Mit diesen fünf Tipps werden deine Newsletter wirklich gelesen

E-Mail-Marketing spielt im Gesamtkontext des Online-Marketings nach wie vor eine wichtige Rolle. Doch immer wieder landen Werbe E-Mails und Newsletter in unserem Posteingang, die weder zum Öffnen noch zum Weiterlesen anregen. Damit deine Inhalte eines E-Mail-Newsletters auch gelesen werden und nicht sofort im Papierkorb landen, solltest du allerdings einiges beachten. Hier kommen die fünf besten Tipps.

Wir feiern 10 Jahre conpublica

Heute feiern wir unser 10-jähriges Firmenjubiläum. Wir nutzen diese Gelegenheit, um allen Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern Danke zu sagen. Wir freuen uns schon auf die nächsten 10 Jahre mit euch!

Welche Werbung uns wirklich zum Lachen bringt

Die meiste Zeit nervt sie uns – die Werbung. Durch Streamingdienste und Co. haben wir uns von Spots schon fast gänzlich verabschiedet und Werbeplakate nehmen wir beim Autofahren fast nicht mehr wahr. Wenn es dann mal ein Plakat schafft, unsere Aufmerksamkeit zu erregen, muss es auch wirklich besonders auffällig sein – oder ganz besonders witzig. Damit ihr in diesen schweren Zeiten auch mal was zu Lachen habt, haben wir für euch die Top Five der für uns witzigsten Werbungen zusammengesucht. Viel Spaß beim Kaputtlachen!

Platz 5: Taffo

Zugegeben – unser Platz fünf ist etwas makaber. Vor allem momentan. Doch den Humor zu verlieren, wäre unserer Meinung nach auch keine Lösung. Deshalb nur Platz 5 und mit allem nötigen Respekt: Das italienische Bestattungsunternehmen Taffo. Dieses sah keinen Grund dafür, dass sich Bestattungen und humorvolle Werbung ausschließen und warb mit Werbesprüchen wie: „Wenn Sie etwas getrunken haben, lassen Sie wen anders fahren“. Sonst fahren wir Sie.“ Mit solchen Slogans hat es das Unternehmen zu landesweiter Bekanntheit gebracht, vor allem bei Facebook. Anlässlich des Todes von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad postete es dort eine Ikea-typische Aufbauanleitung für einen Sarg, der dann auch stilecht mit „TÄFFÖ“ betitelt wurde.

Werbunf Taffo

Gefunden auf https://www.handelsblatt.com

Platz 4: David Küchenthal

Im Auftrag eines Dozenten gestaltete der 28-jährige Hamburger David Küchenthal eine Anzeige für Hustenbonbons. Er wählte die Firma Wick und entwarf ein Plakat, das nicht nur mit einem silbernen Nagel für Gestaltung, Konzept und Text ausgezeichnet, sondern auch in den Social Media gehypt wurde. Mit „Wick dich du Hustensohn“, brachte er die Social Media User zum Lachen. Er wählte die Marke bewusst aus, da sie sehr konservativ und zurückhaltend wirbt. Ob Wick allerdings jemals damit werben wird, ist wohl eher fraglich.

Gefunden auf https://www.horizont.net

Platz 3: True Fruits

Ja, unser Platz drei ist etwas zweideutig. Denn der Smoothie Hersteller True Fruits ergänzt seine Drinks jetzt durch Chia-Samen und nutzte diese Tatsache für witzige Werbung. „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samengenuss“ heißt es da beispielsweise oder „Bei Samenstau schütteln“.

