Braucht eine PR-Agentur eine PR-Software?

PR-Software? Sowas brauche ich nicht. Was soll denn die können? So dachte ich sehr lange. Jahrzehnte lang haben wir in den Agenturen, bei denen ich gearbeitet habe, die Presseverteiler mit Excel – oder im Idealfall mit Access – gepflegt. Jahrzehnte lange wurden die Presseaussendungen per Post oder Fax abgewickelt. Später, als der Trend zum E-Mail Versand kam, nutzten wir Drittanbieter-Lösungen wie WorldMerge. Mit dieser Desktop-Lösung kann man personalisierte E-Mails auf Basis von Datenbanken wie Excel oder Access versenden. Alles gut! Mehr braucht man nicht. Kontakt-Historien wurden – wenn überhaupt – in die Excel oder Access Listen eingetragen.

Suboptimale Vorgehensweise

Doch schon länger reifte in mir das Gefühl, dass diese Vorgehensweise suboptimal ist.

Nachteil 1: Eine Änderung bei den Redaktionskontakten muss in zig Verteilern geändert werden. Mühsam.

Nachteil 2: Excel ist zwar einfach, wird aber schnell unübersichtlich.

Nachteil 3: Neue Adressen müssen wieder in etlichen Datenbeständen eingefügt werden.

Nachteil 4: Das kleine Programm WorldMerge wird seit Jahren nicht mehr vom (nicht mehr existierenden) Hersteller ColoradoSoft gepflegt und funktioniert unter Windows 10 immer häufiger nicht. Für MacOS gibt es keine Version.

Nachteil 5: Die Information „Wer hat wann was erhalten“ muss manuell in die Listen eingetragen werden. Das wird nicht gemacht. Das gleiche gilt für die Info „Wer hat wann was veröffentlicht?“.

Eine neue Lösung muss her

Also ging ich auf die Suche nach einer anderen Lösung. Perfekt wäre eine E-Mail Lösung in der Cloud, die heute mit modernster Tracking-Technik die Aktivitäten der Empfänger messen kann. Leider bieten sämtliche Lösungen nicht die Möglichkeit, einen oder mehrere Anhänge anzufügen und mitzusenden. Damit sind MailChimp, CleverReach & Co. aus dem Rennen.

Alternativ suchte ich eine Adressverwaltung (heute auch als CRM bezeichnet), die meine Redaktionsadressen verwaltet. CRM Lösungen bieten zwar die Möglichkeit, Kontakte mit Kontakt-Historie zu verwalten, aber nicht die Möglichkeit, Aussendungen vorzunehmen.

Pflichtenheft

So langsam kristallisierten sich die Anforderungen an die gesuchte Lösung heraus:

  1. Einfache zentrale Verwaltung und Pflege von Redaktionsadressen
  2. Erstellen von Verteilern pro Kunde oder / und Themenbereich
  3. Aussendungen per E-Mail mit Anhang
  4. Multi-User-Fähigkeit

Drei Kandidaten

Sowas bieten spezielle PR-Software-Lösungen. Bei meinen Recherchen habe ich drei Anbieter entdeckt, mit denen ich mich näher beschäftigt habe:

Es gibt noch einige weitere Lösungen, die ich aber nicht alle aufzählen möchte. Die drei oben genannten haben alle ihre Vor- und Nachteile. Bei myconvento hat mir besonders gefallen, dass die Software für 150 EURO einen Zugriff auf eine Mediendatenbank und Themenpläne D/A/CH von TopicPro anbietet. Die Software selbst kostet für 1 Anwender 50 EURO im Monat. Bei PressFile habe ich keine Preisinformationen finden können.

Für mich gefühlt subjektiv ein Nachteil ist, dass PressFile Deutschland eine Tochter eines amerikanischen Unternehmens ist. Da schwingt immer das Gefühl des Datenmissbrauchs mit, auch wenn PressFile Deutschland darauf hinweist, dass die Software zu 100% in Deutschland in einem Rechenzentrum mit der weltweit größten Lampertz-Sicherheitszelle gehostet wird. Auch die Entwicklung und Betreuung ist rein in Deutschland. Damit ist mein Gefühl an dieser Stelle einfach falsch.

Apropos Datenschutz

Apropos Datenschutz. Der für mich wichtigste Unterschied zwischen den drei oben genannten ist, dass Medius als einzige Lösung nicht aus der Cloud kommt. Die Software wird als Client auf dem Rechner installiert und greift auch lokal auf eine Microsoft SQL-Datenbank zu. Damit bleiben die personenbezogenen Daten meiner Redaktionskontakte (DSGVO lässt grüßen) bei mir. TopicPro nutze ich eh schon und auch Medius bietet eine Schnittstelle zu Zimpel.

Folgerichtig habe ich mich für Medius entschieden und nicht für die sicher komfortableren Cloud-Lösungen.

