markenware in hohen Stückzahlen, die zu unschlagbar günstigen Preisen verkauft werden kann. Unter den Marken befinden sich so hochkarätige Namen wie JOOP!, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Marc O`Polo, Esprit und Co. Die Tatsache, dass es im renommierten Handelshaus neben Tisch- und Bettwäsche auch supertrendige Mode von bekannten Designer-Labels zu niedrigen Preisen zu kaufen gibt, ist jedoch vielen jüngeren Online-Käuferinnen nicht bekannt. Hier muss Abhilfe geschaffen werden, um das „Designer-Outlet“ mitten in der Innenstadt transparent zu machen.

Marken mit dem Unternehmen verknüpfen

Die Aufgabe der conpublica war und ist es nun, die Bekanntheit von Heinrichs als Händler von Designerware zu Schnäppchenpreisen zu steigern. Eine Markenkampagne musste her, zugeschnitten auf die Social Media Kunden des Unternehmens. conpublica untersuchte dabei das Kundenverhalten der Zielgruppe, zugeschnitten auf das Zielpublikum für Designermode der entsprechenden Marken. Daraus entwickelte sich eine Social Media Strategie, die mithilfe von passenden, wiederholten Postings eine Aufmerksamkeit schafft. Ein Beispiel hierfür ist das laufende Gewinnspiel zum Thema „Wer kennt die meisten bei uns verkauften Markennamen?“.

Das Gewinnversprechen belohnt einerseits treue Kunden für ihre Kenntnis des Sortiments und festigt damit die Kundenbindung. Andererseits lockt es neue Kunden mit der Nennung der Markennamen, steigert so das Bewusstsein für die Erhältlichkeit der Marken bei Heinrichs und regt zum Mitmachen an. Das wiederum bringt Traffic auf die Social Media Seite. Ein Win/Win-Kreislauf beginnt.

Erste Erfolge sichtbar

Unmittelbar nach Start der Aktion lässt sich der Erfolg schon in Zahlen messen und es zeigt sich, wie treu die Kunden von Heinrichs auch bei Facebook sind. Allein die Tatsache, dass es Kunden gibt, die vierundzwanzig fast sechzig Marken des Geschäftes benennen können, dürfte die anderen Leser beeindrucken. Denn nichts ist als mehr Wert bei der Kundenakquise als die Empfehlung durch andere Kunden. In diesem Sinne lautet das Motto für gute PR im Dienst des Kunden: Macht den Erfolg eurer Kunden transparent und findet einen Kommunikationsweg, der zum Medium und zum Kunden passt. Dann wird diese Werbung ein Selbstläufer 😊

Erzähle deine Geschichte – warum Storytelling jetzt wichtig ist

Storytelling – das klingt erst einmal nach Kaffeeklatsch und Quatschen zwischen Tür und Angel. Nach Dingen, die momentan nicht möglich sind und die uns allen fehlen. Mit dem eigentlichen Begriff, der aus der PR-Fachsprache stammt, ist auch tatsächlich etwas ganz Ähnliches gemeint. Denn das Storytelling ist eine Methode, bei der durch den Einsatz von Geschichten Informationen vermittelt werden. Verwendet wird es vor allem im Journalismus sowie in Marketing, PR und Werbung. Reale Geschichten vermitteln dem Leser Wissen und Ideen, stellen den Vorteil von Produkten heraus oder berichten von Erfahrungen. Die Geschichte als Ausdrucksform ist spannender als ein Fachartikel und bleibt im Gedächtnis, weil sie nahbar ist. Weil Menschen eben Geschichten von anderen Menschen lieben. Und weil andere Menschen uns gerade besonders fehlen.

Wenn nicht jetzt, wann dann

Momentan richtet sich die Aufmerksamkeit aller Menschen gezwungenermaßen stärker auf Digitales. Und gleichzeitig haben die Menschen mehr Zeit und Langeweile. Ein idealer Zeitpunkt also, um Gehör für Geschichten zu finden. Viele Unternehmen könnten davon profitieren, indem sie ihre Geschichten erzählen. Vor allem, wenn sie positiv und ermutigend sind und zeigen wie kreativ, lösungsorientiert und ausdauernd das Team ist. Denn jede gute Geschichte braucht einen Helden – und gerade sind viele Menschen (auch Unternehmer) gezwungen, zu Helden zu werden. Außerdem braucht jede gute Geschichte einen Konflikt, einen Kampf – und gerade jetzt kämpfen vor allem auch Unternehmer und ihre Mitarbeiter ums Überleben.