Gefunden auf https://www.merkur.de

Platz 2: Pick Up

Gerade Süßigkeitenwerbung ist oft abgedroschen. Die Slogans kennen wir alle und die meisten sind so daneben, dass wir sie zwar auswendig kennen, aber eigentlich nicht leiden können. Diese Tatsache nimmt Pick Up aufs Korn, indem der Hersteller sämtliche Slogans der Süßwaren-Konkurrenz benutzt und abändert. Sprüche wie „Prinzen rollen, Könige stehen“ oder „Das Leben ist zu kurz für lange Pralinen“ lassen uns schmunzeln. Werbung, die da sagt „Ich geh als Langweiler“ und den Pick Up-Riegel in die Verpackung eines Konkurrenten steckt, ist so frech, dass wir lachen müssen. Besonders auf Facebook macht Pick Up damit Furore. Daumen hoch für Mut und Einfallsreichtum, finden wir.

Gefunden auf https://www.facebook.com/Bahlsen.PiCKUP/

Platz 1: Lieferando

Wer uns wirklich umgehauen hat, ist der Lieferdienst Lieferando. Gängige Phrasen wurden zu einer ganzen Serie an witzigen Slogans, passend zum jeweiligen gelieferten Food. Als kurzer Ausschnitt seien „Isch bin dir Farfalle“, „Isch will mit dir Penne“,  „Wasabi da nur bestellt?“ oder „Kein Wok zu kochen?“ erwähnt. Natürlich immer mit dem passenden Plakat untermalt. Unser absoluter Liebling und damit unsere Nummer eins ist aber „Ich will ein Rind von dir!“ mit saftigem Burger in Frontalansicht 😊

Gefunden auf https://www.lieferando.de/

Viel Spaß.

Wenn Ihr auch eine witzige Werbung entdeckt habt, dann lasst uns dran teilhaben.

Freiberufler werden ist nicht schwer – bekannt zu werden dagegen sehr

Allein in Deutschland gibt es über eine Million Freiberufler. Menschen, die ihr Wissen und ihre Expertise verkaufen möchten. Doch das ist manchmal gar nicht so leicht. Denn erst einmal muss die Welt von dieser Expertise erfahren. Wie wird man als Experte von potenziellen Kunden gefunden? Wie betreibe ich funktionierende PR für mich und mein Kompetenzgebiet?

Diesen Fragen widmet sich ein neu erschienenes Buch aus dem Gabal Verlag, zu dem ich einen Gastbeitrag beisteuern durfte. Unter dem Titel „PR für Freiberufler“ von Daniel Fitzke findet man äußerst lesenswerte Grundlagen, Herausforderungen, Stolpersteine und natürlich Methoden und Vorgehensweisen für die Eigen-PR.

PR ist nicht gleich Werbung

Wer dabei jedoch an Werbung denkt, ist schief gewickelt. Denn „PR ist kompetenzorientiert und grenzt sich damit klar von der Werbung ab. Sie überzeugt durch Inhalte, nicht durch lautstarke Verführung.  Sie bietet Interpretationsspielräume, unterliegt aber immer dem Gebot der Wahrheit und Wahrhaftigkeit. In manchen Disziplinen sind ihr klare Grenzen gesetzt. Ausreichend Spielraum für intelligente PR-Arbeit ist aber immer vorhanden. Denn der Rat von Experten ist immer gefragt“, wie uns Fitzke klarmacht.

Wozu PR?

Aber warum braucht man als Freiberufler gerade ein Buch über PR? Obwohl Freiberufler Profis in ihrem Kompetenzbereich sind, wird es immer schwerer, als Experte auch gefunden zu werden. Wie Fitzke, der über dreißig Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen kann, beschreibt, kann hier eine gelungene und auf die Bedürfnisse zugeschnittene PR-Arbeit der entscheidende Faktor sein, um sichtbar und erfolgreich zu werden.

Wer bin ich und was kann ich?

Von der Definition des eigenen Kompetenzprofils über die Identifikation der Zielgruppe über die passende Positionierung auf dem Markt, liefert er Tipps und Vorgehensweisen für gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die die mediale Wahrnehmung als Profi steigern. Nach dem der Freiberufler als Kompetenzträger sich selbst und seine Kunden mit Hilfe des Buches definiert hat, lernt er, sich den unterschiedlichen Medien und Kanälen mit der passenden Strategie zu nähern.