Damit habe ich gleichzeitig auch die Frage beantwortet, ob eine PR-Agentur (also meine Agentur) eine PR-Software benötigt. JA!

In einigen Wochen erkläre ich, wie einfach sich die Software und Datenbank einrichten lässt und wie man damit arbeitet.

Bild pixabay / Engin_Akyurt / CC0 Creative Commons

35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen

PR ist out, es lebe Social Media. Das ist Quatsch. Die gute alte Pressearbeit ist lebendig und sehr wichtig. Der Wert einer guten und hochwertigen, nicht gekauften Presseveröffentlichung ist fast unbezahlbar für ein Unternehmen.

Ziemlich ironisch beschreibt das Magazin iBusiness, was diejenigen tun müssen, die die Presse tunlichst vergraulen wollen, weil sie nur auf Facebook, Blogs und Online-Presseportale setzen. Die „35 Methoden, garantiert nicht in die Medien zu kommen“ sind zwar nicht ganz neu, aber sehr lesenswert.

Ich verkneife mir, die 35 Tipps nun alle abzuschreiben oder zu zitieren (vom Verstoß gegen das Urheberrecht mal abgesehen), sondern fasse zusammen:

Man sollte möglichst Keyword-optimierte und vor Werbung, Fremdworten und Anglizismen strotzende, 7 Seiten lange Texte an möglichst viele Journalisten, gleich welches Ressort sie angehören, senden und direkt nachfassen, arrogant eine Veröffentlichung fordern, aufdringlich und frech werden. Perfekt.

Probieren Sie es mal. Sie werden garantiert nicht in die Presse kommen.

Die ganzen Tipps hat Joachim Graf hier veröffentlicht.

Bild: Michael Gaida / Pixabay

Über Nullwörter, Füllwörter, Flickwörter und Blähwörter

Eigentlich kennt man sie nur bei den Politikern. Nullwörter, Füllwörter, Flick-, Un- oder Blähwörter und Sätze ohne Aussage. Mit Floskeln, Reden um den Brei und Sätzen ohne irgend einen Mehrwert kämpfen sie sich durchs Leben. Aber mal ehrlich: Nutzten Sie nicht auch manchmal solche Wörter wie „Im Prinzip, sozusagen, anscheinend, voraussichtlich, außerdem, bestenfalls, …“?

In der PR und Werbung sind diese Nullwörter nicht unüblich. Doch sie sind eigentlich verpöhnt und sogar verboten. Denn Journalisten können mit „cirka, etwa, sozusagen, voraussichtlich“ nichts anfangen. Ebenso sind Steigerungen und Superlative verboten. Beste, schnellste, wichtigste etc. Es sei denn, man kann diesen Superlativ beweisen.

Die Textakademie hat mal wieder einen grandiosen Textertipp veröffentlicht, der sich mit Nullwörtern und Sätzen ohne Aussage beschäftigt.

Darin wird erklärt, welchen Schaden die Nullwörter anrichten können und wie man sie richtig entfernt.
Aber Achtung: Nicht alle füllenden Wörter sind unwichtig.
Einige Worte wie aber oder doch stellen Gegensätze oder Abhängigkeiten dar. Sie verbinden Sätze oder verleihen ihnen eine bestimmte Intonation. Zwei Beispiele:

„Ich habe dir das doch schon gestern gesagt.“ Ohne Füllwort: „Ich habe dir das gestern gesagt“ – hört sich anders an, oder?
„Er ist nicht zufrieden, aber glücklich.“ Dieser Satz geht ohne „aber“ gar nicht. Es müssten dann zwei Sätze sein. „Er ist nicht zufrieden, er ist glücklich.“ Auch das hört sich anders an als es gemeint ist.

Eine Liste mit Füllwörtern finden Sie hier. Hier gibt es auch schöne Beispiele, wann Füllwörter notwendig sind.

Ich würde mich gegebenenfalls freuen, wenn Sie sich unter Umständen dazu entscheiden könnten, einen Kommentar mit Beispielen solcher Wörter und Ihren Erfahrungen abzugeben. Danke.

Foto: pixabay.com / geralt / CC0 Public Domain

So kommen Sie auch in die Zeitung

Jedes Unternehmen braucht Werbung. Doch Werbung ist nicht gleich Werbung, das wissen Sie sicher auch. Vermutlich wissen Sie auch, dass es grundsätzlich zwei Arten von Werbung gibt: Above-the-line und Below-the-line-Werbung.

Above-the-line (ATL) beschreibt die Werbung in klassischen Medien, die konventionell und unpersönlich an eine große Masse gesendet wird. Werbeaktivitäten werden dabei vom Publikum direkt als solche wahrgenommen.

Hier wären z.B. Print-Werbung, TV-Werbung, Online-Werbung, Radio-Werbung oder Kino-Werbung zu nennen.