Viral im positiven Sinne

In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie Geschichten viral gehen, weil sie menschlich und ergreifend sind. Vor allem, wenn die Zutaten für ein gutes Storytelling stimmen. Der Aufbau ist dabei immer gleich und wird oft unbewusst richtig gestaltet.

  1. Es gibt einen oder mehrere Protagonisten. Bei besonders erfolgreichen Geschichten ist dieser Held bescheiden, er zeigt sich nahbar und menschlich.
  2. Dieser Held hat ein Problem. Aber er hat auch ein Zaubermittel, zum Beispiel sein loyales Team oder seine treuen Kunden.
  3. Die Lösung, die Umgehung des Problems oder auch das Scheitern daran. Wie wird der Konflikt gelöst und was lernen wir daraus? Wichtig ist dabei absolute Ehrlichkeit. Wird die Sachlage beschönigt, kann sich das positive Image schnell ins Gegenteil drehen.

Eine gut erzählte Geschichte berichtet authentisch von menschlichen Erfolgen oder ebenso menschlichem Versagen. Allen viralen Stories ist jedoch gemeinsam, dass sie emotionalisieren und begeistern, dass sich der Leser mit der Geschichte identifiziert. In der individuellen Erkenntnis des Helden findet sich eine allgemeine Wahrheit, die der Leser erkennt. Ohne Moralpredigt, nur anhand der Geschichte. Der Protagonist durchläuft eine Entwicklung, durch welche sich tiefere Werte und Sinn offenbaren. Wir verstehen, was diesen Menschen antreibt. Dann werden die Geschichten freiwillig verbreitet. Schafft die Story es, Solidarität, Mitleid oder Freude beim Leser zu erzeugen, bleibt sie darüber hinaus besser im Gedächtnis. Und im besten Fall verknüpft der Leser von nun an das Unternehmen mit etwas Positivem. Eine bessere und ehrlichere Werbung gibt es nicht.

Fast alles kann eine gute Geschichte sein

Dramatische Geschichten haben es dabei natürlich leicht. Schon die Besonderheit der Situation macht einen Großteil der Spannung aus. Aber oft sind es gerade die kleinen Geschichten mit den „normalen“ Helden des Alltags, die es uns angetan haben. Denn so fällt die Identifikation viel leichter. Gibt es also eine Geschichte in deiner Firma, die es wert ist, erzählt zu werden, dann erzähle sie. Im schlechtesten Fall wird sie nicht wirklich wahrgenommen und du hast einfach nur erfolgreich für eine Dokumentation der Firmengeschichte gesorgt. Im besten Fall verpasst du deinem Unternehmen damit einen Imageschub nach oben.

Eine Geschichte, die vor wenigen Wochen extrem viral gegangen ist, ist der Appell des Bäckers Bosselmann, der seine Kunden aufgerufen hat, die Bäckereien weiterhin zu unterstützen. Der Appell ist extrem emotional und der Bäcker selbst wirkt extrem authentisch und verletzlich…sehr gut.

Menschen lieben gute Geschichten seit Jahrtausenden, sonst gäbe es keine Höhlenmalereien oder Märchen und Sagen. In so besonderen Zeiten wie diesen schreibt das Leben gerade besonders viele davon. Wir müssen jeden Tag Entscheidungen treffen, die bedeutsam sind. Erzählt davon. Ganz nach dem Motto: „In a world, where you can be anything, be kind.“

Um euch noch ein bisschen mehr zu animieren, haben wir noch ein Geschenk für euch. Wir verlosen auf unserer Facebook-Seite das Buch „Storytelling für Unternehmen“ von Miriam Rupp. Wir drücken euch die Daumen.