Verschiedene Kanäle, unterschiedliche Strategien

Angefangen mit der Presse- und Medienarbeit über Online-Kommunikation und Social Media, Reden, Talks und Interviews bis hin zum eigenen Buch als Expertise, teilt Fitzke mit uns seinen gesammelten Erfahrungsschatz. Darüber hinaus zeigt er die juristischen Grenzen und Fallstricke auf, welche die PR-Arbeit betreffen, und bewahrt seine Leser damit hoffentlich vor Fehlschritten und negativen Konsequenzen. Unterstützt wird er dabei von sieben Experten auf den verschiedenen Gebieten, was das Buch letztendlich zu einer hilfreichen und unentbehrlichen Sammlung von Tipps und Tricks macht, die man unbedingt kennen sollte.

Auf Seite 125 findest du meinen Gastbeitrag zum Thema „XING für Freiberufler“.

Das Buch kostet 19,90 EUR und kann u.a. hier bestellt werden.

GEWINNSPIEL

Möchtest du ein signiertes Exemplar dieses Buches gewinnen? Dann teile uns in den Kommentaren mit, welche PR Maßnahmen für dich die erste Wahl sind. Unter allen Kommentaren verlosen wir das von Daniel Fitzke signierte Buch. Bitte vergiss nicht, deine E-Mail Adresse anzugeben (im entsprechenden Feld), sonst können wir dich nicht kontaktieren, wenn du gewonnen hast.

Das Gewinnspiel läuft von heute 4.3.2020 bis Montag, 9.3.2020 um 24.00 Uhr. Berechtigt an dem Gewinnspiel teilzunehmen, ist jede natürliche Person ab 18 Jahren, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Der Gewinner / die Gewinnern wird per Zufall (Losverfahren) ermittelt. Die Person wird nach der Verlosung per E-Mail benachrichtigt und namentlich innerhalb eines Kommentares auf dieser Seite genannt. Der Gewinner / die Gewinnern muss sich innerhalb von 5 Werktagen per E-Mail melden und seine / ihre vollständigen Kontaktdaten mitteilen.

Die Zusendung des Gewinns erfolgt als kostenloser Postversand innerhalb von 14 Werktagen nach Erhalt der Kontaktdaten des Gewinners / der Gewinnerin.

 

Frohe Weihnachten

Es wird Weihnachten
vergessen wir den Lärm der Welt.
Es ist an der Zeit
wieder einmal Ruhe zu gewinnen,
Kraft zu schöpfen und sensibel zu werden
für die scheinbar kleinen Dinge,
die uns nachdenklich machen.

(aus Spruchzeit, José Flume und Heide Huchel)

Wir wünschen all unseren treuen Lesern, unseren Kunden, Partnern und Lieferanten ein wundervolles Weihnachtsfest und viel Erfolg, Glück und – ganz besonders – Gesundheit im Jahr 2020!

Reiße die Nachricht an dich – Newsjacking in der PR

Vor gut zwei Wochen hatten wir das Agenda Surfing vorgestellt, mit dem Unternehmen eine bereits bestehende, von anderer Seite gesetzte Agenda, für sich selbst nutzen können. Die Idee ist, dass man die Aufmerksamkeit eines aktuell relevanten Themas für sich nutzen kann. Wenn die Menschen sowieso schon auf ein bestimmtes Thema eingestellt sind, ist es leichter, hier ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Eine ähnliche Idee verfolgt das Newsjacking. Der Begriff ist ein Kunstwort und setzt sich aus den beiden Worten „news“ und „highjacking (dt. Entführung) zusammen. Gemeint ist, eine Nachricht oder eine Veranstaltung zu entführen/zu kapern und zumindest einen Teil der Aufmerksamkeit zu rauben. Das hört sich zunächst wie Agenda Surfing an, ist aber deutlich aggressiver und skrupelloser. Hier geht es nicht darum, ein aktuelles und öffentlich diskutiertes Thema zu nutzen, sondern darum, ein Thema durch eigene Berichterstattung an sich zu reißen, auch wenn dies im Zweifelsfall zu Lasten anderer geht.