Below-the-line (BTL) Werbung findet unterschwelliger, unauffälliger statt. Die Werbeaktivitäten werden von der Zielgruppe oftmals nicht oder zumindest nicht direkt als Werbung erkannt.

Hierzu gehört die PR. Aber auch Direktmarketing, der Auftritt bei Messen und Ausstellungen sowie Sponsoring und Product Placement (versteckte Werbung in Filmen etc.) gehören zur BTL Werbung.

Als alter PRler nehme ich die Pressearbeit als Beispiel. Ein Unternehmen möchte mit einem Thema in die Zeitung, damit die Leser von dem Unternehmen, dem Produkt oder der Dienstleistung erfahren. Doch soooo einfach geht das nicht. Ist der Werbecharakter der Story zu offensichtlich, verweist die Zeitung auf die Anzeigenabteilung, man muss von der BTL in die ATL Seite wechseln und bezahlen. Klappt die Aktion und der Redakteur interessiert sich für die Story, hat man kostenlose Werbung, eben unterschwellig. Warum? Der Beitrag berichtet über eine nette Aktion, eine innovative Idee, eine Investition etc. und der Name des Unternehmens wird eben nebenbei genannt.

Doch es geht auch noch anders, wie das folgende Beispiel zeigt.

Hier wollte ein Unternehmen einen Artikel haben, der sehr werblich ist. Die Redaktion hat abgelehnt. Damit es aber keine Anzeige wird, die eh jeder übersieht, wurde aus dem Artikel kurzerhand eine getextete Anzeige.

Schlimm genug. Doch die Aufmachung und der Inhalt sind meiner Ansicht nach so schlecht, dass diesen Text sicher niemand liest. Da hätte man mehr draus machen können.

Für einen werblichen Artikel zu bezahlen, ist nicht verwerflich. Das kann man machen. Aber dann bitte dennoch interessant. Zwar muss die Zeitung „Anzeige“ drüberschreiben oder den Text im Anzeigenteil platzieren. Dennoch kann man aus dem Platz mehr rausholen, indem man eine nette Story draus macht. Leider ist dieser Platz sehr teuer, so dass sich die meisten das Geld für viel Platz sparen.

Liebe Anzeigenkunden: Dann lasst es bitte ganz sein oder überweist das Geld auf mein Konto.

Bild: pixabay / geralt / CC0 Public Domain

Einen Flachmann mit drei Beinen abfahren

Zeitungsente, Bleiwüste oder Mantel – Diese Begriffe hat der eine oder andere von Ihnen sicher schon einmal gehört. Doch was ist mit „Abschießen“, „Fensterbrüller“ oder der „Eisernen Jungfrau“? Noch nie gehört? Dann gehören Sie nicht der schreibenden Zunft der Journalisten an. Diese haben nämlich einige Fachbegriffe, mit denen Otto-Normalverbraucher nix anfangen kann. Selbst Pressesprecher und PR-Leute haben viele der Begriffe noch nie gehört.

Das communication-college bildet PR-Leute aus. Die Experten dort sollten es also wissen. Tun sie auch, und haben zusammen mit der PR Akademie Rhein-Main eine Liste der eigentümlichsten Begriffe zusammengestellt. Diese wollen wir Ihnen hier vorstellen – mit Erlaubnis der Verfasser.

Danach sind Sie voll im Bilde, was die Journalistensprache angeht.