Unternehmer, Handwerker und Freiberufler sollen in der Krise (digital) kommunizieren

Dieses Interview mit unserem Inhaber Frank Bärmann ist im Original im Monatsmagazin Drei Länder Kurier, Ausgabe April 2020 erschienen. 

Durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden in den vergangenen Wochen etliche kleine und große Unternehmen geschlossen. Industrie, Handwerk, Dienstleister, Gastronomen und viele weitere Branchen verlieren Aufträge und Kunden im großen Umfang. Die wirtschaftliche Lage ist für viele dramatisch. Jetzt heißt es, den Kopf nicht in den Sand stecken, die Ärmel hochkrempeln und eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entwickeln. Vor allem aber heißt es: kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren.

Wir sprachen diesem Zusammenhang mit Frank Bärmann, Kommunikationsexperte und Inhaber der Heinsberger PR- und Social-Media-Agentur conpublica.

DLK: Herr Bärmann, was raten Sie als erfahrener Kommunikationsexperte den vielen kleinen und mittleren Unternehmen in dieser schweren Zeit?

FB: Nun, es ist ein alter Hut, dass Unternehmen in der Krise viel Marketing betreiben sollten – auch wenn eigentlich das Geld knapp ist. Die aktuelle Corona-Krise trifft die allermeisten wirtschaftlich hart. Man erkennt aber, dass sehr viele Unternehmer ein hohes Maß an Kreativität entwickeln und schnell neue Möglichkeiten für eine Fortführung ihres Geschäfts finden – zumindest in Teilen.

Das wichtigste ist hierbei, jetzt mit Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten zu kommunizieren. Denn, auch wenn viele von uns sich momentan im Krisenmodus befinden, so sind wir doch alle davon überzeugt, dass in einigen Monaten die Kontakte zu bestehenden Kunden und Geschäftspartnern wichtiger sein werden denn je. Das Internet bietet hier eine Vielzahl von Möglichkeiten und Kanälen.

DLK: Stichwort Kommunizieren. Was sollte man denn kommunizieren?

FB: Das fängt damit an, dass man den Kunden die jetzt aktuellen Kommunikationskanäle mitteilt, über die man erreichbar ist: Das beginnt bei Telefonnummern und E-Mail Adressen und geht bis zum WhatsApp-Kanal oder Skype-Profil. Die Möglichkeiten sind hier mannigfaltig.

Ich selbst erhalte seit Tagen von allen möglichen Geschäftspartnern und Lieferanten E-Mails, lese bei Facebook, wie und wann man die Firmen kontaktieren kann…

Das Nächste, das zumindest bei uns und unseren Kunden gut gewirkt hat, sind Solidaritätsbekundungen. Wir hier im Kreis Heinsberg haben besonders unter der Corona-Krise zu leiden, das ist hinlänglich bekannt. Das Hashtag #hsbestrong ist zum Kennzeichen für die Solidarität bei uns geworden. Aufrufe bei Facebook und Co. im Stil von „Wir schaffen das gemeinsam“ und “Hauptsache, Ihr bleibt gesund“ haben aktuell etliche Klicks und Likes erhalten.

Wir sind für euch da.

Doch es sollte nicht so banal bleiben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Kunden online zu binden. Durch die Kontaktverbote und die dringenden Appelle, zuhause zu bleiben, verbringen die Menschen viele mehr Zeit im Internet als sonst. Jetzt können die Unternehmen – egal aus welcher Branche – die Menschen mit Tipps, Ratschlägen und Infotainment beschäftigen.

Auch Newsletter mit aktuellen Ideen, Aktionen und Inspirationen sind jetzt perfekt geeignet.

DLK: Können Sie uns hier Beispiele nennen?

FB: Nehmen Sie z. B. den Friseur, der seinen Betrieb schließen musste. Jetzt kann er seine Kundinnen und Kunden bei Instagram oder Facebook mit aktuellen Frisur-Beispielen inspirieren…und sie nach Wiedereröffnung in den Laden locken. Das Gleiche geht natürlich mit Badezimmern, Küchen, Bodenbelägen, Kosmetik usw.