Im Unterschied zum Agenda Surfing ist Newsjacking weniger strategisch und langfristig. Es wird sehr oft bei kurzfristigen, unvorhersehbaren Einzelereignissen, die Eingang in die Berichterstattung gefunden haben, spontan eingesetzt. Deshalb verlangt es einerseits ein kontinuierliches Monitoring und andererseits Schnelligkeit und Spontanität. Natürlich ist auch hier eine gute Vorbereitung notwendig. Agenda Surfing nutzt eher lange im Voraus planbare oder zumindest länger andauernde Ereignisse wie sportliche Großveranstaltungen oder Wahlen.

Newsjacking wird zum Beispiel bei bekannt gewordenen Verfehlungen bekannter Branchengrößen (Marken, Politiker, Promis) genutzt. Meistens geschieht das Kapern der New in humorvoller, ironischer Art und Weise und braucht stets auch ein gewisse Portion Glück und Zufall, um viral zu werden und damit die gewünschte Reichweite und Aufmerksamkeit zu erreichen.

Wichtig ist dabei, dass Newsjacking sehr schnell nach hinten losgehen kann, wenn man eine falsche beziehungsweise unpassende Nachricht kapert. Anstatt einer positiven Berichterstattung bricht dann häufig in Social-Media-Kanälen ein Shitstorm über dem Unternehmen herein.

Als Paradebeispiel werden hierbei immer wieder die Aktionen des Autovermieters Sixt angeführt, der aktuelle Ereignisse, meist solche, die Personen oder Unternehmen in schlechtem Licht dastehen lassen, für die eigene Werbung nutzt und so große Aufmerksamkeit erzielt. Der Rücktritt von Andrea Nahles, das Fehlverhalten von Ex-BND Chef Massen

Werbung von Sixt setzt oft auf aktuelle News und Fehlverhalten von Promis und Politiker auf.

Ein anderes Beispiel ist das Video der niederländischen Satiresendung „Zondag met Lubach“, die zum Amtsantritt von Donald Trump ein Video auf YouTube veröffentlichte. In dem Video wurden die Niederlande mit typischer Trump-Rhetorik vorgestellt. Das Video wurde innerhalb von drei Wochen rund zehn Millionen Mal aufgerufen und trug so spürbar zur Bekanntheit der Sendung bei.

Fazit

Newsjacking ist durchaus ein probates Mittel, um in der Öffentlichkeit mehr Bekanntheit und Reichweite zu bekommen. Es bedarf allerdings einer guten, wenn auch spontanen Vorbereitung und einer Portion Mut und Glück.

Titelbild von Engin Akyurt von Pexels

Agenda Surfing in der PR – Reite auf der Welle der Trendthemen

In der Pressearbeit und im Content Marketing ist es manchmal ganz schön schwierig, mit den eigenen Themen Gehör zu finden bei den Medien und in der Öffentlichkeit. Niemand interessiert sich für deine Meinung, deine Dienste oder dein Unternehmen. Einfach ist es immer dann, wenn man eine echte News bieten kann, eine echte Innovation oder einen Großauftrag. Ansonsten bleibt dir nur die Möglichkeit, auf öffentlich diskutierte Themen (z. B. Klimaschutz) oder Themen mit hoher Aufmerksamkeit (z. B. Sportereignisse) aufzuspringen und deinen Beitrag als Experte zu leisten. Man nennt sowas Agenda Surfing.

Der Begriff Agenda Surfing stammt ursprünglich aus der Politik- und Medienwissenschaft. Er wird abgeleitet vom Begriff des Agenda Settings.

Agenda Surfing bedeutet, eine bereits bestehende, von anderer Seite gesetzte Agenda, für sich selbst zu nutzen. Die Idee ist, dass man die Aufmerksamkeit eines aktuell relevanten Themas für sich nutzen kann. Wenn die Menschen sowieso schon auf ein bestimmtes Thema eingestellt sind, ist es leichter, hier ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Wir haben Agenda Surfing in den verschiedensten Ausprägungen bereits häufiger in der PR-Arbeit genutzt.