Abfahren: Die Freigabe der Texte zum Druck.
Abgefeiert: Ein Thema ist dann abgefeiert und kommt nicht mehr ins Blatt, wenn es schon ausreichend behandelt worden ist.
Abklatschen: Damit wird das Abfärben einer Seite auf die Gegenseite bezeichnet, was ein Einstellfehler an der Druckmaschine ist.
Abkupfern: Bei anderen Autoren abschreiben.
Abschießen: Fotos von Personen ohne deren Einverständnis
Altarfalz: In Zeitschriften verwendete Falttechnik von Seiten, dabei lässt sich eine Doppelseite noch einmal nach beiden Seiten aufklappen.
Arie: Verhöhnendes Wort für Pflichtartikel.
Auf Ohr gehen: Einen Text über Telefon diktieren
Aufblasen: Einen Ausschnitt eines Fotos besonders stark vergrößern oder einen Artikel strecken.
Ausflecken: Ein anders Wort für retuschieren
Ausverkauf: Eine vorzeitig verkaufte Auflage
Bauen: Artikel, Bilder, Grafiken zu einer Seite zusammenfügen.
Beerdigt: Der Artikel erscheint nicht
Beine: Spalten eines Artikels
Bikini-Anzeige: Anzeigenteil auf der Seite oben und unten.
Bleiwüste: Textlastige Seiten
Briefkasten-Tante: Redakteurin für Service-Seiten und Leseranfragen
Briefmarke: Zu kleines Foto
Byline: Aus englischen Zeitungen für Autorenzeile
Clipping-Schreiben: Aus Archiv-Material geschriebener Artikel
Dummy: Nullnummer einer neuen Publikation
Durchschuss: Zwischenraum zwischen den Druckzeilen, Zeilenabstand
Eckenbrüller: Spitzenmeldung (z.B. bei der FAZ), steht rechts oben
Edelfeder: Top-Autoren
Einkaufen: Informationsbeschaffung gegen Bares
Einstieg: Anfang des Artikels
Eiserne Jungfrau: Elektronische Textaufnahme
Ente: Falschmeldung
Fahne: Erster Ausdruck
Fensterbrüller: Headlines, muss in einem Satz gebrüllt verstanden werden
Fett voraus: Andere Bezeichnung für Spitzmarke
Fisch: Ein im Setzkasten falsch liegendes Schriftzeichen – gibt es heute kaum noch, da der PC setzt
Flachmann: Kasten mit wenigen Zeilen über mehrere Spalten
Freischlagen: Platz für einen Artikel frei machen
Frühstücken: Informationen aus anderen Blättern verwerten
Gestorben: Der Artikel wird nicht gebracht oder der Artikel hat die Redaktion schon Richtung Druckerei verlassen.
Grabsteine: Eine Aneinanderreihung von einspaltigen Artikeln.
Griffecken-Anzeige: Anzeige rechts unten.
Hinrichtungs-Journalismus: Enthüllungsjournalismus, kreiert von Otto Graf Lambsdorff
Hochzeit: Doppeltes Wort
Hurenkind: Die letzte Zeile eines Absatzes ist die erste Zeile einer neuen Spalte.
Im Sack: Alle für einen Artikel notwendigen Informationen sind zusammen.
Im Wochenbett: Eine Zeile steht auf dem Kopf (war nur im manuellen Satz möglich)
Jungfrau: Ein fehlerfreier Text
Kalt: geschrieben Artikel schon vor Ende des Ereignisses fertig gestellt
Kaltes Bild: Ein nicht aktuelles Bild
Kanone: Teleobjektiv
Kill: Zurückziehen einer Meldung einer Nachrichtenagentur
Kinken: Probleme
Kochen: Thema immer wieder aufgreifen
Konfirmationsbild: Foto von schwarz gekleideten Männern, die steifen neben einander stehen, etwa bei Ehrungen
Korken: Fehler
Küchenruf: Thema, das alle in der Familie interessiert: Stell’ Dir mal vor, der Effenberg und die…
Lange Tüte: Teleobjektiv
Leiche: Fehlen von Worten und Zeilen
Lockruf: Anruf mit der Bitte um Rückruf
Mantel: Hauptteil einer Zeitung
Maulkorb: Zensur
Mieze: Wenig bekleidete weibliche Person auf Titel
Mutter und Tochter: Haupt- und Nebenartikel
Neger: Ghostwriter
Negern: Früher: Artikelschreiben auf Hörensagen unter Autorenschaft des Informanten / heute: Ereignis, etwa Fußballspiel:. Im TV ansehen und beschreiben
Nudel: Fax oder Bildfunkgeräte, die arbeiten
Pagina: Seitennummerierung
Pärchen: Andere Bezeichnung für Zwillinge
Passer verschoben: (Farb-)Elemente bei Bildern passen nicht übereinander
Redaktionsschwanz: Redaktionelle Kommentierung einer Gegendarstellung / eines Leserbriefes
Redigiermatsch: Verhobene Text-Teile oder –Reste, die beim Redigieren eines Artikels stehen bleiben und den Text verhunzen.
Schnellhase: Ein schnell arbeitender Setzer / Layouter
Schusterjunge: Die letzte Zeile einer Spalte ist die erste Zeile eines neuen Absatzes
Schweinebauch-Anzeigen: Werbeanzeigen für Lebensmittel
Scoop: Superstory
Spitzmarke: Ortsmarke, Agenturkürzel, Kürzel des Redakteurs
Springer: Informant am Telefon
Tischredakteur: Redakteur, der ausschließlich in der Redaktion sitzt und Texte umarbeitet
Trib: Abkürzung für International Herald Tribune
Tupfer: Kleines Bildelement zur Auflockerung von Bleiwüste
Türke: Gestelltes Foto
Tüttelchen: Gänsefüsschen bzw. Anführungsstriche
V-Leute: Aus Firmen- und Parteiensicht vertrauenswürdige Journalisten
Waschzettel: Pressemitteilung
Witwe: Ein einziges Wort ist die letzte Zeile eines Absatzes.
Wundertüte: Aufklapper
Zumachen: Redaktionelle Arbeit beenden
Zwillinge: Zwei inhaltlich gleiche Meldungen (auch: Doubletten)

Wir bedanken uns beim communication-college und der PR Akademie Rhein-Main

So sprichst du Journalisten im Social Web an

Die traditionelle Journalistenarbeit wird häufig als altmodisch und überholt abgestempelt. Daher nehmen Unternehmen den Einfluss von Journalisten nicht ernst und vernachlässigen sie bei ihrer Online-PR-Strategie. Eine Studie des Mediendienstleisters Cision zeigt, dass Journalisten sehr wohl auf Social Media aktiv sind. Der heutige Appell also: Sprecht auch Journalisten mit Euren Social Media Profilen an!