Die Gastronomiebetriebe, die jetzt außer Hause Lieferung anbieten, können neben der normalen Speisekarte auf der Webseite bei Facebook Tagesmenüs veröffentlichen…oder die Menschen auffordern, eigene Rezepte zu posten.

 

Was viele nicht wissen: Facebook bietet einen eigenen Shop an, allerdings ohne Kauf-Funktion. Man kann dort Produkte präsentieren, sogar in Größen- und Farbvariationen. Der Kauf wird dann per telefonische Bestellung abgewickelt.

Ich las von einem Inhaber einer Boutique, der seine Frühjahrskollektion in einer internen Modenschau hinter verschlossenen Türen durchgeführt hat und diese per Videoaufzeichnung bei Facebook und YouTube veröffentlicht hat. Das geht theoretisch sogar live.

DLK: Was halten Sie von Video als Kommunikationsmedium?

FB: Video ist natürlich immer gut. Ich würde aber einen Schritt weiter gehen und Live-Streaming probieren, so wie es unser Landrat Stephan Pusch jeden Tag macht. Eine Story oder ein Thema überlegen, einfach vor die Kamera setzen, live gehen bei Facebook und mit den Leuten reden. Nur Mut.

DLK: Stichwort Facebook & Co. Welchen Kanal würden Sie den Unternehmen empfehlen?

Das kommt natürlich auf die Zielgruppe an. Die sehr jungen Kunden und Kundinnen findet man eher bei Instagram, der Rest ist bei Facebook. Pinterest ist immer gut, wenn es um Kreativität und Inspirationen geht, also z. B. um Kosmetik, Frisuren, Handarbeit, Gestaltung. Und YouTube ist die erste Wahl, wenn es um Bewegtbilder, also Videos geht.

Ich möchte betonen, dass man jetzt nicht blind losrennen und einen neuen Kanal starten sollte. Wer bisher nur Facebook nutzt, sollte dort bleiben. Wer aber bereits mit Instagram oder Pinterest arbeitet, kann dies weiter tun.

DLK: Es gibt Stimmen, die meinen, dass Marketing in solchen Krisenzeiten verpönt ist, weil man schnell den Eindruck gewinnen könnte, man wolle aus dem Leid anderer Profit schlagen. Lieber will man ganz still sein, um keinen Ärger zu bekommen. Stimmt das?

FB: Nun, erst einmal ist es nichts Unmoralisches, in der jetzigen Situation für das eigene Unternehmen und die Produkte und Dienstleistungen zu werben…da die Menschen aktuell aber sehr sensibel und angespannt sind, kann ein falsches Wort oder Bild gleich zur Explosion im Netz führen. Es gilt also, genau abzuwägen, was man wo veröffentlicht. Solange man aber niemanden angreift, bewusst auf Kosten anderer wirbt und die Leute „verarschen“ will, besteht in meinen Augen keine Gefahr. Meine Ausführungen oben zielen darauf ab, Kunden zu informieren, zu unterhalten, ihnen als Ratgeber zur Seite zu stehen. Das ist doch ok, oder?

 

Hinweis

Hilfsaktion Heinsberg helfen Heinsberger

Frank Bärmann hilft mit seiner Agentur den Unternehmen im Kreis Heinsberg bei der Kommunikation via Facebook. Wer sich bei der Agentur über die E-Mail Adresse hsgehtonline@conpublica.de meldet, bekommt kostenlos Tipps und Hilfestellungen an die Hand, um z. B. Produkte oder Service online zu veröffentlichen.

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Mit diesen Blogartikel-Typen kannst du deinen Blog aufbauen

Blogs sind auch in Deutschland zum festen Bestandteil unserer Medienlandschaft geworden. Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen dazu, einen Blog zu führen, um den eigenen Expertenstatus im Web zu festigen. Warum Blogs in der Kommunikation wichtig sind, haben wir bereits hier erklärt. Heute geht es darum, dir verschiedene Blogartikel-Typen vorzustellen. Damit kannst du dein Blog bunter und interessanter gestalten und mehr Leser ansprechen.