Beispiel 1: Klimaschutz und Verkehr

Es gibt im Moment wohl kein Thema, das mehr gehypt wird wie der Klimaschutz. Vor allem die Dieselthematik hängt hier unweigerlich dran. Wir haben das Thema KIimaschutz, Staus und Umweltverschmutzung mit dem Thema Coworking verknüpft. Wenn weniger Autos im Stau stehen, wird die Umwelt weniger belastet. Ein Weg, die Leute von der Autobahn zu bekommen, ist, sie in nahe am Wohnort gelegenen Coworking-Spaces arbeiten zu lassen. Hierzu haben wir einen Blogbeitrag verfasst.

Beispiel 2: EuGH Urteil zum Thema Arbeitszeiterfassung

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Arbeitgeber/Innen die Arbeitszeit ihrer Angestellten lückenlos erfassen müssen. Das Urteil verpflichtet die nationalen Gesetzgeber in der EU nun, die Einhaltung der Arbeitszeit sicherzustellen, indem sie aufgezeichnet wird.

Eine Kundin von uns ist seit Jahren starke Verfechterin des Homeoffice-Konzepts. Hier stellte sich nach dem Urteil sofort die Frage, ob das EuGH-Urteil auch Auswirkungen auf Homeoffice-Arbeitsplätze hat, weil dort die systematische Zeiterfassung problematisch werden könnte. Flux sind wir auf die Agenda aufgesprungen und haben für die Fachpresse ein Experten-Statement veröffentlicht.

Im Übrigen passt das gleiche Thema auch zum Coworking-Thema.

Beispiel 3: Die „WannaCry“-Attacke auf britische Krankenhäuser

Im Mai 2017 befiel die Schadsoftware „WannaCry“ viele britische Krankenhäuser und legte deren komplette IT lahm. Diese Meldung nutzen wir für einen unserer Kunden für ein Statement. Dessen Software sorgt als Cloud-Version unabhängig von der Krankenhaus IT für die zuverlässige Alarmierung und Mobilisierung von Ärzten und Krankenhauspersonal im Notfall.

Wie findet man nun die Trendthemen?

Nun, zu allererst sollte man als Verantwortlicher für Presse- und PR stets die Augen und Ohren offen halten, die Medien und die Internet-News verfolgen. Hier ergeben sich immer wieder aktuelle Themen.

Natürlich sind gewisse Top-Themen schon lange bekannt, z.B. Wahlen, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele usw. Hiermit kannst du langfristig planen. Auch die großen Diskussionen etwa über Gleichheit, Sicherheit und Freiheit sind in gewissem Maße planbar.

Dann solltest du die zur Verfügung stehenden Tools wie Google Trends regelmäßig im Blick haben.

Tipp: Die Google Trends kannst du dir tagesaktuell als RSS-Feed in dein Outlook oder auf dein Smartphone liefern lassen.

Auch die Google Alerts liefern dir in der Kategorie News zu bestimmten Suchworten automatisch die neuesten Nachrichten.

Und auch der Trending-Hashtag bei Twitter gibt dir einen Anhaltspunkt für eine Trending-Topic.

Zu guter Letzt kannst du dir wichtige Newsletter der großen Zeitungen oder Newsportale abonnieren.

Vorsicht: Finger weg von allzu kontroversen oder genuin negativen Ereignissen und Diskussionen: Tragödien eignen sich niemals, um Profit daraus zu schlagen und auch wenn Sie sich innerhalb einer stark polarisierten politischen Diskussion positionieren, müssen Sie Gegenwind einkalkulieren.

Fazit

Wenn du gerade kein eigenes Thema hast, dass die nötige Relevanz für eine Berichterstattung in der Presse besitzt, kannst du mit Agenda Surfing auf andere Themen aufspringen und dich auf dieser Welle in die Köpfe bzw. in die Rechner der Journalisten transportieren lassen.