Journalisten nutzen Social Media – aber anders

Mit ihrer Studie ‚Social Journalism Study 2015‘ haben Cision und die Canterbury Christ Church University (UK) die Arbeitsweise von Journalisten mit Social Media untersucht. Dabei hat sich bestätigt, dass gerade junge Journalisten Social Media als Tool für ihre redaktionelle Tätigkeit benutzen. Neben dem Veröffentlichen und Bewerben von eigenen Beiträgen nutzen sie die sozialen Netzwerke vor allem passiv für Recherchetätigkeiten und zur Verifizierung von Informationen. Dabei interessieren sie sich nicht nur für die offizielle Unternehmensseite, sondern auch für die Seiten von Mitarbeitern und PR Verantwortlichen.

Auf welchen sozialen Netzwerken kann ich Journalisten finden?

In Deutschland nutzen Journalisten vorwiegend die klassischen Social Media Seiten wie Facebook, Twitter und Xing. Für Unternehmen ist es daher wichtig, ihre Unternehmensseiten auf diesen Netzwerken auf dem aktuellen Stand zu halten inklusive Kontaktdaten und aussagekräftigen Informationen über die Tätigkeit. Da Journalisten vor allem bestrebt sind, auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist origineller Content gerade in Form von Geschichten ausschlaggebend für das Erregen von Interesse. Grundsätzlich solltet Ihr von wahllosen Vernetzungen durch Freundschaftsanfragen bei Facebook und Twitter ohne vorherigen Kontakt und genauere Recherche jedoch absehen – das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern wird zu hoher Wahrscheinlichkeit auch ignoriert. XING hingegen dient der Vernetzung beruflicher Kontakte, deshalb ist es hier in der Regel in Ordnung eine Kontaktanfrage an offensichtlich aktive Journalisten zu senden. Natürlich ist es stets besser, wenn Ihr bereits vorher Kontakt hattet, zum Beispiel im Rahmen einer Messe, auf der Ihr Visitenkarten ausgetauscht habt.

Worauf achten bei einer Kontaktanfrage?

Wenn Ihr Euch mit Journalisten auf Social Media verknüpfen und Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema erregen wollt, haltet Eure Anfrage kurz und bringt Euer Anliegen auf den Punkt. Eine generelle oder undeutliche Anfrage läuft schnell Gefahr im Postfach des Journalisten unterzugehen oder als unwichtig abgestempelt zu werden. Seht daher zu, dass Euer Thema zum momentanen Themenbereich des Journalisten passt. Dafür solltet Ihr die letzten veröffentlichten Beiträge Eures Gegenübers durchsehen und Euch dann fragen, ob das Thema wirklich relevant für ihn ist.

Social Media allein reicht nicht

Obwohl die Studie zeigt, dass Journalisten wesentlich aktiver auf sozialen Netzwerken sind und diese als wichtige Quelle ihrer Arbeit ansehen, stehen einige den Plattformen für ihre professionelle Arbeit noch skeptisch gegenüber. Verlasst Euch deshalb nicht ausschließlich auf die Social Media Seiten und greift im Zweifel weiterhin auf klassische Kommunikationskanäle zurück.

Foto: simsam / pixabay / CC0 Creative Commons

Geht gar nicht: PR zu 100% auf Erfolgsbasis

Immer wieder poppt auch bei uns die Frage auf, ob man die Honorierung der PR-Arbeit nicht zu 100% Erfolgsbasiert machen könne. Das wäre ja nur fair, weil ein Text ja nur ein Teil der vereinbarten Leistung und die erfolgreiche Veröffentlichung der wichtigere Teil der Leistung darstelle und man ja nur für eine Gesamtleistung zahlen wolle.

Ich kann diese Sichtweise durchaus verstehen. Befinden wir uns doch alle in einem gnadenlosen Kampf um Klicks, Views, Page-Impressions sowie um Aufmerksamkeit und Likes usw. Jeder mag nur für das Ergebnis zahlen und nicht für den Weg dorthin.

Ich möchte dazu noch einmal meine persönliche Sichtweise darstellen und zur Diskussion – auch mit Kollegen anderer PR-Agenturen – aufrufen.

PR hat sich verändert

Früher war alles einfacher. Es gab viel mehr Printmedien als heute, das Internet war nicht so dominierend und die Zahl der PR-Agenturen übersichtlich. In den Redaktionen gab es genügend Mitarbeiter und den Verlagen ging es gut.