Anmerkung: Es gibt ganz viele unterschiedliche Ansätze zur Unterscheidung von Blogbeiträgen von unterschiedlichen Bloggern. Einige Referenzen habe ich am Ende angefügt. Konzentrieren möchte ich auf eine Kategorisierung, die u. a. von Hubspot propagiert wird.

So macht es Hubspot

  • Tactical
    Solche Blogbeiträge bezeichnen wir auch als „How-To“. Sie haben einen informierenden und lehrenden Charakter und erklären den Lesern, wie sie etwas richtig machen, wie sie etwas erreichen. „Do’s and dont’s“ gehören auch dazu oder die „10 Tipps für…“
    Der Beitrag “ 15 Themen, die für eine Pressemitteilung geeignet sind“ gehört in diese Kategorie [https://www.conpublica.de/15-themen-die-fuer-eine-pressemitteilung-geeignet-sind/]
  • Deep Tactical
    Im Grunde sind die Beiträge wie Tactical zu sehen, nur viel ausführlicher. Sie geben Beispiele, Zitate und Quellen. Die Grenzen zwischen Tactical und Deep Tactical sind sicher fließend.
  • Editorial:
    Blogartikel vom Typ “Editorial” sind redaktionelle Beiträge, die z. B. einen aktuellen Trend nutzen oder auf ein allgemeines Thema aufspringen oder zu einer bestimmten Zeit veröffentlicht werden. Auch Studien werden oft zum Anlass genommen für einen solchen Beitrag. Unser Beitrag zu den “Weihnachtsgrüßen” gehören hier rein. [https://www.conpublica.de/weihnachtsgruesse-die-originelle-post-zum-jahresende/]
  • TOFU
    “TOFU” kommt eigentlich vom Begriff „Top of the Funnel“ und meint, dass ein solcher Beitrag am oberen Anfang des Sales-Trichters angesiedelt ist. TOFU Beiträge sind leichte Kost, eher allgemeiner Natur. Ein Beispiel wäre „Helferlein beim Zählen von Worten und Zeichen“ [https://www.conpublica.de/helferlein-beim-zaehlen-von-worten-und-zeichen/]
  • Syndications
    Unter Content-Syndication wird der Austausch oder die Mehrfachverwendung medialer Inhalte verstanden. Blogbeiträge dieses Typs sind also Artikel, die schon mal irgendwo anders (ganz oder teilweise) veröffentlicht wurden. Das kann im eigenen Blog oder in einem fremden Blog sein (mit Zustimmung des Urhebers, versteht sich). Am Anfang oder Ende ist ein Hinweis zu lesen „Dieser Artikel wurde im Original veröffentlicht bei ….“
  • Infographic/SlideShare
    Blogs sind multimedial, das ist einer der Vorzüge dieser Medien. WordPress z. B. bietet die Möglichkeit, auch Slides und Infografiken einzubinden. Infografiken wiederum sind ideale Möglichkeiten, Geschichten und Zahlen in Bildern darzustellen. Infografiken werden gerne geteilt und sollten unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden. Sie können, müssen aber nicht von einem Artikel begleitet werden.
  • Promo
    Hier kommt die Werbung ins Spiel. Wenn du ein eigenes E-Book, Whitepaper, Buch, Webinar etc. bewerben willst, dann sind deine Beiträge “Promo”-Beiträge.
  • Team Initiatives
    Natürlich gibt es auch die Blogartikel, die unter dem Label „sonstiges“ laufen.

So machen es die Kollegen von Chimpify

Die Blogger-Kollegen von Chimpify haben eine ähnliche Kategorisierung gewählt mit anderen Begriffen. Auch hier geht es eigentlich darum, die Qualität und Tiefe der Beiträge zu kategorisieren.

Wichtig ist die Kategorie „Gastartikel“, die in der zuvor vorgestellten Einteilung nicht vorkommen. Gastartikel, also Artikel fremder Autoren, sind in der Blog-Szene sehr beliebt und bringen deinem Blog eine neue Wertigkeit und viel Aufmerksamkeit. Lade einen externen Experten ein und publiziere dessen Gastartikel. Er wird seinen Artikel in deinem Blog sicher in seinen Netzwerken bekannt machen wollen. Oft wird sogar ein Artikel-Tausch vollzogen. Dabei schreibst du einen Artikel für den Blog des Gastautors und er einen Artikel für deinen Blog.