Agenda Surfing ist aufwendig und bedarf eines Gespürs für die richtigen Themen sowie einer gehörigen Portion Einfallsreichtum.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

news aktuell Trendreport 2019: Journalisten für PR-Profis weiterhin wichtigste Influencer

Oh Wunder! Für Pressestellen und PR-Agenturen sind Journalisten nach wie vor die wichtigsten Influencer. Das sagen 86 Prozent der deutschen PR-Profis, wie der jetzt veröffentlichte Trendreport 2019 von news aktuell zeigt. Dagegen glauben nur 18 Prozent der Kommunikatoren, dass Social-Media-Prominente und Blogger – gemeinhin als Influencer bezeichnet – für ihre Arbeit relevant sind.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass PR-Agenturen bereits deutlich mehr auf Instagrammer und YouTuber (30 Prozent) setzen als Pressestellen (11 Prozent). Hier scheint sich eine unterschiedliche Einschätzung der Relevanz zu entwickeln.
Die Unternehmen, deren Pressestellen kaum auf externe Influencer setzen, wollen auf eher eigene Mitarbeiter als Corporate Influencer setzen. Das sagten 49 Prozent.

Die dpa-Tochter news aktuell hat erstmals gemeinsam mit Faktenkontor die drei Kommunikationsgruppen parallel befragt. In der Studie mit dem Titel „Journalisten, PR-Profis und Influencer – Dreiklang oder Dreikampf?“ wurden nicht nur Einfluss, Glaubwürdigkeit und Mediennutzung untersucht, sondern auch das eigene Selbstverständnis.

Journalisten selbstbewusst, PR-Profis selbstbewusster, Influencer platzen fast vor Selbstbewusstsein

Dabei stellte sich heraus, dass Journalisten trotz sinkender Printauflagen und der wachsenden Konkurrenz neuer Formate im Social Web immer noch ein starkes Selbstbewusstsein in Hinblick auf ihre Rolle haben. 43 Prozent der befragten Journalisten sehen einen gestiegenen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung.

Interessanterweise sehen noch mehr PR-Profis (58 Prozent) einen deutlichen Anstieg ihres Einflusses auf die öffentliche Meinungsbildung. Bei den Influencern sind es sogar knapp zwei Drittel (63 Prozent). Kein Wunder, denn die Reichweiten der Influencer scheinen in Zeiten der Wachstumsraten von Instagram und YouTube ebenfalls schier ins Unendliche zu steigen.

Mehrheitlich höhere Glaubwürdigkeit bei allen

Was die Glaubwürdigkeit angeht, so sehen alle drei Gruppen einen wachsenden Trend. 59 Prozent der Journalisten, 71 Prozent der PR-Profis und 84 Prozent (!) der Influencer sehen einen Anstieg der eigenen Glaubwürdigkeit gegenüber ihren Zielgruppen. Für alle Befragten steht die qualitative Verbesserung ihrer Inhalte auf Platz eins der Gründe für die Steigerung.

Online vorne in der PR – Print (noch) vorne im Journalismus

Der Siegeszug der Online-Medien und -Kanäle ist nicht aufzuhalten. 61 Prozent der PR-Experten erreichen laut der Studie heutzutage ihre Zielgruppe am besten über Online-Kanäle. Noch sieht die Mehrheit der Journalisten (55 Prozent) Print in dieser Rolle vorne. Die Frage ist, wie lange noch.

Fakten zur Studie
news aktuell Trendreport 2019
Teilnehmer: 1.534
Zeitraum: März 2019
Form: Anonyme Onlinebefragung
news aktuell Trendreport 2019 Management Summary hier downloaden: http://ots.de/7nuNh5
Partner bei der Umfrageverbreitung: Bundesverband Influencer Marketing e.V. https://bvim.info

Bild: obs/news aktuell GmbH