Die Arbeit einer PR-Agentur war recht einfach: Man hatte gute Kontakte zu den Redakteuren und konnte mit einem Anruf sehr oft einen Artikel gleich mehrfach – in abgewandelter Form – platzieren. Pressemeldungen waren gerne gesehen und wurden oft im Gießkannen-Prinzip an alle gegebenenfalls relevanten Redaktionen und Ressorts verbreitet. Ich übertreibe hier bewusst ein wenig, um die Situation zu beschreiben.

Heute herrscht ein gnadenloser Konkurrenzkampf der Massen von Agenturen und Einzelkämpfern auf PR-Seite um die begehrten Plätze in den deutlich weniger gewordenen Magazinen und Zeitungen. Die Ausgaben sind oft dünner, die Redaktionen unterbesetzt und der wirtschaftliche Druck auf den Verlag schlägt bis zur Redaktion durch.

Die PR-Arbeit ist deutlich anspruchsvoller geworden. Pressemeldungen verlieren immer mehr an Relevanz, weil die meisten ohne echte Information und echten Mehrwert für die Redaktionen herausgeblasen werden. Das Gießkannen-Prinzip funktioniert nicht mehr, heute muss sich der PR-Redakteur genau überlegen, welche Information er wem sendet. Jetzt zeigt sich, wer wirklich gute Kontakte zu den Medienvertretern hat. Denn der persönliche Kontakt, der Anruf ist heute Gold wert. Es wird ein Beitrag abgesprochen, der exklusiv für diese Publikation verfasst wird. Eine Mehrfach-Verwendung ist schwierig geworden, schon alleine der Fairness halber.

Würde man in diesem Fall eine zu 100% erfolgsbasierte Honorierung vereinbaren, würde niemals ein Honorar zustande kommen, das der geleisteten (Vor-)Arbeit entspricht.

Trotz einer persönlichen Absprache kann es durchaus vorkommen, dass ein Beitrag aufgrund der Platz-Knappheit für redaktionelle Inhalte in vielen (Fach-)Magazinen verschoben werden muss. Und der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Verlagen lastet, zwingt die Verlagsleitung und Chefredaktion manchmal dazu, abgesprochene Beiträge gegen einen kurz vor Schluss rein gekommenen Beitrag eines Werbekunden auszutauschen.

Die Konsequenz bei 100% Erfolgsbasierter Honorierung: Kein Geld zum geplanten Veröffentlichungstermin.

Fehlende Mitarbeit und kein Kostenbewusstsein beim Kunden

Neben den Risiken, dass ein Beitrag trotz Absprache verschoben oder ganz gekippt wird, kommt die mangelnde Mitarbeit bei einzelnen Kunden dazu. Zu späte Freigaben, fehlendes Bildmaterial usw. führt ebenfalls oft dazu, dass ein abgesprochener Beitrag in letzter Sekunde platzt. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen.

Hier hilft nur eine Klausel im Vertrag, die mangelnde Mitarbeit genau regelt.

Und da ist noch das mangelnde Kostenbewusstsein bei einigen Kunden. Aufgrund der Tatsache, dass man ja nur für den Erfolg zahlen muss, scheint es dem einen oder anderen Kunden egal zu sein, welchen Aufwand er bei der Agentur verursacht. Da wird jeden zweiten Tag der Berater angerufen, da werden Briefings verlangt, da werden Bilder eingesendet, die so schlecht sind, dass man sie ohne Nachbearbeitung nicht anbieten kann. Und alles soll erst dann honoriert werden, wenn der Beitrag erschienen ist – oft mit einem Pauschalbetrag. Nein.

Die Mär von der fehlenden Transparenz

Ein Argument, das Marketingagenturen gerne entgegengebracht wird, ist die fehlende Transparenz. Man wisse oft nicht, wofür man die Agentur bezahle, also werde am liebsten nur der Erfolg bezahlt. Manch einer unterstellt den Agenturen sogar, man wolle gar keine Höchstleistungen zeigen, man bekomme das Geld ja automatisch.

Auch hier kann ich nur sagen: Es mag solche Agenturen und Dienstleister geben, aber die meisten Agenturen und Dienstleister sind fleißig, ehrenhaft und arbeiten immer im Dienste des Kunden. Nur dessen Erfolg führt zur Zufriedenheit der Agentur. Da braucht es keiner Erfolgsprovision.

Liebe Leute, es geht hier auch um Vertrauen.

Man kann durchaus die eine oder andere Leistung einer Marketingagentur an Erfolgskomponenten knüpfen, das muss aber fair gehandhabt sein und den Leistungen entsprechen, die die Mitarbeiter permanent erbringen.