Interessant ist zudem die Aufteilung, die die Kollegen dort empfehlen.

  • Typ 1: Qualität (Tactical) – 50%
  • Typ 2: Hohe Qualität (Deep Tactical) – 10%
  • Typ 3: Influencer – 20%
  • Typ 4: Persönlich – 15%
  • Typ 5: Verkauf – 5%

Der Ansatz von Nicole Kempe

Deutlich mehr ins Detail geht die Unterteilung von Bloggerin Nicole Kempe. Sie hat gleich 15 Kategorien im Angebot, die sich alle in die oben vorgestellten Kategorien einordnen lassen.

Schließlich findest du noch eine Einteilung bei den Kollegen vom Webnode-Blog. Sie wählen wieder einen etwas anderen Ansatz und unterteilen die Blogbeiträge in sechs Kategorien:

  1. Autoritätsartikel („Pillar Posts“)
  2. Listenartikel
  3. Interviews
  4. Tutorials
  5. Leserfragen
  6. Videobeiträge

Hier sind die Autoritätsartikel und Tutorials von der Wichtigkeit her mit Tactical und Deep Tactical zu vergleichen. Diesen Weg geht auch die Bloggerin Jessica Ebert

Fazit

Du solltest nun ein Gefühl dafür haben, welche Typen von Blogartikel es gibt und welchen Nutzen sie für dein Blog und dessen Leser haben. Wichtig zwei Punkte:

  1. Der Mix macht’s
  2. Finde deinen Weg und deinen Inhalt für deine Leser.

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PR-Kalender helfen dir bei der PR-Arbeit

Immer wieder erklären wir sozusagen gebetsmühlenartig, dass eine erfolgreiche PR- und Social Media Arbeit nur durch gute Planung entstehen kann. Dazu gehört eben auch die Content-Planung.

Neben den Themen aus dem eigenen Unternehmen sind es oft aktuelle Themen, Trends, Studien und News, die für Content verwendet werden können. Hier können Methoden wie Newsjacking und Agenda Surfing eingesetzt werden. Dabei hilft dir zum Beispiel dieser Jahresplaner der Adenion GmbH. Dieses Unternehmen ist mit verschiedenen Lösungen im Bereich Contentplanung- und Distribution unterwegs, u. a. Herausgeber des Dienstes PR-Gateway und Blog2Social.

In dem Jahresplaner findest du die wichtigsten Termine, Tage und Events des Jahres für deine digitale PR, Blogbeiträge und Social Media. Darunter sind 570 Thementage für jeden Anlass, alle Feiertage in Deutschland sowie 57 Messen & Kongresse mit Direktlinks.

So geht’s – Beispiele

Wie verwendest du nun einen solchen Jahresplaner? Dazu ein paar Beispiele:

Am 1. Februar war „Ändere-dein-Passwort-Tag“. Ein IT-Unternehmen kann hier auf die Bedeutung sicherer Passwörter und Cyber-Security hinweisen…

Wir verwenden jedes Jahr am 14. Februar den Valentinstag als Aufhänger, um über Facebook, Instagram und Co. die Leser, Fans und Abonnenten daran zu erinnern, der / dem Liebsten etwas Besonderes zu schenken. Man kommt damit ins Gespräch und bekommt bei gut gemachten Posts genug Reichweite.

Das gleiche haben wir übrigens am 24. Januar, dem Tag der Komplimente gemacht. Wir haben unseren Kunden und den Kunden unserer Kunden ein Kompliment gemacht. Das Ergebnis: jede Menge Likes.

Tag der Komplimente

Nachzulesen unter https://www.facebook.com/HandelshausHeinrichs/ und https://www.facebook.com/juettenkoolen/

Es müssen nicht immer streng fachbezogene Themen sein, die sind natürlich immer besser z.B. bei Presseartikel. Im Social Media Kontext reichen oft Emotionen.

Zum Tag der Batterie am 18. Februar werden wir einen fachlichen Blogartikel zum Thema Hybrid-Technologie im Blog des Online-EU-Fahrzeughändlers Jütten & Koolen veröffentlichen. Jetzt schon geplant sind ein Blogbeitrag und das passende Social Media Posting für den 04. März. Dann ist Tag der Grammatik.

So geht es das ganze Jahr über weiter….

Den PR-Kalender kannst du dir kostenlos unter https://prg.li/pr-kalender-2020 als PDF runterladen, inklusive 5 Expertentipps namhafter PR-Experten.

Image by Bastian Wiedenhaupt from Pixabay

Helferlein beim Zählen von Worten und Zeichen

Kennst du das? Du musst einen Text liefern mit einer Zeichen- oder Wortgrenze und hast gerade kein Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word zur Hand. Oder du musst wissen, wie viele Zeichen oder Wörter ein gelieferter Text hat. Dafür gibt es ein kleines Online-Helferlein: zeichenzähler.de, ja mit Umlaut!

Du gibst deinen Text oder den gelieferten Text einfach über den Browser per Copy & Paste ein und erfährst, wie viele Zeichen (mit und ohne Leerzeichen), Wörter und Absätze der Text hat. Das ist auch auf dem Smartphone sehr einfach.

Text mit genauer Zeichenzahl

Manchmal muss man schnell einen Text haben, der eine 100% genaue Zeichen- oder Wortanzahl mitbringt. Dies ist z.B. beim Layout von Flyern, Broschüren oder Anzeigen nötig. Du kannst entweder schnell einen Text mit genau 175 Wörtern zaubern oder einen der zahlreichen Blindtext-Generatoren nutzen. Unser Favorit heißt genauso: https://www.blindtextgenerator.de/

Damit kannst du den Designern und Layoutern einen passenden Text liefern, während du noch an dem echten Text tüftelst. Der Blindtext ist dann ein Platzhalter. Das Praktische daran: Du kannst selbst wählen, ob du z. B. 175 Zeichen oder 175 Wörter bekommen möchtest.

Mit diesen beiden Helferlein wird dein Texterleben ein wenig einfacher.

Foto von Terje Sollie von Pexels

Warum Blogs so wichtig sind

Die PR-Branche prognostiziert es seit einiger Zeit immer wieder – das Ende der Blogs. „Haben Blogs heute noch Sinn?“ lautet die oft gestellte Frage. Immer mehr Plattformen entstehen und bieten mehr Marketing-Instrumente denn je. Neben dem Blog gibt es unter anderem Facebook, Twitter und Snapchat. Soll es das gewesen sein mit den Blogs? Nein, sagen wir, denn das Betreiben eines Blogs ermöglicht nicht nur das Teilen von Gedanken und Ideen mit anderen, Blogs dienen auch der Kundenbindung, der Information und der Werbung.

Interessengemeinschaft

Ein Blog ist nicht nur der gedankliche Erguss in schriftlicher Form, er ermöglicht es auch, ein Thema zur Diskussion zu stellen und sich auszutauschen. In einem Blog wird nicht nur Protokoll geführt, sondern es wird Wissen untereinander geteilt. Dementsprechend gibt es Blogs in den verschiedensten Interessenbereichen und Branchen, wie zum Beispiel:

  • Modeblogs
  • Food-Blogs
  • Reiseblogs
  • Journalisten-Blogs
  • Fachblogs
  • Foto-Blogs
  • Berater-Blogs
  • DIY-Blogs

Der Inhalt des jeweiligen Blogs richtet sich nach dem Thema. Er verfolgt die Absicht, Wissen und Ratschläge zu vermitteln und lebt von Interaktion.