Ich für meinen Teil stehe dem Modell Erfolgsbasierte Bezahlung sehr skeptisch gegenüber. Wie seht ihr das, liebe Kollegen?

Bilder: USA-Reiseblogger / geralt / pixabay / CC0 Creative Commons

Pressearbeit – so bitte nicht!

Als freier Journalist und Blogger erhalte ich auch immer wieder Pressemeldungen von anderen PR-Agenturen. In der vergangenen Woche ist ein Exemplar in meinen Posteingang getrudelt, dass mir schon ein wenig die Sprache verschlagen hat. Schaut selbst.

Ich möchte den Kollegen nicht zu nahe treten, aber das geht gar nicht. Was soll man hier noch lesen können? Dort wurde das Stilelement „Hervorhebung“ derart überstrapaziert, dass der Text nicht mehr lesbar ist.

Eine solche E-Mail wird zumindest bei mir gar nicht erst gelesen. Wie sieht es bei euch aus?

Studie zum Nutzen von Online-Pressemitteilungen in Presseportalen

Immer wieder werde ich auf den Sinn oder Unsinn von Online-Pressemitteilungen angesprochen, die in sogenannten Online-Presseportalen veröffentlicht werden. Vor einigen Wochen hatte ich bereits das Thema hinsichtlich Nutzen oder Schaden für das Google Ranking angesprochen.

Just eine Woche später flattert mir die Studie von Adenion in den Posteingang. Das Unternehmen, das den Dienst PR-Gateway betreibt, wollte selbst wissen, was Online-Pressemitteilungen für die Unternehmenskommunikation bringen. Konkret geht es um die Frage, ob und wenn ja, wie sich mit Hilfe der Online-PR die Reichweite und Sichtbarkeit für die eigenen PR-Inhalte steigern lässt.

In der empirischen Studie zur Sichtbarkeit von Online-Pressemitteilungen wurde erhoben, welche kurzfristige und langfristige Wirkung die Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen in Presseportalen auf die Suchergebnisse bei Google hat.

Um herauszufinden, wie sichtbar Online-Pressemitteilungen nach ihrer Veröffentlichung in Suchmaschinen wie Google platziert werden, wurden 120 Pressemitteilungen nach ihrer Veröffentlichung untersucht – und zwar in drei unterschiedlichen Zeiträumen 0 bis 2 Monate, 6 Monate bis 1 Jahr und 2 bis 4 Jahre.

Gezählt wurden alle Treffer auf der 1. Seite bei Google mit vorher ermittelten Keywords bzw. Keywordphrasen.

Das Ergebnis ist der Studie nach eindeutig

Kurz nach ihrer Veröffentlichung erzielen die Online-Pressemitteilungen durchschnittlich 5 der Top-10 Suchergebnisse auf der ersten Seite in der Google-Suche. Auch 2 bis 4 Jahre nach ihrer Veröffentlichung erzielen Online-Pressemitteilungen im Durchschnitt immer noch 3 Top-10 Suchergebnisse auf der ersten Seite in der Google-Suche.

Die Studie hat zudem untersucht, welche Presseportale es in welchem Zeitraum mit den Pressemeldungen in den Top-20 Suchergebnissen bei Google schafften.

Ergebnis: Insgesamt wurden 90 Portale, auf denen die 120 untersuchten Online-Pressemitteilungen veröffentlicht wurden, in den TOP 20 über Google gefunden.

Interessant ist hier, dass es je nach Untersuchungszeitraum unterschiedliche Portale waren.

Lediglich 16 Portale tauchten mit den Pressemeldungen zu allen Untersuchungszeiträumen in den Ergebnislisten auf. 21 Portale werden in jeweils zwei Untersuchungszeiträumen gelistet und 53 Portale werden sogar nur in einem Untersuchungszeitraum gelistet.

Woran liegt das? Die Google-Ergebnisse variieren dynamisch und sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Außerdem ist der Suchalgorithmus für jedes Suchumfeld unterschiedlich.

Fazit

Die Studie zeigt hier den nachhaltigen Nutzen der Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen in vielen verschiedenen Presseportalen. Was mich an dieser Studie allerdings stört, ist die Tatsache, dass sie von einem der führendem Anbieter für die Verbreitung von Online-Pressemitteilungen selbst kommt. Hier habe ich gar kein anderes Ergebnis erwartet. Eine neutrale Untersuchung durch Dritte wäre sicher sinnvoll gewesen.

Die gesamte Studie findest du hier: https://www.pr-gateway.de

Sind über Presseportale verbreitete Pressemeldungen eigentlich schädlich fürs SEO?

Das Thema ist einfach nicht tot zu bekommen: Sind über Presseportale verbreitete Pressemeldungen nun schädlich oder nicht?

Denn es gibt da eine Theorie, die besagt, dass Google den sog. Duplicate Content abstraft, weil er als Betrugsversuch gewertet wird. Und da Pressetexte, die in vielen verschiedenen Portalen identisch publiziert werden, könnte das dem Herausgeber der Meldung ja schaden, oder nicht?