Was Blogger wollen

Blogs sind gute PR. Unabhängig von anderen Internetplattformen kann man mit ihnen vieles erreichen:

  • Unternehmensinhalte verbreiten
  • Markenbekanntheit steigern
  • Markenreputation verbessern
  • Kunden-/ Kundinnen-Interaktion
  • Einbindung von Experten, Journalisten, Mitarbeitern und anderen Bloggern
  • Experten überzeugen
  • Kunden binden
  • Pflege des Kundenstamms, Pflege des Miteinander, des Austauschs
  • Aktiver Austausch
  • Unterstützung der PR-Maßnahmen von Marketing und Vertrieb

Blogs bleiben

Das Aussterben der Blogs wird bereits seit Jahren vorausgesagt. Die Flut von Plattformen, Designs und Apps überschwemmt natürlich auch die Bloggerlandschaft. Dennoch glauben wir an die Kraft eines guten Blogbeitrags – und das aus gutem Grund. Denn die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden ist nach wie vor essenziell. Selbstverständlich ist dieser Austausch auch über Plattformen wie Twitter, Instagram, Facebook und Co. möglich, doch Blogs bieten nach wie vor einen höheren Informationsgehalt. Zudem gestalten sie sich persönlicher, geben mehr vom Unternehmen preis und prägen damit das Markenimage positiv. Gute Blogs sind mächtig im Marketingbereich, weil sie die Leidenschaft für eine Sache glaubhaft vermitteln können.

Erfolgreiche Blogs leben länger

Ein sehr gutes Beispiel für einen jahrzehntelang erfolgreichen Blog ist Daimler. Er gibt den Kunden die Möglichkeit, mit visuellen Elementen zu experimentieren oder Erfahrungen auszutauschen – er lebt durch die Kunden.

Was macht also einen guten Blog aus? Leidenschaft, Know-how und eine klare Linie – diese Elemente sind spürbar und vermitteln einen Mehrwert beim Lesen.

In diesem Sinne: fröhliches Bloggen!

Verzweifel nicht an Headlines und Betreffzeilen

Headlines und Betreffzeilen sind beim Texten so ein Kapitel für sich. Während der Text oft nur so fließt, kommen wir beim Formulieren der Überschrift und Betreffzeile ins Schwitzen. Perfekt muss sie sein, zum Lesen oder Klicken animieren. Doch wie erreichen wir das?

Weil es uns ebenso geht wie vielen anderen, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt für die perfekte Headline und Betreffzeile.

Der inhaltliche Aspekt

Wenn dein Leser schon in der Überschrift oder im Betreff erfährt, warum er weiterlesen sollte, hast du dein Ziel an dieser Stelle schon erreicht.

Deshalb:

Nenne einen Vorteil, mache neugierig und sorge für Interesse: „So schreibst du die perfekte Headline“

Deute den Inhalt in Kurzform an: „15 Tipps für die perfekte Betreffzeile“

Nenne das Wesentliche zuerst: „Eine Headline braucht nur 60 Zeichen“

Formale Anforderungen

In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch und insbesondere für Headlines und Betreffzeilen. Warum? Nicht nur, weil kurze Sätze schneller ins Gehirn und ins Gedächtnis eindringen, sondern weil die E-Mail-Programme nur kurze Betreffzeilen komplett anzeigen. Wenn die Texte zu lang sind, werden sie mit … gekürzt.

Googlemail beispielsweise zeigt 87 Zeichen an, Outlook noch 70 Zeichen und Freemailer nur noch 63 Zeichen.

Noch problematischer wird es mit der mobilen Darstellung auf Smartphones und Wearables. Hier werden z. B. auf der Apple Watch nur noch 16 Zeichen angezeigt. iPhone und Androiden zeigen 41 bzw. 30 Zeichen an.

Merke: Das erste Wort ist hier entscheidend!

Im Zeitalter von Emoticons kannst du versuchen, durch ein solches Bildchen die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Doch Vorsicht: Nicht jeder E-Mail Client zeigt diese Emoticons an. Teste es vor dem Versand auf verschiedenen Geräten.

❆ Winterangebote zum Wohlfühlen

✔ Ihre Checkliste für den Urlaub

♥ Liebesgrüße zum Valentinstag

Unser Tipp zum Schluss: Die direkte Ansprache mit Du, Sie, Ihren, Ihr etc. sowie der Name in der Betreffzeile erhöhen ebenfalls die Öffnungsrate bzw. Lesechance: „Erfahren Sie, wie Sie perfekte Headlines schreiben, Herr Schmitz“.

Bild von Lukas Bieri auf Pixabay