Da wir für unsere Kunden selbst die sog. Presseportale für die Verbreitung von Pressemeldungen im Netz nutzen, wollte ich der Sache selbst auf den Grund gehen.

Woher kommt die Theorie?

Vor einigen Jahren war es eine beliebte SEO Strategie, ganze Website-Container millionenfach auf Serverfarmen zu kopieren, um damit missbräuchlich die Suchergebnisse zu manipulieren. Solche massiv und manipulativ erzeugten Inhalte versuchte Google mit dem Panda Update aus dem Index zu filtern. Es gab aber nie eine Abstrafung z.B. der Adressaten von Pressetexten, die vielfach im Web verbreitet wurden.

„Das Gerücht von den doppelten Inhalten hält sich hartnäckig, aber Duplicate Content ist und bleibt ein missverstandenes SEO Konzept. Für Pressemitteilungen, News und Artikel mit relevanten Inhalten ist es vollkommen ohne Belang und hat auch keinerlei Auswirkungen auf das Ranking. Anderslautende Aussagen von Suchmaschinen-Optimierern sind schlichtweg falsch. Das hat auch Google selbst immer wieder bestätigt“, erklärt Melanie Tamblé, Geschäftsführerin PR-Gateway. PR-Gateway ist einer der führenden Dienste zur Verbreitung von Pressemeldungen im Web.

Heute leben wir im semantischen Web 3.0, in dem der Google Index dynamisch jedem User die Ergebnisse anzeigt, die für ihn relevant sind. Was zählt, ist Relevanz! Und relevant ist für Google, was viele teilen, verbreiten, weiterverwenden, liken etc.

Sind denn Backlinks aus Presseportalen gefährlich?

Man könnte jetzt noch auf die Idee kommen, dass die Links, die mit jeder verbreiteten Pressemeldung mit verbreitet werden und eigentlich als Backlink den Google PageRank erhöhen sollen, schädlich sind, wenn sie von immer gleichen Inhalten ausgehen.

Auch das ist falsch: Auch das Konzept der Backlinks hat Google längst überworfen. Der Google PageRank wurde bereits seit 2014 nicht mehr weitergeführt und 2016 ganz entfernt.

Die Backlinks haben aber eine ganz andere, entscheidende Funktion. Im Zeitalter des Social Webs wird es für Unternehmen immer wichtiger, nicht nur SEO für die eigene Website zu betreiben, sondern überall dort zu sein, wo die Kunden sind. Das bedeutet, mit einer Content Seeding Strategie ein dichtes Netzwerk von Touchpoints im Internet aufzubauen. Dabei spielen die Owned Media Portale, also die Portale, auf denen Sie selbst Inhalte veröffentlichen können, eine wichtige Rolle. Denn diese stellen ganz viele potenzielle Touchpoints dar. Zu den Owned Media gehören auch die zahlreichen Presse- und Themenportale, die viele mögliche Fundstellen im den Suchmaschinen und im Social Web erzeugen. Die Links führen interessierte Leser von den verschiedenen Portalen wieder zurück zur Website führen.

Es besteht also weder aus der Sicht des Duplicate Content noch aus Sicht der Backlinks eine Gefahr darin, Pressemeldungen und Nachrichten in vielen Portalen zu veröffentlichen. Doppelte Inhalte sind ein ganz normaler Bestandteil des Internets. Vor allem Pressemitteilungen, Bilder, Videos, Social Media Posts und Links werden im Internet tausendfach verteilt und das ist auch durchaus so gewollt. Mehrfachveröffentlichungen und Re-Postings sind sinnvoll, um Touchpoints außerhalb der eigenen Website zu schaffen und Reichweite zu erzielen. Presseveröffentlichungen auf Presseportalen sind natürliche Veröffentlichungen auf thematisch relevanten Portalen. Doch nur relevante Inhalte haben wirklich Erfolg.

Doch was ist, wenn die Inhalte in den Presseportalen einfach irrelevant sind? Oftmals wird nämlich der letzte Schrott über die Presseportale verbreitet, Inhalte, die niemanden interessieren. Und das ist natürlich kontraproduktiv.

„Das wesentliche Google Kriterium für das Ranking ist: Relevanz. Verbessern kann man das Ranking dadurch, dass man dem User mit Inhalten einen Mehrwert bietet, der für ihn möglichst neu und relevant ist und Pressemitteilungen suchmaschinenoptimiert gestaltet,“ sagt Melanie Tamblé.

Fazit: Pressemeldungen online über Presseportale zu verbreiten ist gut, sofern die Inhalte gut sind. Alles andere ist schlecht.

Bild Pacman: OpenClipart-Vectors / pixabay /  CC0 Public Domain